zur person - Bistum Trier

mit den Menschen zu sein. Die Entwicklung ... Pfarrer Lothar Brucker sein 40jähriges. Priesterjubiläum ... Verantwortung für die „Adveniat-Paten- schaftsaktion“ ...
68KB Größe 6 Downloads 389 Ansichten
LESENSWERT/ ZUR PERSON Kleine Christliche Gemeinschaften verstehen - Ein Weg, Kirche mit den Menschen zu sein Um die Erfahrungen und Erkenntnisse aus Orts- und Weltkirche und den weiteren Weg der Kleinen Christlichen Gemeinschaften ging es auf einem Symposion in Hildesheim im November 2008. Autoren wie Medard Kehl, Hermann J. Pottmeyer oder Franz Weber widmeten sich den Fragen in drei Themenkomplexen: I. Auf dem Weg zu einem neuen Kirchenverständnis II. Ein neues Verstehen der Schrift? Exegese und Gospelsharing in Kleinen Gemeinschaften III. Kleine Christliche Gemeinschaften – Chancen eines pastoralen Ansatzes

Die Entwicklung der Kleinen Christlichen Gemeinschaften (KCG) und des damit verbundenen Pastoralansatzes steht am Anfang eines langen Weges. KCG verstehen sich als Lebensform einer Kirche im Kleinen. Dieser Ansatz könnte helfen, dem Rückzug kirchlichen Lebens durch Großpfarreien und Pfarrgemeinschaften entgegenzuwirken und der Kirche abseits von Pfarrzentren neues Leben einzuhauchen.

Im August 2009 sind die Vorträge des Internationalen Symposiums im Echter-Verlag als Buch erschienen. Herausgeber ist Christian Hennecke für das Nationalteam Kleine Christliche Gemeinschaften in Deutschland. missio ist Mitträger dieses Buchprojektes. Das Buch kostet 19,90 €, hat knapp 300 Seiten und ist im Buchhandel sowie im missio-Vertrieb erhältlich.

40 jähriges Priesterjubiläum - Pfarrer Lothar Brucker Im vergangenen Monat Juli feierte Pfarrer Lothar Brucker sein 40jähriges Priesterjubiläum in seinem Heimatort. Walldorf, wo er 1937 geboren wurde. Pfarrer Lothar Brucker ist eng mit der Bolivienpartnerschaft sehr verbunden. Er war erstmals von 1974 bis 1981 in Bolivien (Muyupampa; Erzdiözese Sucre) im Einsatz und noch einmal von

30

1990 bis 1998. Es war ihm wichtig, die Erfahrungen aus Bolivien in Deutschland fruchtbar zu machen, und dann wieder auf umgekehrtem Wege die neuen Erfahrungen aus Deutschland in Bolivien. Nach seiner Rückkehr 1998 plante er, weiter im selben Rhythmus zu wechseln. ‚Dabei machte ihm jedoch seine Gesundheitssituation zu-

nächst einen Strich durch die Rechnung, er musste seine Aktivitäten einschränken. Er suchte aber weiter

die Situation in Bolivien berichteten. Offiziell hat er die Aufgabe des Adveniatpatenschaftsreferenten aufgege-

Pfarrer Brucker (dritter v. links) beim diesjährigen Patenschaftstreffen nach Möglichkeiten, sich für Bolivien einzusetzen. Besonders liegt ihm der Priesternachwuchs und die Ausbildung von jungen Priestern am Herzen. So übernahm er bald im Bistum Trier die Verantwortung für die „Adveniat-Patenschaftsaktion“, d.h. -die Betreuung von und das Werben um Spender, die die Ausbildung junger Priester in Bolivien finanziell und durch ihr Gebet unterstützen. Bald war es ihm wieder möglich, in seinem Ruhestand jährlich für einige Monate nach Bolivien zu reisen und dort zu wirken. So wechselt er in letzter Zeit im Halbjahresrhythmus zwischen Bolivien und Trier. Die Aufenthalte in Bolivien taten dabei seiner Gesundheit sehr gut. Er veranstaltete regelmäßig während der Heilig-RockTage Treffen, bei denen eingeladene Priester aus Bolivien den „Paten“ über

ben, aber in seinen Gottesdiensten und Vorträgen wird er weiterhin für die Ausbildung von Priestern in Bolivien werben. Selbstverständlich waren die Geschenke zu seinem Jubiläum, an dem viele Freunde, auch aus Bolivien, und Bolivien-Engagierte teilnahmen, wieder für Bolivien bestimmt.

31