schritt 4: was erschaffen ist

Dame nicht gutheißen oder dass eine Frau ihrem Freund den Laufpass gibt, weil ihre Freudinnen der Meinung .... Unerwünschte Ratschläge oder Predigten werden ebenfalls auf taube Ohren stoßen. Dasselbe gilt für ellenlange ..... Sie können sich Ihr Ego auch als einen alten Hausmeister vorstellen. Tag für Tag schlurft.
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So erschaffe ich meine Ideale Partnerschaft in 10 Schritten

Autoren:

Giela Bar Cati Palma

Herausgeber

I-Bux.Com

Titelblattgestaltung: Triona McColl Seitenzahl der Vollversion: 119 Seiten Teil 1: So erschaffe ich meine ideale Partnerschaft in 10 Schritten E-Mail:

Herausgabejahr (E-Book): Download-URL der Vollversion: Downoad-URL von Teil 1ohne Seitenbalken:

Teil 2: 600 Fragen zum Kennenlernen für Paare [email protected]

2011

http://goo.gl/XGzT2

http://goo.gl/oDOx0

Haftungsfreistellung: Dieses E-Book wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, der Herausgeber übernimmt jedoch keinerlei Garantien oder Haftungen für den Fall einer unsachgemäßen Umsetzung der erteilten Empfehlungen und weist ausdrücklich darauf hin, dass Sie selbst für die regelmäßige Durchführung der Übungen, Affirmationen und Ihre Resultate verantwortlich sind. 

Inhaltsübersicht

Seite

v Navigationstipps

5



6

Optimale Bildschirmanzeige

v Schritt 1 - Was versprechen Sie sich von diesem E-Book?

8



Ein kurzer Blick auf die Statistik

8



Was ist das Besondere an diesem E-Book?

9



Was sollten Sie mitbringen?

9



Wo liegt eigentlich das Problem? 10



Überzogene Erwartungen 10



Fehlvorstellungen 10



Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist 10



Rollenübernahme 10



Gruppenzwang 11



Achtsamkeit 11



Praktische Zwei-Minuten-Achtsamkeitsübung 12



Das Loch in der Straße 15



Sagen Sie, was Sie wollen - nie, was Sie nicht wollen! 16



Hausaufgabe - Ihr Partnerschaftsbuch 17

v Schritt 2 - Haben Sie die Lektion gelernt? 18



Wichtige Bereiche der partnerschaftlichen Beziehung 18



Liebe 19



Emotion 19



Kommunikation 19



Persönlichkeitstyp

23



Intimität

27



Offenheit

27



Neigungen

27



Gegenüberstellung: Unerwünschte und gewünschte Eigenschaften

28



Sie suchen Ihren Idealpartner nicht, Sie erschaffen ihn

29

v Schritt 3 - Die Entscheidung liegt an Ihnen!

31



Bewusste Entscheidungen treffen!

31



Entscheidungen umsetzen

32



Hauptentscheidungen

33



Ihr Wunschbild

34



Was sind Ziele?

35



Schöpferische Menschen

35



Was Erschaffen nicht ist und was es ist

36





v Schritt 4 - Was Erschaffen ist

37



Lassen Sie Ihre Fantasie spielen

37



So gehen Sie mit Ihrem Ego um

38



Warum haben so viele Menschen den falschen Partner?

40



Zeit für die Achtsamkeitsübung

42

v Schritt 5 - Frühjahrsputz

44



Überzogene Erwartungen

45



Standortbestimmung

46



Das Gummizugprinzip

47



Selbstbildbewertung

47



Beruf

48



Finanzen

48



Gefühle

48



Umfeld

49



Weiterbildung

49

v Schritt 6 - Mehr übers Erschaffen

50



Topfit und völlig gesund

50



Drei Erschaffensphasen

51



Kommunikation

52



Affirmationen

53

v Schritt 7 - Damals und heute

54



Vorgeburtliche und frühkindliche Programmierung

54



Unbewusste Regieanweisungen fürs Leben

57



Welche Vorgaben befolgten Sie in Ihrer Kindheit?

57



Unterstützende Zusatzentscheidungen für die Zielerreichung

57



Fünf Sprachen der Liebe

58

v Schritt 8 - Welche Option ist die beste?

59



Widerstreitende Optionen - Entscheidungskonflikte

59



Der Jojo-Effekt

60



Übung: Den Unterschied wahrnehmen

61



Lösung durch das Universum

62

v Schritt 9 - Grundsatzentscheidungen

63



Nachahmen ist nicht dasselbe wie Erschaffen

64



Dinge ins Rollen bringen

66





v Schritt 10 - Übernehmen Sie die Titelrolle

67



Betreiben Sie Eigenwerbung!

67



Wie stellen Sie sich Ihren Idealpartner vor?

67



Krabbeln Sie aus dem Loch

68



Die bessere Hälfte

68



Liebe ist ....

68

v Zusammenfassung

70



Schritt 1

70



Schritt 2

70



Schritt 3

71



Schritt 4

71



Schritt 5

71



Schritt 6

71



Schritt 7

71



Schritt 8

72



Schritt 9

72



Schritt 10

72

v Stichwortverzeichnis

73

v 600 Fragen zum besseren Kennenlernen für Paare

76



Beruf und Ausbildung

78



Erscheinungsbild - äußere Anziehung

80



Finanzen

82



Freizeit

85



Freunde und Familie

87



Frühere Beziehungen

89



Gesundheit

91



Haushalt und Zusammenleben

93



Hobbys und Unterhaltung

95



Kinder und Kindererziehung

97



Kommunikation 100



Liebe und Romantik 102



Moralische Vorstellungen 103



Persönlichkeit und Gefühle 105



Religion und Spiritualität 110



Sexualität 112



Straßenverkehr 115



Tiere 116



Vergangenheit und Zukunft 117



Vorlieben 118



Schlusswort 119





Navigationstipps

Dieses E-Book enthält interne und externe Links und macht Ihnen die Navigation deshalb leicht. Es ist empfehlenswert, dass Sie die Seiten ausdrucken. Das schont nicht nur Ihre Augen, es ermöglich Ihnen auch ein effizienteres Arbeiten, zumal Sie nur dann einen Wert aus diesen zehn Erschaffensschritten ziehen, wenn Sie diese Vorschläge umsetzen und die empfohlenen Übungen durchführen. Das parallele Arbeiten mit der elektronischen Version bietet Ihnen jedoch eine Reihe von Vorteilen; einer davon ist die rasche Auffindbarkeit von Passagen. Sie haben mehrere Möglichkeiten, um einen Begriff zu finden: v Sie benutzen die Suchfunktion des Acrobat Reader und geben den Suchbe-

griff einfach in das Suchfenster ein; dies ermöglicht Ihnen die Vorwärts- oder die Rückwärtssuche innerhalb des gesamten E-Books.

v Sie klicken auf einen Link.

Links erkennen Sie daran, dass das entsprechende Wort oder die betreffende Passage umrahmt ist.

Das gesamte Inhaltsverzeichnis (Seite 2 bis Seite 4) ist ebenfalls „verlinkt“, das heißt, ein Klick auf den entsprechenden Titel bringt Sie sofort zur entsprechenden Beschreibung. Am schnellsten gelangen Sie von einer beliebigen Seite aus zum Inhaltsverzeichnis, indem Sie unten rechts auf die Seitenzahl klicken.

Nehmen wir zum Beispiel an, Sie befinden sich auf Seite 2 im Inhaltsverzeichnis. Nun interessiert Sie die Achtsamkeitsübung auf Seite 12. Sie bewegen den Cursor (Mauszeiger) über den Titel und bemerken, dass er sich in ein Handsymbol verwandelt. Das zeigt Ihnen, dass es sich um einen Link handelt. Sie klicken darauf und gelangen im Bruchteil einer Sekunde auf Seite 12. Nachdem Sie die Übung durchgeführt haben, wollen Sie wieder zum Inhaltsverzeichnis zurück. Wie gelingt Ihnen dies am schnellsten? Ganz unten auf Ihrem Dokument finden Sie zwei Pfeiltasten. Sie klicken auf den Linkspfeil und schon sind Sie wieder an der vorherigen Stelle im Inhaltsverzeichnis.



Auf der rechten Seite des PDF-Dokuments befindet sich ein Rollbalken, Sie können ihn beliebig nach oben oder unten verschieben und sehen sofort, auf welcher Seite Sie sich befinden. Falls die Zahl im Rollbalken zum Beispiel die Seitenzahl 30 anzeigt, Sie aber auf Seite 32 gelangen wollen, müssten Sie knapp unter dem Cursor nochmals klicken und den Cursor dann loslassen, sobald im Fenster die Seitenzahl 32 erscheint. v Eine zusätzliche Navigationshilfe bieten die Pfeiltasten auf Ihrer Computertasta-

tur; auch damit können Sie einige Seiten zurück oder nach vorne „blättern“ v Falls Sie die Seitenzahl bereits kennen, haben Sie ebenfalls mehrere Möglich-

keiten: Klicken Sie links im Dokument auf “Seiten“. Sie erhalten dann Screenshots (Bildschirmfotos) sämtlicher Seiten. Klicken Sie einfach auf das entsprechende Miniaturbild, um zur gewünschen Seite zu gelangen.

Über das Fußleistenfenster wird ebenfalls angezeigt, auf welcher Seite Sie sich gerade befinden.

OPTIMALE BILDSCHIRMANZEIGE Generell dürfte die beste Darstellung bei 100% liegen. Falls Sie einen kleineren Monitor besitzen (15 - 17“), sollten Sie im Anzeigemenü, in dem die Zoomwerte aufgeführt werden, „Fit Visible“ bzw. „Seitenbreite“ (Befehlstaste + 3) auswählen. Dadurch wird Ihre gesamte Monitorbreite ausgenutzt. Experimentieren Sie am besten mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten. Bei einem größeren Monitor (ab 19“) ist die Einstellung „Fit Page“ bzw. „Fenstergröße“ (Befehlstaste + 0) in der Regel die optimale. Diese Vergrößerung zeigt Ihnen die gesamte Höhe einer E-Book-Seite.



Eine tragfähige Partnerschaft Gibt man in das Suchfenster der größten Suchmaschine die Begriffe „tragfähige Partnerschaft“ ein, werden zwar tausende von Ergebnissen gefunden, die wenigsten drehen sich jedoch um eine Partnerschaft zwischen zwei liebenden Menschen, sondern behandeln geschäftliche Partnerschaften.

Lässt sich daraus der Schluss ziehen, dass der Wunsch nach einer stabilen, dauerhaften und tragfähigen Liebesbeziehung nicht mehr aktuell ist? Wohl kaum. Dieses E-Book ist aufbauend gegliedert und behandelt zehn Schritte, die Ihnen helfen, eine tragfähige Partnerschaft nach Ihren Idealvorstellungen zu erschaffen. Bisherige Beziehungen mögen gescheitert sein, doch sicherlich nicht deshalb, weil es Ihnen nicht ernst genug damit war. Vermutlich wussten Sie einfach nicht, wie Sie vorgehen könnten, um Ihre Partnerschaft verbindlich und tragfähig zu gestalten. Wir können nur dann etwas verändern, wenn es uns bewusst ist. Sie sollten deshalb immer wieder die Übung auf Seite 12 durchführen.



Schritt 1: Was versprechen Sie sich von diesem E-Book? In diesem ersten Schritt wollen wir uns ansehen, wieso so viele Liebesbeziehungen nicht funktionieren und was schief gegangen sein könnte. Sie werden erkennen, dass Ihnen eine größere Achtsamkeit helfen wird, bessere Entscheidungen zu treffen.

Was versprechen Sie sich von diesen Informationen? Obwohl Sie vielleicht bereits auf mehrere gescheitere Beziehungen zurückblicken oder es Ihnen mit Hilfe professioneller Unterstützung oder der Empfehlungen aus unserem E-Book „So gewinnen Sie Ihr Herzblatt wieder zurück“ gelungen ist, eine Beziehungskrise erfolgreich zu meistern, nagen eventuell Selbstzweifel an Ihnen. Auf der anderen Seite haben Sie - bewusst oder unbewusst - doch noch die Hoffnung, dass es Ihnen gelingen könnte, eine tragfähige und erfüllte Partnerschaft aufzubauen. Sie würden einfach nur allzu gerne wissen, worauf es ankommt.

Ein kurzer Blick auf die Statistik Die Scheidungsraten beziehen sich natürlich nur auf ehemals verheiratete Paare. Die letzten zuverlässigen Zahlen, welche im Internet zu finden sind, scheinen aus dem Jahre 2003 zu stammen und sind nicht mehr brandaktuell; sie reichen jedoch aus, um deutlich zu machen, dass von „Tragfähigkeit“ nicht die Rede sein kann: Westdeutschland: 43,6 % Ostdeutschland: 37,1 % Österreich: 43,2 % Warum scheitern so viele Ehen? Liegt es an negativen Gefühlen? Oder an Eifersucht? Sind vielleicht Schuldgefühle oder Verbitterung die Ursachen? Wurden zu viele Bedingungen an die Liebe geknüpft? Was kann Abhilfe schaffen? Darum geht es bei den zehn Schritten in diesem E-Book.



Was ist das Besondere an diesem E-Book? Im Gegensatz zu therapeutischen Ansätzen oder vielen anderen einschlägigen Büchern, geht es in diesem E-Book darum, wie Sie Ihre ideale partnerschaftliche Beziehung ursächlich erschaffen! Es geht nicht darum, wie und wo Sie eine Partnerin/einen Partner finden können. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie Sie Ihre Idealsituation selbst erschaffen. Sie lernen, wie Sie hierbei vorgehen können. Sie brauchen sich dazu keine neuen Überzeugungen anzueignen. Es ist auch nicht erforderlich, dass Sie sich mit etwaigen negativen Einstellungen aus Ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Und Sie brauchen keine Unsummen auszugeben! Dennoch können die hier vorgestellten Empfehlungen eine völlige Kehrtwendung einleiten - wenn Sie sie umsetzen! Mehr als die hier enthaltenen Anregungen brauchen Sie nicht!

Was sollten Sie mitbringen? 1.

Das tiefe Verlangen, eine ideale Partnerschaft zu führen (wie immer Sie „ideal“ oder „perfekt“ definieren).

2.

Geistige Aufgeschlossenheit.



Gehen Sie unvoreingenommen an diese Ausführungen heran.



Sollten Sie von vorneherein davon ausgehen, dass „das nicht funktionieren kann“, so wird es auch nicht funktionieren.

3.

Engagement.



Lesen Sie diese zehn Schritte bitte bewusst und aufmerksam durch.



Praktizieren Sie das Vorgestellte und machen Sie konsequent damit weiter -



egal, wie es vorläufig im Außen aussieht.



Manche Saat geht schneller auf, andere braucht etwas länger.



Falls Ihr Wunsch nach einer tragfähigen, harmonischen und liebevollen Partnerschaft jedoch groß genug ist und Sie bereit sind, umzudenken, werden Sie diese Partnerschaft eines Tages erleben.



Ein Wunsch deutet immer darauf hin, dass wir auch die Möglichkeit zu seiner Erfüllung haben.



Wo Liegt eigentlich das Problem? Es hat also nicht funktioniert. Nicht, dass es Ihnen nicht ernst genug gewesen wäre. Vielleicht waren Sie beim Familientherapeuten, vielleicht bei der Caritas, bei einem Berater in Ihrer Gemeinde, bei einem Mediator, Eheberater oder haben sich anhand von Literatur selbst schlau gemacht. Und wenn dann alles nichts genützt hat, ist die Enttäuschung umso größer. Dabei fing alles so gut an. Woran lag es bloß? Es könnte zum Beispiel an folgenden Ursachen gelegen haben:

Überzogene Erwartungen Gemeint sind sowohl Erwartungen an die Partnerschaft als auch an den Partner. Oftmals halten negative Gefühle Einzug, wenn die Partnerin/der Partner die Erwartungen nicht erfüllt. Dann sieht man am anderen nur noch „Fehler“. Diese „Fehler“ waren immer schon vorhanden, doch die Beziehung basierte von Anfang an auf unrealistischen Vorurteilen.

Fehleinstellungen Gehören Sie zu denen, die Ihren Partner nur teilweise akzeptieren? Sie halten ihn vielleicht für durchsetzungsfähig, witzig oder großzügig und verwechseln diese Eigenschaft mit der gesamten Person. Er/sie hat auch noch andere Seiten!

Eine Liebe, die an Bedingungen geknüpft ist „Wenn du mich liebst, dann liebe ich dich auch“ - Das ist keine wahre Liebe, sondern ein Feilschen und Schachern. Siehe auch online: Was ist Liebe?

Rollenübernahme Wir alle hatten unsere Vorbilder, meist unsere Eltern oder andere Erwachsene. Was wir unbewusst von ihnen gelernt haben, übernehmen wir nicht selten in unser eigenes Erwachsenenleben.

10

Viele Paare wiederholen die Schwierigkeiten, Spannungen und Konfliktsituationen, die auch ihre Eltern bereits vorgelebt haben. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich: Wenn Sie aus Ihrem Elternhaus nur gewisse Muster kennen, zum Beispiel ewige Streitereien, haben Sie einen Dialog, der auf gegenseitiger Achtung beruht, als Heranwachsender einfach nie kennen gelernt. Wir gehen an späterer Stelle näher auf diese Muster ein.

Gruppenzwang Vielen Menschen ist es wichtig, dass ihr Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis auch ihren Lebenspartner akzeptiert. Allerdings leben wir in sehr stereotypen Gesellschaften; gewisse Situationen (zum Beispiel Altersunterschiede) werden gesellschaftlich akzeptiert, andere wieder nicht. Es kann sich auch die absurde Situation ergeben, dass jemand mit seiner Freundin Schluss macht, weil seine Kumpels die Dame nicht gutheißen oder dass eine Frau ihrem Freund den Laufpass gibt, weil ihre Freudinnen der Meinung sind, dass er unter ihrer Würde sei. So weithergeholt diese Beispiele auch klingen mögen, solche Dinge passieren immer wieder. Viele stehen schlichtweg nicht zu ihren Partnerinnen oder Partnern. Letztendlich entscheiden dann Außenstehende, wer mit wem gehen darf. Doch was andere von Ihrer Beziehung halten, ist deren Sache. Was zählt, ist einzig und allein, was Sie wollen! Falls Sie jedoch nicht wissen, was Sie wirklich wollen, haben Sie ein Problem. Auf den kommenden Seiten geht es unter anderem auch darum, Ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, was Ihnen wichtig ist. Was wollen Sie erreichen? Wer wollen Sie sein? Auf diese Fragen eine klare Antwort zu finden, ist ein wichtiges Anliegen dieses E-Books.

Achtsamkeit Was können Sie tun, um bisherige Fehler zu vermeiden? Das Wichtigste ist, dass Ihnen diese Fehler bewusst werden! Erst dann können Sie die bewusste Entscheidung treffen, es in Zukunft anders zu machen. Werden Sie sich Ihrer selbst und all der Dinge, die um Sie herum passieren, bewusst.

11

Um Ihnen bei diesem Bewusstmachungsprozess zu helfen, folgt nun eine einfache Übung. Es handelt sich um eine jahretausendealte Technik. Sie benötigen hierfür nur ein paar Minuten pro Tag; das reicht aus, um - innerlich zu wachsen, - entspannter zu werden und - gleichzeitig alles bewusster wahrzunehmen, was sich in Ihrem Leben abspielt. Sie werden sich lebendiger fühlen! Diese Übung hilft Ihnen von innen heraus eine positive Änderung zu vollziehen und Ihre Gefühle bewusster wahrzunehmen.

Praktische Zwei-Minuten-Übung: Diese kurze Übung wird Ihren Geist schärfen und mehr Seelenfrieden in Ihren Alltag bringen. Eventuell sollten Sie die folgenden Zeilen mehrmals durchlesen, bis Ihnen wirklich klar ist, worauf es ankommt.

Setzen Sie sich bitte bequem in einen Stuhl oder Sessel und achten Sie darauf, dass Ihre Füße den Fußboden berühren. Ihre Hände sollten auf Ihrem Schoß ruhen. Schließen Sie dann Ihre Augen. Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Körper vom Stuhl getragen wird. Machen Sie sich auch bewusst, dass Ihre Füße den Boden berühren. Dann lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit zu Ihren Händen, die sanft auf Ihrem Schoß aufliegen. Werden Sie sich der Kleidung bewusst, die Sie tragen. Achten Sie nun auf etwaige Anspannungen in Ihrem Körper. Wo spüren Sie diese? Unternehmen Sie keine Versuche, diese Anspannungen zu beseitigen; nehmen Sie sie einfach nur bewusst wahr! In welcher Gemütsverfassung befinden Sie sich? Wie fühlen Sie sich?

12

Fühlen Sie sich glücklich, zufrieden, traurig, einsam, frustriert? Beobachten Sie diese Gefühle! Nur das! Versuchen Sie nicht, sie zu analysieren oder zu verändern! Welche Gedanken gehen Ihnen jetzt durch den Kopf? Beobachten Sie sie einfach und lassen Sie sie zu. Machen Sie sich die Luft auf Ihrem Gesicht oder Ihrer Haut bewusst. Achten Sie bewusst auch Ihren Atem! Wie atmen Sie ein und aus? Sind Sie kurzatmig? Atmen Sie tief? Atmen Sie ruhig? Atmen Sie einfach so weiter wie bisher. Es geht nur um die Bewusstwerdung. Achten Sie auf Ihren Herzschlag. Welche Geräusche nehmen Sie in Ihrem Raum oder im Gebäude wahr? Welche Außengeräusche hören Sie? Straßenlärm vielleicht - oder Naturgeräusche? Menschliche Stimmen? Achten Sie auf die Stille hinter all diesen Geräuschen. Dahinter befindet sich eine große Friedfertigkeit. Nehmen Sie Ihren Körper bewusst wahr. Werden Sie sich bewusst, dass er einen gewissen Raum einnimmt. Er wird jetzt physisch vom Stuhl getragen. Machen Sie sich den Raum bewusst, in dem Sie sich befinden. Dann öffnen Sie langsam wieder Ihre Augen und sehen sich um. Was sehen Sie? Wie kommt Ihnen der Raum nun vor? Was fällt Ihnen auf? 13

1. Schreiben Sie Ihre Eindrücke sofort, nachdem Sie Ihre Augen wieder geöffnet haben, nieder.

Beurteilen und analysieren Sie nichts. Sie schreiben nur sachlich auf, was Sie jetzt wahrnehmen.

2. Schreiben Sie als nächstes auf, was Sie wahrnahmen, solange Ihre Augen geschlossen waren.

Auch diesmal verzichten Sie auf jegliche individuelle Bewertung.



Diese einfache Beobachtungsübung, gekoppelt mit dem Aufschreiben Ihrer Eindrücke, hilft Ihnen, die Dinge immer objektiver wahrzunehmen.

14

Das Loch in der STrasse Eines schönen Tages gehen Sie die Straße entlang - und schwuppdiwupp landen Sie in einem Asphaltloch. Sie ziehen Ihren Fuß wieder heraus und sind froh, dass Sie sich wenigstens nichts gebrochen haben - aber die Hose ist reif für die Altkleidersammlung. Sie nehmen sich vor, künftig die Augen offener zu halten. Am nächsten Tag gehen Sie wieder denselben Weg. Und siehe da: Sie fallen wieder in dasselbe Loch! Sie verfluchen dieses Loch und wundern sich, wie Ihnen ein und derselbe Fehler zweimal unterlaufen konnte. Diesmal haben Sie sich auch Ihre Hände ziemlich wundgeschunden - und eine weitere Hose zerschlissen! Am dritten Tag sehen Sie das verflixte Loch schon von weitem. Sie gehen außen herum und sind froh, dass Sie es nicht übersehen haben. Doch von nun an wollen Sie kein Risiko mehr eingehen: Sie nehmen sich vor, ab morgen einen neuen Weg zu gehen! Auch bei unseren Partnerschaften fallen wir immer wieder in ein tiefes Loch. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Vielleicht werden wir immer wieder vom selben äußerlichen Typ angezogen; immer sind es Rothaarige?! Oder wir wiederholen die Fehler, die wir von unseren Eltern übernommen haben. Diese nicht funktionierenden Verhaltensweisen haben sich tief in unser Unterbewusstsein eingegraben. Unabhängig davon, welche Gründe es im einzelnen sind, die den Ausschlag dafür geben, dass wir immer wieder in dasselbe Loch fallen, wäre es doch eine gute Idee, künftig einen neuen Weg einzuschlagen! Voraussetzung dafür ist, dass wir uns zunächst klar darüber werden, v

wer wir sind

v

und was wir wollen.

Dies können wir zum Beispiel herausfinden, indem wir uns zunächst ansehen, was wir nicht wollen. Die folgende Seite ist dem E-Book „Erfolgswissen für Fortgeschrittene“ entnommen (Seite 107).

15

Sagen Sie, was Sie wollen nicht das, was Sie nicht wollen! Was wollen Sie gewinnen oder erreichen? Dies muss in Ihren Affirmationen zum Ausdruck kommen, nicht das was Sie vermeiden wollen. Der umgekehrte Weg funktioniert nicht. Achten Sie auch darauf, dass Sie das affirmieren, was Sie selbst sich wünschen und nicht etwas, was andere von Ihnen erwarten. Wenn Ihr Vater gerne gesehen hätte, dass Sie Medizin studieren, Sie selbst aber völlig andere Neigungen haben, so spielen nur Ihre eigenen Vorlieben eine Rolle. Sorry Papi! Und nun stellt sich das Problem, dass viele Leute nicht wissen, was sie eigentlich wollen. Aber zumindest wissen sie, was sie nicht wollen - und affirmieren dann das. Dieser Schuss wird nach hinten losgehen! Sie können jedoch ausgehend von dem, was Sie nicht wollen, herausfinden, was Sie wirklich wollen. Unterteilen Sie hierzu ein Blatt Papier in zwei Spalten. Links führen Sie die Dinge und Umstände auf, die Sie nicht wollen. Nachdem Sie mit Ihrer Aufzählung fertig sind, schreiben Sie rechts daneben das genaue Gegenteil. Beispiel:

Das will ich in meinem Leben nicht Das wünsche ich mir in meinem Leben Meine jetzigen Nachbarn

Mein eigenes Haus im Grünen, maximal 10 Minuten von der Innenstadt entfernt

Alleine leben

Eine tragfähige und harmonische Partnerschaft

Bis zum Umfallen arbeiten

Freie Zeiteinteilung und eine sinnvolle und lukrative Aufgabe

Danach ordnen Sie Ihre Liste nach Wichtigkeit. Wenn Sie jetzt immer noch nicht wissen, was Sie wirklich wollen, werfen Sie eine Münze. Dies ist kein Scherz. Dieser Tipp stammt aus dem E-Book „Die Millionärsdenke - Reichtum von innen“ von Boris Vene und Nikolas Grubiša (Seite 209). Dies ist eine hervorragende Weise, um dem Dilemma zu entkommen. Es geht nämlich gar nicht darum, ob die Münze auf Kopf oder Zahl fällt - es geht um Ihr Gefühl!

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Hausaufgabe Die Ratschläge aus der vorhergehenden Seite können wir auch auf unsere Partnerschaft übertragen. Wir führen diese Übung auf Seite 28 fort. Besorgen Sie sich zunächst ein schönes Notizbuch! Am besten in Größe DIN-A-4! Geizen Sie nicht - es darf ruhig etwas „hermachen!“ Schließlich ist es ja dafür gedacht, dass Sie darin Ihre ideale Partnerschaft beschreiben und entwickeln.

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Schritt 2: Haben Sie die Lektion gelernt? In diesem Schritt sehen wir uns eine frühere Beziehung an, die nicht funktioniert hat.

Wichtige Bereiche der Beziehung Denken Sie an eine frühere gescheiterte Liebesbeziehung oder auch an Ihre jetzige, falls Sie der Meinung sind, dass diese keine Zukunft habe. Jetzt brauchen Sie Ihr Notizbuch! Fangen Sie darin eine neue Seite an und schreiben als Überschrift:

Beziehungsklärung Und danach die Begriffe:

Liebe v Emotion v Kommunikation v Typ v Intimität v Offenheit v Neigungen Nun leben wir heute in einer Zeit, in der wir in vielen Lebensbereichen einem absurden Perfektionszwang unterworfen sind. Dieser macht auch vor unserem Privatleben nicht hat. Es gibt in der Tat Partnervermittlungsinstitute und Kontaktbörsen, bei denen Sie im Rahmen psychologischer Tests genau ermitteln lassen können, dass beispielsweise eine 1,81 Zentimeter großer Mann, 31 Jahre alt, 72,5 Kilogramm Körpergewicht, der zweimal die Woche Sport betreibt, haargenau der richtige Partner für Sie sei. Ob das in der Praxis wirklich so funktioniert, sei dahingestellt; diesen aufs Äußerliche reduzierten Auswüchsen soll hier jedenfalls nicht das Wort geredet werden. Sie haben vielleicht bereits gemerkt, dass die Anfangsbuchstaben der obigen sieben Begriffe das Wort „Lektion“ ergeben. Obgleich diese sieben Punkte sicherlich bei weitem nicht alles abdecken, können sie Ihnen aber helfen, eine Lektion aus der gescheiterten Beziehung zu lernen.

18

Liebe Welche Vorstellungen hatte Ihr Herzblatt von der Liebe? Wie wichtig war sie ihm/ihr? Falls 10 Punkte „äußerst wichtig“ und 1 Punkt „völlig unwichtig“ bedeuten würden, wie viele Punkte hätte Ihr Herzblatt dem Thema Liebe gegeben? Wie viele Punkte hätten Sie selbst vergeben?

Wie wichtig war Ihnen/Ihrem Ex die Liebe? 1

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Eigene Punktzahl

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Punktzahl Ihres Ex

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Emotion Wie gingen Sie an Knackpunkte heran? Verdrängten Sie sie? Reagierten Sie aufbrausend? Konnten Sie ruhig darüber reden? Wurde dasselbe Thema immer wieder durchgekaut?

Kommunikation Um zu verstehen, was der andere Mensch ausdrücken will, müssen Sie davon ausgehen, dass das, was er sagt, stimmt. Auch wenn Ihrer Meinung nach nicht alles stimmt, stimmt es doch für Ihr Gegenüber. Zumindest teilweise. Es gibt Kommunikationsstile, die ein positives Ergebnis unmöglich machen, kritische oder sarkastische Bemerkungen zum Beispiel. Den anderen nicht ernst zu nehmen, seine Ansichten oder Gefühle ins Lächerliche zu ziehen, gehören sicherlich auch dazu. Lesenswert sind in diesem Zusammenhang die Bücher des Eheforschers John Gottman. Für Gottman sind die vier größten Kommunkationssünden (welche er „akopalyptische Reiter“ nennt): - Kritik - Verachtung - Abwehr - Mauern

19

Unerwünschte Ratschläge oder Predigten werden ebenfalls auf taube Ohren stoßen. Dasselbe gilt für ellenlange Monologe. Konnten Sie Ihrem Ex wirklich aufmerksam zuhören und ihn/sie ausreden lassen? Bereits der griechische Philosph Epiktet soll vor über 2000 Jahren gesagt haben: „Der Mensch hat zwei Ohren und eine Zunge, damit er doppelt so viel hören kann wie er spricht“. Waren Sie vielleicht ein Dauerredner? Oder haben Sie Ihre Ex durch Argumente mundtot geredet? Bedenken Sie bitte auch, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede gibt. Wenngleich Verallgemeinerungen nie auf alle Menschen zutreffen, haben Männer eher die Neigung, mit allzu raschen Lösungsvorschlägen aufzuwarten, während Frauen eingehender über das betreffende Thema reden wollen. Die Folge ist, dass der Mann dann ärgerlich wird, wenn die Frau seinem Ratschlag nicht folgt. Er ist frustriert, weil er als der „geborene Problemlöser“ dachte, dass die Frau von ihm wissen wollte, wie sie dieses Problem lösen könne. Die Frau aber fühlt sich abgewertet und wird ihrerseits verärgert, weil sie in Wirklichkeit keine Lösung wollte; sie wollte nur darüber reden. Sollten Sie sich dabei ertappen, dass Sie in diese Falle gegangen sind, können Sie Ihrem Partner künftig vielleicht deutlicher vermitteln, was Sie sich von ihm wünschen. So kann eine Frau zum Beispiel dem Mann klar machen, dass sie über ein bestimmtes Thema reden will, aber im jetzigen Stadium noch keine Lösung braucht. Auf der anderen Seite kann der Mann die Frau bitten, ihm zu sagen, ob sie gemeinsam verschiedene Lösungsmöglichkeiten durchsprechen sollen, oder ob sie sich durch das Gespräch nur etwas von der Seele reden oder selbst klar darüber werden will. Hatten Sie vielleicht den Drang, alles zu beurteilen, was Ihr Ex von sich gab? Earl Nightingale schrieb einmal: „Wenn Sie einen anderen Menschen beurteilen, definieren Sie nicht ihn, sondern sich selbst!“

Es ist sehr wichtig, einfach nur zuzuhören und dem anderen die innere Sicherheit zu geben, seinen Standpunkt wertfrei darstellen zu dürfen. Ein „anderer“ Standpunkt ist nicht zwangsläufig einer „falscher“! Seien Sie neugierig darauf, was Ihr Gegenüber empfindet und zu sagen hat!

20

Und sollten Sie sich gerade in einer Phase des Wiederannäherns befinden, sollten Sie ohnedies zu allen Vorschlägen Ihres Herzblatt erstmals grundsätzlich Ja und Amen sagen - Näheres finden Sie im E-Book „So gewinnen Sie Ihr Herzblatt wieder für sich“. Auf keinen Fall sollten Sie die Ansichten Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ins Lächerliche ziehen, wenn Sie selbst damit nicht einverstanden sind! Nur wenn Sie ein Thema besprechen können, ohne dass in Ihnen gleich Wut aufflammt oder Sie in die Defensive gehen, haben Sie eine Chance, einen für beide gangbaren Weg zu finden. Die Zeit ist nicht nur etwas Quantitatives, sie hat auch eine Qualität. Das bedeutet, dass die Zeit, Ihre eigenen Gefühle zu diesem Thema anzusprechen, vielleicht momentan nicht reif ist. Üben Sie sich in Geduld. Nehmen Sie auch nicht alles so bierernst. Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wurde. Wenn Sie über sich selbst und Ihre Fehler lachen können, kommen auch andere Menschen besser mit Ihnen zurecht. Und Sie selbst fühlen sich ebenfalls besser in Ihrer Haut. Gewinnen Sie dem Schlamassel etwas Gutes ab. Idealerweise lachen Sie gemeinsam darüber; das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl! Allerdings ist Humor nicht dasselbe wie Sarkasmus! Sticheleien tragen sicherlich nicht zu einem besseren Verständnis bei! Ein weiteres Element einer gelungenen Kommunikation ist die seelische Verletzbarkeit. In der Anfangszeit einer Beziehung neigen wir zwar alle dazu, unsere Schokoladenseite herauszukehren und eine gewisse „Geheimnistuerei“ mag in dieser Phase noch am Platze sein, später jedoch nicht mehr! Zeigen Sie Ihrem Partner Ihr wahres Ich! Damit ist nicht gemeint, dass Sie alle Ihre Gefühle und Sorgen bis ins Kleinste erklären müssten, Ihr Partner sollte aber genug von Ihnen erfahren, um sich als Teil Ihres Lebens fühlen zu können. Der emotionellen Intimität ist es auf jeden Fall zuträglich, wenn Sie Ihrem Partner Ihre Ängste, Probleme, Hoffnungen und die unausweichlichen Hochs und Tiefes des Lebens mitteilen. 21

Sollte er/sie zum Beispiel danach fragen, wie es bei Ihnen zur Zeit beruflich läuft, brauchen Sie kein tagebuchartiges Protokoll abzuspulen, Sie sollten aber Ihre wahren Gefühle in diesem Bereich äußern. Vielleicht in der Art: „Ich fühle mich wirklich unter Druck, weil mir die Chefin für den Bericht bloß zwei Tage Zeit lässt. Ich weiß nicht, wie ich in der kurzen Zeit gründlich recherchieren kann“. Gerade Männer neigen dazu, solche Äußerungen für „unmännlich“ zu halten; sie fühlen sich herausgefordert, diese Probleme selbst zu lösen und wollen nicht weinerlich erscheinen. Werden sie dann einmal nach Einzelheiten gefragt, antworten sie meist ausweichend mit einem „Prima“ oder dergleichen - die Frau fühlt sich dann nicht selten auf Distanz gehalten. Vermeiden Sie den Fluch der Unterstellung! Gerade in langjährigen Beziehungen besteht die Gefahr, unbewusst davon auszugehen, dass der andere ohnedies wüsste, wie wir uns fühlen. Unsere Gefühle sind jedoch nicht „in Stein gemeißelt“; sie ändern sich wieder. Nehmen wir als Beispiel Ihre Leibspeise. Vielleicht war es einstmals ein Omelett. So richtig herzhaft mit Hackfleischsauce, aber dünn wie eine Crêpe. Doch mittlerweile können Sie diese Fladen nicht mehr sehen; Sie haben sich daran sattgegessen - nicht schon wieder Omelette! Auch das emotionelle Klima ist nicht immer gleichbleibend innerhalb der Partnerschaft. Wenn der Haussegen nach irgendeiner dummen Auseinandersetzung gerade etwas schief hängt, ist Ihnen wahrscheinlich nicht gerade warm ums Herz. Ihrem Partner ebensowenig. Sobald sich die Aufregung wieder etwas gelegt hat, tun Sie gut daran, Ihre wahren Gefühle wieder zum Ausdruck zu bringen. Ein klassisches „Ich liebe dich!“ kann hier wahre Wunder wirken! Sagen Sie diese Worte mindestens einmal täglich zu Ihrem Herzblatt - natürlich nicht als Pflichtübung, sondern ernst gemeint! Blickkontakt ist nicht verboten! Obwohl die vorhergehenden Zeilen aus Gründen der leichteren Lesbarkeit so formuliert wurden, als bezögen sie sich auf die Gegenwart und Zukunft (was sie natürlich ebenfalls tun), sind wir immer noch bei der Lektion, die Sie aus einer früheren gescheiterten Beziehung lernen können. Sehen wir uns nun einen weiteren Punkt an.

22

Typ Gemeint ist hier der Persönlichkeitstyp - Ihrer und der Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin. Dies ist ein sehr komplexes Gebiet. Die nachstehenden vier Seiten sind dem E-Book „Wenn ich könnte wie ich wollte, wäre ich .....“ entnommen und geben Ihnen einen ersten Einblick darin, wie unterschiedlich „gestrickt“ wir sein können.

Vermittler (9) will Harmonie meidet Konflikte

Instinktbasiert Schwerpunkt auf Aktivität

Beschützer (8) will Macht meidet Schwächen

Gedankenbasiert Schwerpunkt auf Wissen

Enthusiast (7) will Optionen meidet Unlust/ Schmerz

Reformator (1) will Korrektheit vermeidet Fehler

Gefühlsbasiert Schwerpunkt auf Beziehungen

Helfer (2) will Verbundenheit verneint eigene Bedürfnisse

Hinterfrager (6) will bereit sein meidet Hilflosigkeit

Beobachter (5) will Wissen meidet Erschöpfung

Vorstellungskünstler (3) will Produktivität meidet Misserfolge

Romantiker (4) will Originalität meidet das Gewöhnliche

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Jeder Persönlichkeitstyp hat „blinde Flecke“ (siehe „Johari-Fenster“); das erschwert die Selbsteinschätzung natürlich. Wir beginnen hier mit Typ 1, dem Reformator. Es geht darum, dass Sie den Persönlichkeitstyp herausfinden, der die beste Gesamtbeschreibung darstellt. (Also nicht nach dem Motto: Ich bin meistens gut drauf, also werde ich wohl eine Sieben sein).

Falls Sie eine Person Ihres Vertrauens hinzuziehen wollen, können Sie das gerne tun. Gerade wegen Ihrer „blinden Flecke“ kann die Vertrauensperson vielleicht Aspekte an Ihrer Persönlichkeit erkennen, die Ihnen selbst verborgen sind.

Vermittler (9)

Beschützer (8) Reformator (1)

Enthusiast (7)

Helfer (2)

Hinterfrager (6) Romantiker (4) Beobachter (5)

Querverbindungen: Ausläufer:

Vorstellungskünstler (3)

7 und 4 9 und 2

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Andere Bezeichnungen Begrenzte Sichtweise

Grundangst

Bewältigungsstrategie

Wahrnehmungsfeld

Festgefahrenes Verhalten

Verteidigungsverhalten

Blockade

Was wird gestärkt? Grundwerte

Richter, Perfektionist „Schlechte Leute“ werden verurteilt, „gute Leute“ werden belohnt. Ich muss also danach trachten, perfekt zu sein, damit ich geschätzt und anerkannt werde. So schlecht zu sein oder so viel falsch zu machen, dass ich völlig abgelehnt werde. Ich korrigiere Fehler und versuche, immer alles besser zu machen. Ich bin vernunftbegabt und denke logisch. Ich bin organisiert und diszipliniert. Ich arbeite an mir. Meine Aufmerksamkeit richtet sich auf Fehler oder Unzulänglichkeiten. Ich bemerke, was verbessert werden muss oder will Perfektion. Wut, Ärger. Diese äußern sich in Form von Ressentiments und Groll. Ich kann Pfusch nicht ausstehen. Ich unterdrücke angemessene Gefühle oder bringe sie völlig anders zum Ausdruck als andere Menschen. Ich blockiere meine persönliche Lebensfreude und die Freiheit, mich so anzunehmen wie ich bin. Dies schließt alle meine Wünsche und Gefühle ein. Ich kann nicht loslassen und es fällt mir schwer, mich zu entspannen. Mir fehlt es an Gelassenheit. Detailgenauigkeit und Qualität Korrektheit, Verbesserung, ausgezeichnete Arbeit

Unbewusste Grundstruktur des „Reformators“

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Anschein

Sprechstil

Körpersprache

Vermeidet

Blinde Flecke

Schlimmstensfalls

Was hilft?

Bestenfalls Verhalten bei der Arbeit

Ich bin ein korrekter Mensch. Ich habe meine fünf Sinne zusammen. Präzise, ohne viele Umschweife. Auf den Punkt gebracht. Mehr auf Fakten statt auf Gefühle bezogen. Ausdrücke wie „sollte“ und „müsste“ oder „eigentlich“ kommen häufig vor. Geschmackvoll aufeinander abgestimmte Kleidung. Gute Körperhaltung. Geschäftiger Eindruck. Ärger ein perfekter Mensch kann sich keinen Ärger erlauben Kein Kontakt mit meinem inneren Ärger. Dass ich auf andere ungeduldig oder kritisch wirken könnte, ist mir nicht bewusst. Hohe Ansprüche an mich selbst. Mir ist nicht bewusst, dass dies von anderen als Unflexibilität gedeutet werden könnte. Konstanter Druck vom Ego, dem inneren Kritiker. Chronischer innerer Konflikt. Rechthaberei. Zu kritisch. Fordernd. Ich lerne, dass meine eigenen Werturteile und Kritiken Hinweise auf meine unterdrückten Bedürfnisse sind. Ich gestatte es mir, einfach nur Spaß zu haben. Ich lasse ab und zu „fünfe gerade sein“.

Verhalten des „Reformators“

Ich lasse Grauzonen zu und sehe nicht alles schwarz/weiß. Ich mag klare Vorgaben und unzweideutige Anweisungen. Chaos ist mir zuwider. Alles muss seinen Platz und seine Ordnung haben. Klare Vorschriften erleichtern mir das Arbeiten.

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Intimität Intimität ist natürlich wesentlich mehr als Sexualität. Neben der physischen Intimität gibt es auch noch eine Intimität auf der emotionellen, der intellektuellen oder der spirituellen Ebene. Wie kompatibel waren Sie in diesen Bereichen mit Ihrem Ex? Wie viele Punkte würden Sie sich auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten geben?

Offenheit Auf I-Bux.Com finden Sie mehrere Beiträge zum Thema „Ehrlichkeit in der Partnerschaft“: v

Ehrlichkeit über die Vergangenheit

v

Ehrlichkeit mit Bezug auf die Zukunft

v

Ehrlichkeit in Gefühlsdingen

Wie offen und ehrlich waren Sie in diesen Bereichen? Den meisten Menschen fällt das Fehlverhalten anderer eher auf als das eigene. Doch sagt uns nicht ein weises Buch, wir sollten zuerst den Balken aus unserem eigenen Auge ziehen, bevor wir uns um den Splitter des anderen kümmern?!

Neigungen Es ist ganz normal, dass sich unsere Neigungen und Interessen im Laufe der Zeit verändern. Manchmal ziemlich drastisch! Es ist schon schwer genug, sich selbst einigermaßen kennen zu lernen, geschweige denn, einen anderen Menschen. Nicht selten liegen wir mit unseren Unterstellungen und Projektionen völlig daneben oder stützen uns auf Informationen, die schon lange nicht mehr gelten. Haben Sie zuviel einfach vorausgesetzt oder unterstellt? Haben Sie sich wirklich die Mühe gemacht, direkt nachzufragen? Viele Streitereien und seelischen Verletzungen entstehen, weil der eine für den anderen Entscheidungen trifft, da der Entscheider zu wissen glaubt, was der oder die andere will. 27

Die vorhergehenden sieben Punkte erheben nicht im entfernsten einen Anspruch auf Vollständigkeit; sie könnten Ihnen aber bereits die ein oder andere Beziehungssünde aufgezeigt haben. Sicher ist, dass Ihre gescheiterte Beziehung nicht ganz zur Zufriedenheit Ihrer selbst oder Ihres Partners verlief, sonst würde sie jetzt ja noch bestehen. In welchem dieser genannten Bereiche haben Sie den größten Nachholbedarf? Was haben Sie noch zu lernen? Wie bereits erwähnt, kommt es vor allem darauf an, was für Sie wichtig ist. Wir knüpfen deshalb an ein weiter vorher erwähntes Beispiel aus dem E-Book „Erfolgswissen für Fortgeschrittene“ an und widmen uns der nächsten Übung. Hierbei geht es darum, dass Sie ... sechs Punkte aufschreiben, die Sie in einer Partnerschaft auf keinen Fall haben wollen! Falls Ihnen auf Anhieb keine sechs Punkte einfallen sollten, ist dies nicht weiter schlimm. Schreiben Sie einfach auf, was Ihnen in den Sinn kommt. Beispiel: Eine Nichtraucherin will keinen Raucher zum Partner. Oder Sie wollen auf keinen Fall haben, dass Ihr Partner Sie anlügt. Oder Sie wollen keine Wochenendbeziehung. Oder keinen Trinker ... Was ich in meiner Partnerschaft auf keinen Fall haben will: 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Falls Sie diese sechs Eigenschaften, Verhaltensweisen, Ansichten oder Dinge nicht in einer Partnerschaft haben wollen, liegt es auf der Hand, dass Sie sich das genaue Gegenteil wünschen. 28

Falls Ihre Ablehnungsliste zum Beispiel einen Raucher enthalten haben sollte, würde auf Ihrer Wunschliste ein Nichtraucher stehen. Sollten Sie auf keinen Fall einen Partner haben wollen, der fremdgeht, würde auf Ihrer Wunschliste „treuer Partner“ stehen - und so weiter ... Tragen Sie diese Dinge auf der rechten Spalte in der Graphik auf der vorhergehenden Seite ein. Die Linie ist absichtlich ein bisschen dicker gezeichnet und soll einen soliden Sockel symbolisieren. Wie finden Sie nun jemanden, der über diese Wunscheigenschaften verfügt? Nun - sie finden diesen Menschen nicht - Sie erschaffen ihn! Doch - wie soll so etwas gehen? Wenn Sie hören, dass jemand „schöpferisch tätig“ ist, woran denken Sie dann? An einen Schriftsteller? Regisseur? Eine Bildhauerin? Oder einen anderen Künstler? Von Truman Capote stammt der Ausspruch: „Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch tätig zu sein. Nur merken es die meisten nie“. Diese Fähigkeit lässt sich ebenso erlernen wie Autofahren oder Maschinenschreiben. Allerdings wird sie nur selten gelehrt. Kleine Kinder spielen gern. Dabei sind sie meist sehr kreativ. Im Laufe unseres Bildungssystems geht leider viel von dieser angeborenen Kreativität verloren. Der Grund liegt darin, dass die Kreativität, also die schöpferische Fähigkeit, überwiegend in der rechten Gehirnhälfte angesiedelt ist, in der die räumlichen Aufgaben angelegt sind. Unser Schulsystem und die Umwelt legen in unserer Gesellschaft mehr Wert auf „Logik“ und „Fakten“. Diese sind in der linken Gehirnhemisphäre angesiedelt und werden in unserem System stärker trainiert. Wie erschaffen oder kreieren Sie nun Ihren Wunschpartner? Ganz einfach! Sie erfinden ihn! 29

Sie denken ihn sich aus. Dazu brauchen Sie lediglich ein leeres Blatt Papier, auf das Sie schreiben, was Sie sich wünschen. Sie haben bereits sechs Eigenschaften aufgeschrieben (oder etwa nicht?), die Sie sich in Ihrer idealen Partnerschaft wünschen. Damit haben Sie den ersten Schritt getan, um diese Person in Ihr Leben zu bringen. Denken Sie auch daran, die Achtsamkeitsübung aus Seite 12 und 13 täglich zweimal durchzuführen! Lesen Sie die aufgeschriebenen Wunscheigenschaften immer wieder durch. Übertragen Sie sie in Ihr Partnerschaftsbüchlein und nehmen Sie sie sich immer wieder vor, wenn Sie eine freie Minute haben. Bringen Sie viel Gefühl ein und stellen Sie sich vor, dass Sie diese Person bereits in Ihrem Leben hätten!

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Schritt 3: Die Entscheidung liegt an Ihnen! In Schritt 3 lernen Sie, bewusste Entscheidungen zu treffen, die Ihnen helfen werden, Ihre ideale Partnerschaft zu erschaffen. Sofern es Ihnen bisher ernst mit einer „idealen“ Partnerschaft war - also mit einer Partnerschaft, die Ihren eigenen Wunschvorstellungen entspricht -, haben Sie die Achtsamkeitsübung (Seite 12) täglich zweimal (oder öfter) durchgeführt und die Gegenüberstellung der nicht gewünschten mit den gewünschten Eigenschaften gemacht. (Seite 28). Darüber hinaus sind Ihnen anhand der sieben Punkte, die Sie aus früheren Beziehungen lernen konnten, auch einige Lektionen bewusst geworden. (Seite 19) Sie wissen jetzt, dass Sie nicht mehr in dasselbe Loch zu fallen brauchen, sondern einen anderen Weg einschlagen können. Ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist nun bereits geschärfter und Sie erkennen immer mehr, was Sie wirklich wollen. Nun geht es darum, Entscheidungen zu treffen. Dazu brauchen Sie ein klares Wunschbild, eine Vorstellung davon, wen Sie an Ihrer Seite haben wollen.

Bewusste Entscheidungen treffen Was ist eine „bewusste Entscheidung“? Offensichtlich etwas ganz anderes als eine unbewusste Entscheidung. Eine unbewusste Entscheidung ist etwas, was wir ständig tun. Wir stehen auf, wir legen uns schlafen, wir holen uns etwas zum Trinken, wir machen uns einen Kaffee oder lassen das Auto an. All diese Dinge tun wir mehr oder weniger routinehaft. Bei einer bewussten Entscheidung wissen wir hingegen genau, was wir anstreben. Wir verfolgen eine klare Absicht. Auf diese Weise bringen wir etwas, das bisher noch nicht existierte, zum Existieren. Wasser in die Kaffeemaschine zu füllen, ist etwas, das wir nebenbei erledigen können. Falls wir uns aber entscheiden, am Wochenende eine Wanderung zu machen, treffen wir wahrscheinlich eine bewusste Entscheidung. 31

Wie werden wir bewusster?

Füllen Sie die Kaffeemaschine einfach einmal bewusst - Sie werden den Unterschied merken. Gehen Sie bewusst spazieren. Sehen Sie sich die Bäume, Häuser und Menschen an. Achten Sie auf die Geräusche; spüren Sie, wie Ihre Füße den Boden berühren. Oder lesen Sie einfach den letzten Satz nochmals bewusst durch! Sie haben nun bereits mehrmals die Empfehlung gelesen, die Zwei-Minuten-Übung von Seite 12 mindestens zweimal täglich durchzuführen. Vor allem ziemlich bald nach dem Aufstehen und kurz vor dem Zu-Bett-Gehen. Nehmen Sie sich dies fest vor! Es ist nicht unbedingt erforderlich, hierzu die Augen zu schließen. Vielleicht blicken Sie gerade aus dem Fenster und nehmen sich vor, jetzt bewusst auf das zu achten, was Sie da draußen sehen. Sie können auch nach innen blicken. In welcher Gemütsverfassung sind Sie jetzt gerade? Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf? Wie fühlt sich Ihre Kleidung an? Oder Sie achten bewusst auf die Umgebungsgeräusche. Schreiben Sie Ihre Beobachtungen jedes Mal aufs Neue auf Mit der Zeit werden Ihnen immer mehr Dinge bewusst werden. Sie werden bewusst wahrnehmen, was Sie in Ihrem Leben - oder damit in Ihrer Partnerschaft - nicht haben wollen. Das hilft Ihnen, Ihrem Idealbild von einer Partnerschaft immer näher zu kommen. Sie wissen jetzt, dass eine bewusste Entscheidung die Triebkraft ist, die Sie vom Ist-Zustand zum Soll-Zustand bringt. Sie entscheiden sich bewusst für gewisse Eigenschaften und Qualitäten in Ihrer Partnerschaft.

Entscheidungen umsetzen Treffen Sie diese bewussten Entscheidungen zweimal täglich, um immer näher an Ihr Wunschbild heranzukommen, am besten wieder morgens und abends. Es dauert jeweils nur wenige Minuten. Das ist wie aufbauendes Muskeltraining, nur dass Sie diesmal Ihren „schöpferischen Muskel“ entwickeln. 32

Nehmen Sie sich nun die sechs Idealeigenschaften, welche Sie bereits auf Seite 28 ermittelt haben, nochmals vor, diesmal jedoch mit dem Unterschied, dass Sie sie als bewusste Entscheidung niederschreiben. Beispiel: 1. Ich entscheide mich für eine Nichtraucherin als Partnerin. 2. Ich entscheide mich für einen Partner, der mich respektiert. Formulieren Sie alle sechs Eigenschaften auf diese Weise in bewusste Entscheidungen um. Nachdem Sie sie aufgeschrieben haben, lesen Sie sie sich laut vor. Dadurch prägen Sie sie Ihrem Unterbewusstsein immer besser ein. Dieses „ich entscheide mich“ wirkt sehr stark. Falls Sie eher der visuelle Typ sind, könnten Sie zum Beispiel auch eine Software wie MindMovies oder andere Programme zur Erstellung von „Dream Boards“ oder „Vision Boards“ verwenden. Falls Sie sich für die schriftliche Affirmation entscheiden, sollten Sie immer den kompletten Satz ausschreiben. Es ist auch hilfreich, wenn Sie Ihren Vornamen einbauen, zum Beispiel: Ich, Sonja, entscheide mich für eine ideale Partnerschaft mit einem Mann, der mir absolut treu ist! Diese sechs gewünschten Haupteigenschaften werden dann zu Ihren Hauptentscheidungen.

Hauptentscheidungen Nochmals: Lesen Sie sich Ihre sechs Punkte morgens und abends laut vor. Am besten gleich, nachdem Sie die Achtsamkeitsübung durchgeführt haben. Sehr wirksam ist auch die so genannte „Spiegeltechnik“ (ausführlich im E-Book „Glauben Sie an sich“ von Claude Bristol beschrieben). Dadurch, dass Sie zunächst die Achtsamkeitsübung durchführen, ist gewährleistet, dass Ihr Unterbewusstsein in einen aufnahmefähigen Zustand versetzt wird. Dazu kommt, dass es Ihre Stimme kennt. Die Formulierung „Ich entscheide mich ....“ trägt zum einen zu Ihrer bewussten Entscheidung bei, zum anderen wird vermieden, dass es zu einem inneren Konflikt in Ihrem Unterbewusstsein kommt, wie dies zum Beispiel der Fall sein könnte, wenn Sie affirmieren „Ich habe eine tragfähige Beziehung“, obgleich dies zur Zeit keineswegs so ist.

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Nach einiger Zeit wird Ihr Unterbewusstsein wissen, was Sie wollen und alle Hebel in Bewegung setzen, damit Sie zu einer Person hingezogen werden, die über die von Ihnen formulierten Wunscheigenschaften verfügt.

Das Wunschbild Was ist das genau? Es ist etwas, dass Sie sich geistig vorstellen und möglichst plastisch ausmalen. Bringen Sie auch viel Gefühl ein! Damit erschaffen Sie etwas, was es bisher für Sie noch nicht gab. Bedeutet das, dass Sie „visualisieren“ sollen? Obwohl Begriffe wie „visualisieren“ oder „imaginieren“ häufig gebraucht werden, decken Sie das gesamte Spektrum eigentlich noch nicht ab. Sofern Sie sich näher für diese Thematik interessieren, seien Ihren die E-Books „Erfolgswissen für Fortgeschrittene“ sowie „Ihre unsichtbare Macht“ empfohlen, im Grunde läuft es darauf hinaus, dass Sie möglichst viele Sinne ansprechen. Stellen Sie sich vor Ihrem inneren Auge vor, wie Sie die Beziehung mit Ihrem Wunschpartner genießen. Hören Sie, wie Sie gemeinsam über etwas Lustiges lachen. Spüren Sie, wie er/sie Ihre Haut berührt. Schmecken Sie das köstliche Mahl, das Sie gemeinsam einnehmen. Sehen Sie den Blumenstrauß auf dem Tisch. Und denken Sie vor allem auch daran, sich selbst in das Wunschbild einzubringen! Lesen Sie sich Ihre sechs Affirmationen jeden Tag aufs Neue vor (oder schreiben Sie gar erneut ab) und stellen sich dabei so real wie möglich vor, dass das Gewünschte bereits ganz selbstverständlich Teil Ihres Lebens sei. Zerreden Sie dieses Thema nicht mit anderen! Wahrscheinlich würden diese Uneingeweihten nur Zweifel säen, so gut sie es auch meinen. Insgesamt düften all diese schöpferischen Übungen nicht mehr als zehn Minuten pro Tag beanspruchen. Danach widmen Sie sich wieder Ihrem Tagesgeschehen und vertrauen darauf, dass Sie Kräfte in Bewegung gesetzt haben, die nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten das Ersehnte herbeibringen werden. Sollten Sie den Drang verspüren, in gewisser Weise aktiv zu werden, so folgen Sie dem Rat Ihrer inneren Stimme. Dies nennt man „inspiriertes Handeln“.

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Solange Sie jedoch noch unschlüssig sind, wie Sie sich verhalten sollten, tun Sie am besten gar nichts. Es wäre dann höchstwahrscheinlich das Verkehrte und Sie müssten wieder etwas anderes tun, um dieses Fehlverhalten auszubügeln. Schade um die Zeit. Sie werden spüren, wann die Zeit zum Handeln reif ist.

Was sind Ziele? Ihre Entscheidungen sind Ziele; sie sind Zwischenschritte auf Ihrem Weg zu Ihrem Idealbild. Jeder Zwischenschritt bringt Sie näher an Ihr Endziel heran. Das Wunschbild bezieht sich auf einen Menschen, der die gewünschten Eigenschaften aufweist und ideal zu Ihnen passt. Das Ganze ist ein Prozess; erwarten Sie nicht zu viel auf einmal!

Schöpferische Menschen Ein schöpferischer Mensch kann vor seinem inneren Auge genau sehen, wie das Endergebnis aussehen wird. Er sieht zum Beispiel eine Statue, wo andere nur einen Felsbrocken sehen. Auch Sie sind ein schöpferischer Mensch! Sie sind wie ein Magnet und ziehen das in Ihr Leben, worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit lenken - das gilt im Guten wie im Schlechten. Was könnte Sie daran hindern, den idealen Partner in Ihr Leben zu ziehen? Nur eines: Ihre eigenen Gedanken! Wenn Sie all diese Hinweise für aus der Luft gegriffenen Mumpitz halten und somit nicht glauben, dass es Ihnen möglich ist, das Ersehnte anzuziehen, wird Ihnen genau nach Ihrem Glauben geschehen! Wenn Sie all dies für Zeitverschwendung halten, wird es in Ihrem Fall auch Zeitvergeudung sein. Sie können sich jedoch jederzeit umprogrammieren. Kein anderes Wesen ist so beeinflussbar wie der Mensch. Jedes Mal, wenn ein negativer Gedanken in Ihnen hochkommt, polen Sie ihn einfach bewusst um: „Ja! Ich kann eine ideale Partnerschaft haben! Ich weiß, dass es so sein wird!“ Ihr Ego wird sich nicht so leicht geschlagen geben.

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Immerhin gehört zu seinen Hauptaufgaben Ihr physisches Überleben und mit den bisherigen Einstellungen haben Sie bis heute überlebt - wenngleich nicht so, wie Sie das gerne gehabt hätten. Es wird eine ganze Reihe von Tricks auffahren (diese erfahren Sie ausführlich in den 100 Folge-E-Mails zum E-Book „Wenn ich könnte wie ich wollte ....“). Jedes Mal, wenn Sie etwas Neues erleben wollen, durchforstet das Ego alle „geistigen Schubladen“ auf der Suche nach bisherigen Erlebnissen. Falls Sie etwas bereits einmal gemacht haben, sagt sich das Ego, dass Sie es auf diesmal schaffen können. Falls Sie es aber noch nie erlebt haben, meldet das Ego Fehlanzeige. Dann sendet es Ihnen die Meldung, dass dies nicht möglich oder zumindest äußerst schwierig sei. Und Sie machen vielleicht wieder einen Rückzieher oder geben auf. Wie gesagt, ist das Ego (Unterbewusstsein) ein Überlebensmechanismus; es meint es gut mit Ihnen. Sie müssen es allerdings davon überzeugen, dass es Ihnen mit Ihrem Idealbild ernst ist. Um deutlicher zu machen, was bewusstes Erschaffen ist, zunächst nochmals ein Blick darauf, was es nicht ist: Es ist nicht: finden oder suchen Es ist nicht: auf Zufälle hoffen Es ist nicht: unbewusst Es ist nicht: Probleme lösen Es ist nicht: begrenzt durch bisherige geistige Programmierungen sondern Es ist: das Erschaffen von etwas, das es bisher noch nicht gab. Es ist: etwas bewusst Angestrebtes. Es ist: das Sichtbarmachen von etwas bisher Unsichtbarem. Es ist: etwas, das Ausdauer, Beharrlichkeit und Entschlossenheit verlangt. Es ist: etwas Erlernbares. Es ist: etwas, das Ihnen sehr am Herzen liegt. Sie sind ohnedies ständig am Erschaffen - auch jetzt, während Sie diese Zeilen lesen! Machen Sie sich bitte klar, dass Erschaffen nicht dasselbe wie Finden ist! Falls Sie zum Beispiel eine bestimmte Telefonnummer brauchen, suchen Sie sie aus dem Telefonbuch heraus oder werden vielleicht im Internet fündig. Sie haben diese Telefonnummer jedoch nicht erschaffen. 36

Im nächsten Kapitel - Schritt 4 - wollen wir uns genauer ansehen, was Erschaffen ist.

Schritt 4: Was Erschaffen ist Wie bereits im letzten Kapitel erwähnt, wird Ihnen Ihr Ego einige Schwierigkeiten bereiten. Wir wollen deshalb etwas näher darauf eingehen, wie Sie mit Ihrem Ego umgehen können. Darüber hinaus werden Sie lernen, wie Sie den Schwenk vom bloßen Reagieren zum eigenständigen Erschaffen vollziehen.

Lassen Sie Ihre Fantasie spielen Stellen Sie sich vor, dass Sie Gäste zum Abendessen zu sich nach Hause eingeladen hätten. Sie bereiten das Essen vor. Dieses Essen finden Sie nicht, Sie bereiten es selbst zu. Sie erschaffen es. Sie selbst entscheiden, welche Gewürze und Zutaten Sie verwenden; Sie schmücken den Raum, Sie decken den Tisch, stellen Kerzen auf und wählen die passende Musik aus. Sie machen den Salat, kochen das leckere Mahl und servieren es dann. Das ist Erschaffen! Sie sind also bereits in vielen Lebensbereichen am Erschaffen. Dies tun Sie nun auch mit Ihrer perfekten Partnerschaft. Es ist gut möglich, dass Sie in der Vergangenheit gerade das selbst sabotiert haben, was Sie sich so sehr gewünscht hatten. Woher kommt es, dass Sie sich selbst Steine in den Weg gelegt hatten? Schuld daran ist Ihr Ego. Das ist der Bewusstseinsbereich, der am liebsten alles beim Alten ließe. Dieser Bereich mag keine Neuerungen oder Änderungen; Unbekanntes ist ihm zuwider. Es gibt viele Namen für diese kleine Ich (wie es der Opernsänger Enrico Caruso einmal nannte), das uns - wie es im E-Book „So gewinnen Sie Ihr Herzblatt wieder für sich“ heißt, „mit seinen kleinlichen, egoistischen, zweifelnden und täuschenden Eingebungen dazu veranlassen will, unser wirkliche Macht nicht zur Kenntnis zu nehmen“. 37

Das Ego ist eine risikoscheue Instanz. Wir können es uns im Vergleich zu einem Computer so vorstellen: Ihr Bewusstsein und Ihr Körper bilden eine riesige computergesteuerte Einheit. Die Festplatte verfügt über eine enormen Speicherkapazität: Ein Arbeitsspeicher von Billiarden Gigabyte! Auf dieser Festplatte Ihres Unterbewusstseins ist jeder einzelne Gedanke, jedes noch so kleine Erlebnis, das Sie jemals hatten, unauslöschlich gespeichert. Dort ist jede Ihrer bisherigen Gefühlsregungen eingebrannt - einfach alles! Nun entscheiden Sie sich, etwas völlig Neues zu tun. Daraufhin durchsucht Ihr Unterbewusstsein die gesamte Festplatte nach Vergleichserlebnissen. Nehmen wir an, Sie seien noch nie auf einem Pferd gesessen und eine Freundin lädt Sie zu einem Ausritt ein. Ihr Unterbewusstsein durchforstet sofort Ihre Festplatte, um zu sehen, ob Sie bereits früher einmal auf so einem Riesentier gesessen haben. Sollte es keine solche Erfahrung finden, werden Ihnen Bedenken kommen: „Vorsicht! Das ist viel zu riskant!“ Dasselbe passiert, wenn Sie die Art von Partner in Ihrem Leben haben wollen, den Sie bisher noch nie hatten. Ihr Unterbewusstsein führt blitzschnell wieder seine Festplattenabfrage durch, um festzustellen, ob bereits etwas Vergleichbares gespeichert ist.

So gehen Sie mit Ihrem Ego um Damit Sie die Qualität einer Partnerschaft erhalten, welche Sie in Ihrem bisherigen Leben noch nie erfahren haben, müssen Sie Ihr Ego davon überzeugen, dass Sie eine solche Partnerschaft sehr wohl haben können, auch wenn Ihre bisherigen Beziehungen chaotisch gewesen sein sollten. Stellen Sie sich Ihr Ego als ein kleines zwei- oder dreijähriges Kind vor. Der/die Kleine will nicht mit Ihnen zum Einkaufen gehen und bringt dies lautstark zum Ausdruck. Da Ihr Kühlschrank leer ist, geht an diesem Einkauf kein Weg vorbei und so entscheiden Sie sich, den Schreihals mitzunehmen. Sie haben Ihre Entscheidung getroffen und lassen sich von dem Geplärre nicht abhalten! Sie können sich Ihr Ego auch als einen alten Hausmeister vorstellen. Tag für Tag schlurft er durch das Gebäude, um nach dem Rechten zu sehen. Seine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass sich um Sie herum nichts verändert. Dann ist für ihn „alles in Ordnung“. Ob Ihre Verhaltensmuster für Sie gut oder schlecht waren, spielt für den Hausmeister keine Rolle. Hauptsache, Sie machen so weiter wie bisher. Für die Gespräche mit Ihnen bedient sich der Hausmeister Ihrer Träume. Darin warnt er Sie: „Wenn du neue Wege gehst, wirst du es bitter bereuen. Du wirst mich nicht mehr brauchen. Sei vernünftig. Etwas Besseres kommt nicht nach ....!“

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Auf diese Weise macht er Ihnen Angst; vielleicht verursacht er Ihnen auch Alpträume. Jetzt wissen Sie also, wem Sie diese Störmanöver zu verdanken haben! Je weniger Sie auf Ihren „Hausmeister“ hören, umso rascher werden Ihre Ängste und körperlichen Symptome verschwinden. Seien Sie trotzdem auf der Hut: Er wird es immer wieder versuchen, Sie in den alten Trott zurückzuzerren. Eine weitere Möglichkeit, erfolgreich mit Ihrem Ego umzugehen, besteht darin, dass Sie sich entscheiden, etwas zu tun, von dem Sie wissen, dass es für Sie einfach und leicht ist. Ein Beispiel: Sie sagen sich: „Heute werde ich pünktlich um 20.00 Uhr zu Hause sein und mir ein Omelette machen. Um 20.15 esse ich es im Wohnzimmer“. Keine große Sache. Wenn Sie sich haargenau so verhalten, sagt sich Ihr Unterbewusstsein „Klasse! Wir haben etwas geschafft, was wir bisher noch nie gemacht haben. Vielleicht könnten wir dann auch einen Ausritt machen.“ Ob Sie ein Omelette machen oder in den Sattel steigen, ist für Ihr Unterbewusstsein nicht unterscheidbar. So funktioniert es nun mal. Sie tun also jeden Tag etwas Besonderes, was Ihnen jedoch leicht fällt. Sie erschaffen immer wieder etwas Neues und sehen dann, dass es in der Tat geklappt hat. Falls Sie normalerweise um 8.00 Uhr ins Büro kommen, könnten Sie zum Beispiel eine Woche lang um 7.45 Uhr eintreffen. Sie haben wieder eine Gewohnheit verändert und es Ihrem Unterbewusstsein leicht gemacht, etwas Neues zu akzeptieren. Sein oder Nichtsein - das ist hier die Frage! Nochmals ein kurzer Auszug aus dem E--Book „Erfolgswissen für Fortgeschrittene“: „... Das Sein führt automatisch zum Endergebnis. Weder das Tun noch das Haben bringt Ihnen das ersehnte Resultat. Wer Sie sind, entscheidet darüber, was sich in Ihrem Leben tut. Allzu leicht geht dieser Umstand im Alltag unter. Wir sind so sehr damit beschäftigt, Probleme zu wälzen, dass wir darüber ganz vergessen, was wir bereits alles haben. Wie aber können wir glücklich sein, wenn wir nicht einmal das schätzen, was wir bereits besitzen?

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Nachdem wir erhalten haben, wonach wir uns sehnen, wird sich unsere Lebensqualität auf der Seinsebene nicht verändert haben. Von diesem Trugschluß müssen wir uns frei machen. Bewegen Sie sich weiter auf Ihr Ziel zu, aber genießen Sie auch die Reise.“

Zunächst sollten Sie sich also klar darüber werden, wer Sie sind und wie Sie sein wollen. Als nächstes verhalten Sie sich so wie dieser Mensch; auf diese Weise werden Sie immer mehr so wie Sie sein wollen. Erst dann tun Sie das, was dieser Mensch tun würde. Letztendlich erhalten Sie dann die Dinge, die ein solcher Mensch hat. Sobald Sie sich über die Qualität Ihrer idealen Partnerschaft im klaren sind, können Sie daran arbeiten, diese Qualität und diese Eigenschaften bei sich selbst zu entwickeln. Auf diese Weise werden Sie selbst immer mehr zu einem idealen Partner.

Der falsche Partner? - Woran liegt‘s? Sicherlich kennen Sie moderne Kunstwerke.

Nicht jeder sieht dasselbe in diesen Werken. Oftmals kommt auf den Standpunkt an - den physischen, wie den den geistigen. Ein anderer Blickwinkel, eine andere Wahrnehmung. Die meisten Menschen erhalten im Leben leider nicht das, was sie sich wünschen. Das gilt auch für den Bereich der Partnerschaft. 40

Die eingangs angesprochenen Statistiken belegen dies eindeutig. Warum ist das so? Weil ... ... diese Menschen nicht erschaffen! Sie erschaffen sich ihr Idealleben nicht. Sie kommen nicht einmal auf diesen Gedanken. Sie haben keine Ahnung, wie sie dies anstellen sollten. Niemand hat es ihnen gezeigt. Was vorherrscht, ist Negativität und Resignation. „Das geht nicht. Das ist ausgeschlossen. Für unsereiner ist so etwas nicht erreichbar.“ Diese Menschen beschränken sich aufs Reagieren und nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Bevölkerung erschafft sich seine Lebensumstände bewusst. Menschen, die in ihrem Leben selbst Regie führen, spüren nicht selten eine konstruktive Unzufriedenheit. Diese rührt aus der Diskrepanz zwischen dem Status Quo und dem Wunschbild hervor. Auf der anderen Seite reagieren die meisten Menschen, die auf Reaktion gepolt sind, sofort, sobald sich eine Unzufriedenheit zeigt, weil sie sich in ihrer Haut wieder wohl fühlen wollen. In diesem Fall hat sich das Ego durchgesetzt und alles ist erstmal wieder im Lot - scheinbar! Nur wer konstruktiv unzufrieden ist, sorgt für eine kontinuierliche Verbesserung! „Entwicklung gibt es nur, wenn Sie sich mit dem Status Quo nicht zufrieden geben“ (Seite 28, „Erfolgswissen für Fortgeschrittene“). Es wurde bereits erwähnt, dass es in diesem E-Book nicht darum geht, dass Sie den richtigen Partner bzw. die richtige Partnerin finden. Es geht vielmehr darum, dass Sie sich Ihre ideale Partnerschaft selbst erschaffen - das ist etwas völlig Anderes! Vielleicht ist das für Sie immer noch unvorstellbar. Das kommt Ihnen viel zu abgehoben und theoretisch vor - dies bedeutet jedoch nicht, dass es „verkehrt“ wäre. Sofern Sie dieses E-Book bewusst und aufmerksam bis zum Ende studieren, werden Sie nach seiner Lektüre wahrscheinlich eine andere Einstellung zu diesem Thema gewonnen haben. Ihr geistiger Horizont wird sich erweitert haben.

Sie werden Möglichkeiten erkennen,



die Ihnen bislang entgangen waren.



Und es ist leichter als Sie denken! 41

Dass Sie skeptisch sind, ist ja auch verständlich. Sicherlich haben Sie schon die ein oder andere schmerzvolle Erfahrung hinter sich, Sie hätten sonst nicht bis hierher gelesen. Eventuell plagen Sie Selbstzweifel. Sie fragen sich, warum Sie immer wieder in dieselben Fettnäpfchen tappen. Doch Sie dürfen beruhigt sein. Sie sind voll und ganz in Ordnung! Wahrscheinlich ist es so, dass Sie sich falsch verhalten haben, was dann zu falschen und unerwünschten Ergebnissen geführt hat. Dies werden Sie künftig anders machen. Und damit erhalten Sie auch völlig andere Ergebnisse. Immer noch unschlüssig? Natürlich kann Ihnen niemand Garantien geben. Letztendlich liegt es an Ihnen selbst, wie ernst es Ihnen mit einer tragfähigen Partnerschaft ist und wie konsequent Sie diese Empfehlungen umsetzen werden. Ausdauer und Beharrlichkeit sind unerlässlich! Es kann auch sein, dass Sie nach den bisherigen über vierzig Seiten bereits sehr gespannt und aufgeregt sind. Vielleicht spüren Sie, dass es diesmal endlich klappen könnte! Doch dazu müssen Sie auf jeden Fall die Übungen konsequent durchführen -

Jetzt

wäre zum Beispiel ein guter Zeitpunkt, um die Zwei-Minuten-Aufmerk-

samkeitsübung nochmals zu machen. Lesen Sie erst danach weiter!

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Danach nehmen Sie sich bitte wieder Ihre bewussten Entscheidungen vor. Mit einem raschen Überfliegen dieses E-Books ist Ihnen nicht gedient - alles braucht seine Zeit! Sie können sich sofort dazu entscheiden, in diesem Lebensbereich nach Ihren eigenen Vorstellungen erfolgreich zu sein und Ihre perfekte Partnerschaft selbst zu erschaffen. Im Grunde können Sie nur gewinnen! Vielleicht verlieren Sie ein paar unliebsame Gewohnheiten, welche Ihnen bislang ohnedies nur im Wege gestanden haben; das ist schon das Einzige, was Sie verlieren können.

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Schritt 5: Frühjahrsputz In diesem fünften Schritt erfahren Sie von der wichtigen Rolle, welche Ihr Selbstbild spielt.

Die Chance Beim Frühjahrputz geht es um ein umfassendes Grossreinemachen. Im Frühjahr entlarven die Sonnenstrahlen alte Staubschichten und verschmierte Fensterscheiben, dann regt sich das Bedürfnis nach einem blitzblanken Heim. Doch nicht nur das. Wir wollen uns auch von all dem Plunder befreien, den wir nicht mehr brauchen. „Auszumisten“ tut übrigens auch Ihrem Wohlstand und Ihrer Seele gut. Sollten Sie den Online-Kursus „Reichsein will gelernt sein“ bezogen haben, so konnten Sie in Bonusteil 20 lesen: „... ein Zeitgenosse von Wallace Wattles war der Schriftsteller Charles Fillmore. Er wurde einmal gefragt, was das größte Hindernis gegen Wohlstand sei. Ohne zu zögern, antwortete er: «Gerümpel!» Sie haben Sie bereits von fünfzig Dingen verabschiedet. Dies reicht noch nicht! Heute sind nochmals 25 Sachen an der Reihe. Weg damit! Das sind Sachen, die durchaus noch zu gebrauchen sind. Überlegen Sie, wem Sie sie schenken könnten. Diese Sachen nehmen Ihnen nur Platz weg und ziehen Ihnen Energie ab. Geben Sie sie zurück in den Kreislauf. Wenn Sie diese Sachen aufpicken, tun Sie auch gut daran, mit Dankbarkeit daran zu denken, dass Sie sie nutzen konnten ...“ Sehen wir uns dieses Aufräumen nun für den Bereich der Partnerschaft an. Falls bisher etwas nicht in Ihrem Sinne funktioniert hat, muss es nicht zwangsläufig das Falsche gewesen sein. Vielleicht sind einfach nur immer auf derselben Straße geblieben und immer wieder in dasselbe Loch gefallen. 44

Viele Beziehungen enden deshalb vorzeitig, weil sie an Bedingungen und an das Wohlverhalten des anderen geknüpft sind: • „Ich liebe dich - wenn du mich auch liebst.“ • „Ich liebe dich - wenn du dies oder das tust.“

Überzogene Erwartungen Vielleicht ist an dem Scheitern auch gar keiner der Partner schuld. Eventuell passten sie einfach nicht zusammen. Sie haben sich bereits sechs Eigenschaften notiert, die Sie in Ihrer perfekten Partnerschaft haben wollen. Bauen Sie diese Eigenschaften nun in Ihr Wunschbild ein. Wie geht das? Sie erfinden es einfach! Die meisten Menschen agieren unbewusst; sie erschaffen sich ihre Realität nicht bewusst. Alles läuft ziemlich automatisch ab und die Dinge scheinen ihnen einfach zuzustoßen. Um Ihr Leben und Ihre Partnerschaft selbst zu gestalten, müssen Sie bewusst vorgehen. Ihnen ist bewusst, was Sie tun und was Sie erschaffen wollen. Sie brauchen dazu weder Einfluss noch Geld. Zunächst finden Sie heraus, welcher Mensch Sie sein wollen. Dann tun Sie das, was ein solcher Mensch tun würde und in der dritten Phase erhalten Sie das, was ein solcher Mensch hat. Doch die meisten Menschen zäumen das Pferd von hinten auf; sie reagieren auf äußere Reize, treten ständig irgendwelche Brände aus und lassen sich treiben wie ein Blättchen im Winde. Wir haben bereits gesehen, dass Menschen, die sich ihre Lebensumstände selbst erschaffen, besser mit Unzufriedenheit umgehen können. (Gemeint ist natürlich eine konstruktive, keine krankhafte Unzufriedenheit). Nur bewusste Entscheidungen bringen Sie dem Wunschbild näher! Doch zunächst müssen Sie wissen, wo Sie jetzt stehen. Viele Leute haben durchaus Wunschvorstellungen, wissen aber nicht, wo sie jetzt in Bezug zu dieser gewünschten Situation stehen. 45

Falls Sie mit dem Auto von Wien nach Berlin fahren wollen, müssen Sie zunächst wissen, dass Sie sich in Wien befinden. Es würde nicht ausreichen, einfach mehr oder weniger nach Norden zu fahren; eventuell würden Sie sich dann in der Tschechischen Republik wiederfinden oder auch in Polen landen. Sie müssten ebenfalls wissen, dass Ihr Zielort Berlin heißt. Sonst gäben Sie in Dresden vielleicht auf. So einleuchtend dieses Beispiel für eine Routenplanung im Straßenverkehr ist, vergessen wir dies bei unserer Lebensplanung nur allzu leicht. Wir müssen immer wissen, wo wir uns momentan befinden! Viele Leute sehen sich den gegenwärtigen Standpunkt nicht objektiv genug an; sie beschönigen die aktuelle Situation oder reden sie schlechter. Vielleicht reden sie sich und anderen ein, dass alles „in Ordnung“ sei - dieses Süßholzraspeln mag zwar dem Ego gefallen, bringt sie dem Ziel aber nicht näher. Wir müssen uns die Realität zunächst ungeschminkt ansehen. Dazu gehen wir wie folgt vor:

Standortbestimmung Schreiben Sie jeden Tag ganz sachlich auf, wie Ihre Realität aussieht. Das braucht kein „Roman“ zu sein, ein paar Zeilen genügen für diesen Zustandsbericht. Setzen Sie sich morgens oder abends hin und bringen Sie die Wahrheit zu Papier. Falls Sie „mit dem linken Fuß aufgestanden“ sind, können Ihnen diese wenigen Zeilen helfen, die Dinge wieder in der richtigen Perspektive zu sehen. Falls Sie sich zum Beispiel in der Badewanne eine Stunde Entspannung gönnen, nehmen Sie Ihren Notizblock mit sich und schreiben: „Ich sitze in der Wanne und genieße das warme Wasser. Um 21.00 Uhr kommt Dieter. Also muss ich um 20.30 Uhr wieder raus. Gerade kriecht eine Ameise am Duschschlauch hoch.“ Das sind die Fakten. Sie bewerten und analysieren nichts. Auf diese Weise trainieren Sie sich darin, die Realität so zu sehen, wie sie ist.

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Das Gummizugprinzip Das Universum funktioniert so, dass sich Spannung wieder auflösen will. Besorgen Sie sich einen Gummizug und halten Sie ihn so zwischen beiden Händen, wie auf der nebenstehenden Abbildung gezeigt. Nun dehnen Sie das Band, bis es ganz straff ist. Sie spüren, dass das Gummiband die Spannung auflösen will, indem es die Zeigefinger Ihrer beiden Hände zueinander zieht. Falls Sie eindeutig wissen, wo Sie in Bezug auf Ihr Ideal stehen, entsteht ebenfalls ein Spannungsverhältnis. Zwischen Ihrem momentanen Standpunkt und dem Zielpunkt entsteht eine Spannung. Indem Sie zu Ihrer augenblicklichen Situation stehen, können Sie sich dieser Spannung bedienen, um zu Ihrer Idealsituation hingezogen zu werden. Jedes Mal, wenn Sie einen Zustandsbericht verfassen, wird Ihre Realität wieder anders aussehen und jedes Mal, wenn Sie Ihren Zustandsbericht mit Bezug auf Ihre angestrebte Idealsituation schreiben, werden Sie unweigerlich immer mehr zu diesem Ideal hingezogen. Zurück zum Frühjahrputz. Übertragen auf Ihre innere Verfassung bedeutet dies, Ordnung in Ihr Innenleben zu bringen und sich so gut wie möglich auf die Partnerschaft, die Sie erschaffen wollen, vorzubereiten. Dazu benützen Sie eine Selbstbildbewertung. Mit Hilfe dieser Übersicht ermitteln Sie, wie viel Nachholbedarf Sie in den diversen Lebensbereichen noch haben, d.h. woran Sie noch arbeiten sollten. Die Selbstbildbewertung umfasst fünf Bereiche, in denen Sie aufräumen sollten. Nicht jeder Bereich erfordert denselben Aufwand. Schlagen Sie nun eine neue Seite in Ihrem Notizbuch auf und schreiben an den linken Rand folgende Begriffe:

Beruf Finanzen Gefühle Umfeld Weiterbildung Diese Begriffe sind alphabetisch sortiert, die Reihenfolge ist jedoch unerheblich. 47

Beruf Unabhängig davon, ob Sie selbständig oder angestellt tätig sind, sollten Sie sich eine Reihe von Fragen stellen. Wie sehen Sie Ihre berufliche Zukunft? Haben Sie einen Geschäftsplan, den Sie von Zeit zu Zeit verbessern? Haben Sie berufliche Ziele? Wenn Ihr Idealpartner in Ihr Leben tritt, betritt er auch Ihr berufliches Feld. Immerhin dürfte das der Bereich sein, der einen Großteil Ihrer Tageszeit in Anspruch nimmt. Ihre Partnerin oder Ihr Partner sollte Sie also zumindest moralisch unterstützen und das gutheißen, was Sie beruflich tun.

Finanzen Wissen Sie Bescheid, wie Sie finanziell dastehen? Das Wichtige ist nicht einmal, ob Sie sich im Plus oder im Minus befinden, Sie sollten aber zumindest wissen, wie viel oder wie wenig Sie auf Ihren Bankkonten haben. Sind Sie über die allgemeine volkswirtschaftliche Entwicklung unterrichtet? Ist Ihnen bewusst, dass Papiergeld („Fiat-Geld“) nur ein Versprechen ist und dass Sie auch eine alternative Absicherung, zum Beispiel durch Edelmetalle, benötigen? Oder vertrauen Sie dem Bankensystem blindlings? Je sachkundiger Sie sich machen und je besser Sie sich Ihre finanzielle Situation ansehen, umso mehr Klarheit und Übersichtlichkeit bringen Sie in Ihr Leben.

Gefühle Falls bei Ihnen eine bestimmte Gefühlslage vorherrschend ist, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch jemand anziehen, der sich in einer ähnlichen Stimmung befindet. In welcher Stimmung befinden Sie sich meist, wenn Sie mit Ihren Freunden plaudern, mit Ihrem Haustier spielten oder zum Einkaufen gehen? Vielleicht fragen Sie sich nun, was Ihr Hund oder Ihre Katze mit Ihrer idealen Partnerschaft zu tun haben soll; Fakt ist jedoch, dass Sie Ihrem Hund gegenüber wahrscheinlich authentischer sind als im Supermarkt. Sie sind mehr Sie selbst. Diese Selbstbeobachtung hilft Ihnen zu einer größeren Bewusstwerdung. Platzt Ihnen schnell der Kragen? Fühlen Sie sich rasch auf den Schlips getreten? Falls dem so sein sollte, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Sie jemanden anziehen, der ebenfalls überempfindlich ist - und schon stolpern Sie wieder in dasselbe Loch!

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Umfeld Gemeint sind Ihre Wohn- und Arbeitsverhältnisse. Wohnen Sie so, dass Sie sich Ihren idealen Partner dort vorstellen können? Falls Sie zu Hause arbeiten, sind Wohn- und Arbeitsplatz identisch. Herrscht dort Ordnung? Oder regiert das Chaos? Falls nichts an seinem Platz ist, herrscht vielleicht auch in Ihrem Gefühlsleben Chaos. Es hängt alles zusammen!

Weiterbildung Gibt es Bereiche, in denen Sie etwas dazulernen wollen? Vielleicht schwebt Ihnen eine Zukunft in einem spanischsprechenden Land vor. Haben Sie sich mit der anderen Mentalität, Kultur und Sprache beschäftigt? Falls es Ihnen wirklich ernst damit ist, sollten Sie zumindest bei der Sprache beginnen.

Diese Punkte geben Ihnen bereits Einblick in die Bereiche, an denen Sie noch arbeiten sollten. Bringen Sie Ihr „Haus in Ordnung“, damit Ihr Wunschbild Wirklichkeit wird! Sie brauchen sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen - eins nach dem anderen. Jede kleine Verbesserung bringt Sie auch Ihrem Idealbild näher!

Was gefällt Ihnen an diesem E-Book? Im voraus vielen Dank für Ihren Kommentar: http://www.i-bux.com/Beurteilung.html

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Schritt 6: Mehr übers Erschaffen Der Mensch braucht eine Struktur, in die er sich einbetten kann. Haben Sie ein Netz an Kollegen, Geschäftsfreunden oder beruflichen Kontakten? Haben Sie auch Freunde außerhalb Ihres Berufs, zum Beispiel in einem Sportverein oder Club? Vielleicht sind Sie Mitglied einer Handelskammer oder eines Berufsverbands? All dies trägt zu einer Erweiterung Ihres Lebens, Ihrer Interessen und Ihres Horizonts bei - und wer weiß, vielleicht lernen Sie in einem solchen Kreis Gleichgesinnter auch Ihren Idealpartner kennen? Immerhin kennt jeder, den Sie kennen, wiederum etwa hundert weitere Personen und jede dieser hundert Personen kennt ebenfalls wieder hundert Personen oder mehr!

Topfit und völlig gesund Fühlen Sie sich so gesund wie Sie sein könnten? Je wohler Sie sich in Ihrer Haut fühlen, umso zuträglicher für Ihren Energiepegel. Der Kreislauf funktioniert besser, das Gehirn arbeitet schneller und Sie haben eine attraktivere Ausstrahlung. Sie haben sich bereits Gedanken über sechs Eigenschaften gemacht, mit denen Ihr Idealpartner ausgestattet sein sollte. Fügen Sie nun sechs weitere Eigenschaften hinzu. Allerdings handelt es sich diesmal um Entscheidungen, die Sie selbst betreffen. Überlegen Sie sich in den nächsten Tagen sechs Bereiche, in den Sie an sich etwas verbessern wollen. Achten Sie bitte darauf, dass die bereits angesprochenen Bereiche abgedeckt werden, also: Beruf Finanzen Gefühle Umfeld Weiterbildung Natürlich spricht nichts dagegen, auch noch weitere Bereiche hinzuzunehmen. 50

Erschaffensphasen Wir haben es beim bewussten Erschaffen generell mit drei Phasen zu tun. Unabhängig davon, ob Sie zum Beispiel ein Gebäude errichten, ein Geschäft aufbauen oder eine Partnerschaft gestalten wollen, erfolgt der Ablauf immer in drei Phasen. Dies gilt sogar für Sterne, Bäume oder andere natürliche Gebilde. 1. Aufkeimen / Erdenken Das ist der Zeitpunkt, zu dem Ihnen die Idee kommt. In dieser Phase fließt meist viel Energie ein und es werden diverse Optionen behandelt. Wenn ein Architekt zum Beispiel ein Gebäude für Sie entwirft, wird wahrscheinlich viel darüber diskutiert, was Sie haben wollen und wo was stehen soll.

2. Heranreifen / Entwickeln Das ist die Phase, in der das Fundament für das neue Haus gelegt wird. In der Regel sieht man in dieser Phase noch nicht viel und alles scheint eher langsam vor sich zu gehen. Je mehr Wände hochgemauert und je mehr Türen und Fenster eingesetzt werden, umso mehr zeichnet sich das Endresultat ab. Falls eine Frau schwanger ist, kann man das Kind von außen nicht sehen, doch mit der Zeit verändert sich der Bauchumfang der Schwangeren. Diese Phase kann einem sehr langatmig und frustrierend vorkommen; sie kann eine wahre Geduldsprobe sein. 3. Fertigstellung / Abschluss Jetzt ist das Haus fertig, das Baby geboren, das Buch geschrieben und verlegt. Es gibt so etwas wie Erfolgsangst. Manche Menschen sabotieren den Abschluss deshalb und zögern ihn hinaus. Wenn es ernst wird, lösen sie die Beziehung wieder auf, fangen etwas Neues an oder beginnen mit einem anderen Projekt. Den meisten Menschen dürfte allerdings das Abwarten in der zweiten Phase am schwersten fallen, während das Anfangen (die erste Phase) relativ leicht ist. Am Anfang ist alles spannend, aufregend und romantisch. Viele Leute haben tolle Ideen, doch bevor diese in die zweite Phase gehen, werden sie wieder aufgegeben. Was hält uns davon ab, bei der Stange zu bleiben und es bis zur dritten Phase zu schaffen? Um diese Frage beantworten zu können, sehen wir uns zunächst an, wie wir mit uns selbst und anderen kommunizieren.

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Kommunikation Wir kommunizieren jede wache Minute, manchmal mit uns selbst, wenn wir unseren Körper anweisen, gewisse Bewegungen zu machen, Gedanken zu denken oder Dinge zu tun, oder mit anderen Menschen, wenn wir ihnen unsere Wünsche, Meinungen oder Gedanken mitteilen. Falls es Ihnen mit Ihrer idealen Partnerschaft ernst ist, ist die Art und Weise, in der Sie mit sich selbst und anderen Menschen kommunzieren, von allergrößter Wichtigkeit! Sehen Sie sich nochmals Ihre Selbstbildbewertung an; Sie werden feststellen, dass die Kommunikation in sämtlichen Bereichen eine überragende Rolle spielt. Nehmen wir als Beispiel den Bereich „Gefühle“. Wie sehr gelingt es Ihnen, Ihre Gefühle anderen mitzuteilen? Wie gut kommunizieren Sie mit anderen Menschen, mit den Nahestehenden oder mit flüchtigen Bekannten? Ob Sie das Gewünschte erhalten, hängt sehr davon ab, wie gut Sie dies vermitteln können. Wie gut kommunizieren Sie mit Ihrem Körper? Und nicht zuletzt - mit Ihrem Unterbewusstsein? Ihr Unterbewusstsein müssen Sie auf jeden Fall auf Ihre Seite bekommen - sei es über Affirmationen, Visualisationen, Dream Boards (Collagen) oder eine Kombination daraus - andernfalls wird es Sie boykottieren. Unabhängig davon, ob Sie mit sich selbst oder anderen kommunizieren, gibt es drei wichtige Aspekte, die Sie beachten sollten. Nur dann kommunzieren Sie wirkungsvoll: 1. Eine klare Kommunikation Seien Sie sich absolut klar darüber, was Sie erreichen wollen! Welches Endergebnis streben Sie an? 2. Eine prägnante Kommunikation Kommen Sie zum Punkt; reden Sie nicht um den Brei herum! Egal, ob Sie etwas zu Papier bringen, telefonieren, mit jemandem persönlich sprechen oder innere Monologe führen: Achten Sie darauf, dass alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Heute herrscht in manchen sozialen Medien (wie Twitter oder Facebook) die Unsitte, nur Satzfragmente hinzuschreiben. Einem klaren Denken ist dies abträglich! 52

3. Eine souveräne Kommunikation Wer souverän und selbstsicher auftritt, wird eher ernst genommen. Jemand der weiß, was er/sie will, strahlt diese Zuversicht aus. Einige Gratislektionen zum Thema Selbstsicherheit erhalten Sie unter http://www. i-bux.com/Selbstachtung.html

Affirmationen Von Affirmationen war in diesem E-Book bereits mehrmals die Rede. Diese Leitsätze helfen Ihnen, von einem Zustand in einen anderen zu gelangen. So können Sie zum Beispiel von einem traurigen Gefühlszustand in einen glücklichen gelangen. Wie bereits erwähnt, finden Sie in anderen von uns publizierten E-Books (z.B. „Erfolgswissen für Fortgeschrittene“, „Wohlstand magnetisch anziehen“, „Geldhahn auf. Ein für allemal“) weitere Hinweise zu Affirmationen; sollten Sie sich noch nie mit diesem Thema beschäftigt haben, hier zunächst einige grundsätzliche Hinweise: Es hat sich bewährt, Ihre Affirmation mit der Formulierung „Ich bin ...“ einzuleiten. Beispiel: Ich, Johanna, bin so froh und glücklich, dass .... (danach die Aussage in der Gegenwartsform!) Mit Hilfe von Affirmationen prägen Sie Ihr Unterbewusstsein (das Ego) um. Wie Sie bereits wissen, ist das Ego der Bewusstseinsbereich, der Ihnen Zweifel und Ängste einflößen will; er will Ihnen weismachen, dass es nicht zu schaffen sei, dass es auch diesmal nicht klappen wird, dass Sie nicht liebeswürdig, schön, klug oder sonstwas seien und wird immer wieder neue Einwände vorbringen. Lassen Sie sich nicht vom Anschein abhalten! Schon Shakespeare wusste, dass unsere Zweifel die Verräter an dem sind, was wir erreichen hätten können, wenn wir nicht auf unsere Zweifel gehört hätten! Wenn Sie unverzagt und konsequent mit Ihren Affirmationen weitermachen und an den positiven Ausgang glauben, werden Sie Ihre perfekte Partnerschaft erhalten - auch wenn Ihnen die „Vernunft“ und die Sinne vorläufig etwas anderes einzureden versuchen. Bevor wir uns näher mit dem Thema „Affirmationen“ befassen, müssen wir einen Abstecher zum Anfang machen - zu Ihrem Anfang. Das ist etwas langwierig, aber für das Gesamtverständnis unumgänglich. Mehr dazu in Kapitel 7.

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Schritt 7: Damals und heute In diesem Schritt beschäftigen wir uns mit der vorgeburtlichen und frühkindlichen Programmierung. Wir wissen heute, dass ein Fötus im Mutterleib mitbekommt, wie sich die Mutter fühlt, welche Geräusche sie hört, was sie zu sich nahm oder einen Schluckauf hatte. Falls sich die Mutter aufregte, nimmt der kleine Körper in ihr diesen Gefühlszustand ebenfalls wahr. Dasselbe gilt für Sorgen, Befürchtungen oder andere Gefühlsregungen. Neun Monate lang haben Sie miterlebt, ob Ihre Mutter von Ihrem Vater unterstützt wurde, ob Ihre Eltern die Hände auf den Bauch der Mutter gelegt haben oder ob Sie erwünscht oder unerwünscht waren. Kurzum: Sie haben sowohl die positiven wie auch die negativen Schwingungen aufgenommen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass manche Menschen von der Wiege bis zur Bahre die Gedanken und Gefühle mit sich herumtragen, die ihre Mütter während der Schwangerschaft hatten. Sehen Sie nun nochmals die drei Erschaffensphasen auf Seite 51 an. Welche dieser Phasen ist Ihnen Ihrer Meinung nach während der circa neunmonatigen Schwangerschaft eingeprägt worden? Lesen Sie sie die Phasen laut vor und hören Sie in sich hinein!

Positiv Du bist in Ordnung, so wie du bist! Ich liebe dich und werde dich immer akzeptieren! Du bist geborgen! Ich bin immer für dich da! Ich freue mich auf dich! Ich kann es nicht erwarten, dich zu sehen! Ich vertraue darauf, dass alles gut wird.

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Negativ Ich hoffe, das geht gut! Mir ist himmelangst! Das Ganze ist eine Qual! Hoffentlich ist er nicht verkrüppelt! Hoffentlich wird‘s diesmal ein Mädchen! Die Warterei macht mich noch ganz verrückt! Ich bin völlig erschöpft! Wenn es nur schon vorbei wäre!

Können Sie sich vorstellen, wie Sie auf diese Welt kamen? Wer war Geburtshelfer - ein Arzt? Eine Hebamme? Wer war sonst noch da? War Ihre Mutter froh, dass die Entbindung gut geklappt hat? Gab es Komplikationen? Denken Sie sich ein paar Augenblicke in diese Situation hinein und schreiben Sie auf, welche Gedanken Ihnen kommen. Sind diese überwiegend positiv oder negativ?

Die Entscheidungen, die Sie bereits im Mutterleib trafen, können sich darauf auswirken, wie Sie die Welt wahrnehmen und mit anderen Menschen umgehen. Falls Sie sich die Meinung bildeten: „Das Leben ist anstrengend - ein ständiger Kampf“, sollten Sie Ihr Leben einmal Revue passieren lassen und darauf achten, ob Sie es bisher so erlebt haben. Sofern Sie sich bei Ihrer Geburt und bereits davor unsicher und unerwünscht gefühlt haben, kann es durchaus sein, dass diese unterschwellige Unsicherheit Ihr bisheriges gesamtes Leben durchzogen hat. Worte sind keineswegs Schall und Rauch; sie haben unterschiedliche Schwingungen und da alles im Universum unterschiedlich schnell schwingt, ist der Einfluss von Worten nicht zu unterschätzen. Worte haben eine große Macht! Wenn Sie die Schwingung Ihrer Gedanken auf der gefühlsmäßigen und geistigen Ebene verändern, ändert sich auch Ihre Wahrnehmung.

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Dies bringt uns wieder zu Affirmationen zurück. So könnten Sie eine Affirmation bewusst wiederholen, wenn Sie spazieren gehen oder den Hund gassi führen: „Ich, Markus, akzeptiere mich so wie ich bin!“ Oder Sie könnten beim Schwimmen mit jedem Kraulzug innerlich eine Affirmation wiederholen: „Ich, Alfred, bin stark, zuversichtlich und liebevoll“. Legen Sie sich Ihre eigenen Texte zu; Sie erzielen damit bessere Ergebnisse als wenn Sie vorgegebene Formulierungen übernehmen. Falls Sie Gefühle der inneren Unsicherheit plagen und Sie spüren, dass diese mit Ihrer Geburt oder der Zeit vor Ihrer Geburt zu tun haben könnten, könnte Ihre Affirmation zum Beispiel lauten: „Ich, Hanna, bin immer sicher und geborgen“. Unsere Geburt ist eines unser einschneidendsten Erlebnisse. Die Gedanken, Gefühle und Worte, die die Umstehenden und Betroffenen zu diesem Zeitpunkt hatten, wirkten sich unmittelbar auf uns aus. Unbewusst bringen wir bereits das Gedankengut und die Gefühlslage mit, welche bei unserer Mutter während der Schwangerschaft vorherrschte. Der erste Augenblick hier auf dieser Welt ist jedoch noch wesentlich prägender; er kann eine Verhaltensvorgabe für das ganze Leben sein es sei denn, wir polen ihn bewusst um! Darüber hinaus spielt natürlich auch eine Rolle, wie unser Kindheit verlaufen ist. Wir übernehmen eine ganze Reihe von Ansichten und Vorgaben von unseren Eltern. Das kann die Sprechweise, die Gangart oder diverse Ansichten betreffen. All dies geht direkt in unser Unterbewusstsein hinein. Dort bleibt es dann ein Leben lang! Während der Kindheit entstandene Prägungen könnten zum Beispiel sein: Für wen hältst du dich eigentlich? Du hältst dich wohl für etwas Besseres? Sei froh, dass du ein Dach überm Kopf hast! Du wirst schon sehen, wo du hinkommst! Bei dir ist Hopfen und Malz verloren! 56

In jedem Fall haben Sie bereits während der Zeit, als Ihre Mutter mit Ihnen schwanger war, als auch bei der Geburt selbst ein kleines „Regiebuch“ mitbekommen, nach dem Sie sich wahrscheinlich bis zum heutigen Tage unbewusst gerichtet haben. Sobald Sie ein Gespür dafür haben, wie diese Regieanweisungen ausgesehen haben könnten, können Sie sich daran machen, sie mit Hilfe von Affirmationen umzupolen. Wählen Sie sich zwei oder drei aus, die Sie dann beim Spazierengehen, bei Routinetätigkeiten, beim Autowaschen oder bei der Gartenarbeit wiederholen. Falls Ihnen niemand zuhört, zum Beispiel beim Autofahren, können Sie sie auch laut wiederholen. Das ist noch wirkungsvoller! Wie bereits erwähnt, sollten Sie die hier vorgestellten nicht einfach übernehmen, sondern sich Ihre eigenen Formulierungen zurecht legen. Die folgenden Vorschläge sind deshalb nur Beispielstexte: Ich fühle mich geliebt! Ich werde genauso akzeptiert wie ich bin! Ich bin gerne ich! Ich drücke meine Talente aus! Ich stehe zu meiner Meinung!

Zusatzentscheidungen Wir haben in diesem E-Book bereits ausführlich über bewusste Entscheidungen gesprochen. Wir sind auch auf eine Reihe von Voraussetzungen eingegangen, um die ideale Person in Ihr Leben zu ziehen. Darüber hinaus gibt es noch weitere unterstützende Entscheidungen, welche wir hier „Zusatzentscheidungen“ nennen wollen. Angenommen, Sie wollen ein zehnstöckiges Bürogebäude errichten. Dies wäre Ihre Hauptentscheidung (siehe Seite 33). Sie müssten jemanden mit der Planung und Konstruktion beauftragen, Sie brauchen also einen Architekten. Das wäre in diesem Beispiel eine Zusatzentscheidung. Des Weiteren brauchen Sie eine Baufirma. Dies wäre ebenfalls eine Zusatzentscheidung. Bevor Sie mit dem Bau dieses Büroturms beginnen können, wäre eine Vielzahl solcher Zusatzentscheidungen nötig. Auf Seite 46 haben wir das Beispiel einer Autofahrt von Wien nach Berlin gewählt. Sie befinden sich in Wien und haben die bewusste Entscheidung getroffen, nach Berlin zu fahren. 57

Was wären in diesem Fall die Zusatzentscheidungen?

In Wien lediglich die Karte zu studieren, wird Sie nie nach Berlin bringen, selbst wenn Sie die Strecke aus dem Gedächtnis nachzeichnen könnten. Sie brauchen also Zusatzentscheidungen. Dass Sie das Auto benützen wollen, ist eine solche Zusatzentscheidung, aber Ihnen stünden natürlich auch andere Transportmöglichkeiten zur Verfügung. Sie müssten auch sicherstellen, dass Ihr Auto für diese Strecke tauglich ist oder eventuell ein Mietauto nehmen. Vor der Abreise werden Sie den Reifendruck, Öl- und Benzinstand prüfen wollen und darauf achten, dass die Wagenpapiere in Ordnung sind. Wahrscheinlich werden Sie eine Straßenkarte oder einen ADAC-Atlas einpacken, vielleicht auch etwas Verpflegung. All dies sind Zusatzentscheidungen! Diese Zusatzentscheidungen sind unerläßlich, damit Sie das gewünschte Endergebnis erhalten. Diese Endergebnis ist in unserem Fall eine ideale Partnerschaft nach Ihren persönlichen Wunschvorstellungen. Bitten Sie genau um das, was Sie sich erträumen; machen Sie keine Abstriche! Ihre Zusatzentscheidungen könnten sich zum Beispiel auf intellektuelle, gesellschaftliche, sexuelle oder emotionelle Aspekte beziehen, damit Sie mit Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner eine erfüllte Liebesbeziehung haben. Nicht jeder wünscht sich dasselbe. Ein lesenswertes Buch ist in diesem Zusammenhang der Titel „Die fünf Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman. Falls es Ihnen zum Beispiel wichtig ist, dass Sie Ihr Herzblatt oft in den Arm nehmen oder anderweitig berühren, werden Sie wahrscheinlich jemanden anziehen wollen, dem dies angenehm ist. Mit einer Person, der dies eher unangenehm ist, werden Sie sich nicht glücklich fühlen. Vielleicht wollen Sie zumindest die Leserstimmen zu dem vorgenannten Buch lesen, um daraus neue Erkenntnisse zu ziehen?

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Schritt 8: Welche Option ist die Beste? In diesem Schritt lernen Sie, wie Sie mit widerstreitenden Optionen umgehen können.

Widerstreitende Optionen Manchmal entsteht zwischen den Wahlmöglichkeiten ein Konflikt, zum Beispiel: Willy wollte eine Beziehung mit Claudia, doch Claudia war viel auf Reisen und sehr beschäftigt. Willy hatte grundsätzlich ein gutes Gefühl bei der Sache, aber Claudia war so gut wie nie erreichbar. Sie ging ihm jedoch nicht aus dem Kopf. Jetzt hatte Willy eine Entscheidung zu treffen. Wollte er sich mit einer „Teilzeitbeziehung“ zufrieden geben oder sollte er völlig darauf verzichten? Falls Sie vor einem ähnlichen Dilemma stehen, sollten Sie sich ansehen, welche Option die beste ist. Eine ist immer die beste. Im obigen Fall würde dies davon abhängen, was sich Willy wünscht. Wenn er sich eine Partnerin wünscht, die immer für ihn da ist, ist Claudia eventuell nicht die passende Wahl für ihn; falls er ohnedies viel „Freiraum“ braucht, lässt sich eventuell ein Arrangement treffen. Ein allgemeines Beispiel aus dem Alltag: Sie liegen im Bett und um 6.00 Uhr früh reißt Sie der Wecker aus dem Schlaf. Es ist stockdunkel. Draußen pfeift der Wind. Sie denken daran, sich die warme Decke nochmals überzuziehen und noch eine Stunde zu dösen. Schließlich haben Sie ja Gleitzeit ... Ihr Körper will einfach noch nicht raus. Andererseits wissen Sie auch, dass Sie mit Ihrer Arbeit im Rückstand sind. In einer Stunde könnten viel erledigen. Das sind die Gedanken, die Ihnen durch den Kopf gehen. Vielleicht denken Sie sogar daran, sich heute krank zu melden, doch dann kommt Ihnen der Gedanke, dass Sie sich damit erst recht ins eigene Fleisch schneiden. 59

All diese Gedanken stehen im Widerspruch zu Ihrer Hauptentscheidung, nämlich dieses Projekt vorbildlich abzuschließen und der Beförderung einen gewaltigen Schritt näher zu kommen. Diesmal hätten Sie die Chance, es zum Abteilungsleiter zu bringen. Doch ein Abteilungsleiter, der sich krank meldet? Und es in Wirklichkeit nicht einmal ist! Sie müssten jetzt also die optimale Entscheidung treffen. Wie gesagt, gibt es immer eine Entscheidung, die die beste ist. Wenn Ihnen wirklich etwas an der Beförderung zum Abteilungsleiter liegt, dürfte das warme Bett wohl nicht die beste Entscheidung sein. Wir haben bereits gesehen, dass der Mensch, der sich seine Lebensumstände selbst erschafft, eine größere Toleranz für Unangenehmes hat. Er wird also aufstehen, sich duschen, vielleicht etwas frühstücken und sich dann schleunigst auf den Weg zur Arbeit machen. Ohne Fleiß kein Preis! Nochmals zu dem Bewusstseinsbereich, den wir „Ego“ genannt haben. Das ist die Instanz, die für unsere Selbsterhaltung sorgt. Sie sorgt dafür, dass Sie nicht von einem hohen Gebäude herunterspringen und jagt Ihnen eine gesunde Angst ein, wenn ein Motorrad auf Sie zurast. Sie hat also ihre Berechtigung! Das Ego ist wichtig, aber es kann Sie auch behindern! Da es immer den Status Quo aufrecht erhalten will, will es Sie vor Neuem oder Unbekanntem bewahren.

Der Jojo-Effekt Schon Goethe wusste: „Zwei Seelen hab ich ach in meiner Brust“. Viele Menschen sind ständig zwischen dem hin- und hergerissen, was sie selbst wollen und was ihr Ego für richtig hält. Das Ego will immer den bequemen Weg gehen, auch wenn dies für Sie schlecht ist. Im Zusammenhäng mit Diäten kennen wir den Begriff „Jojo-Effekt“. Gemeint ist die unerwünschte Gewichtszunahme nach einer Diät. Bei wiederholten Diäten kann sich das Gewicht wie ein Jojo auf und ab bewegen und nicht selten ist das Endgewicht höher als zu Beginn der Diäten. Vom Jojo zum Gummizug ist nur ein kurzer Schritt. Widmen wir uns deshalb nochmals der Gummizugübung.

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Übung: Den Unterschied wahrnehmen Nehmen Sie ein Gummizugband und halten Sie so zwischen zwei Zeigefingern, wie bereits auf Seite 47 beschrieben. Was geschieht, wenn Sie die Finger weiter voneinander entfernen? Das Band wird gestafft und Sie erzeugen eine Spannung. Stellen Sie sich nun bitte vor, dass der Zeigefinger Ihrer linken Hand für Ihre aktuelle Situation steht und dass der Zeigefinger Ihrer rechten Hand Ihr Wunschbild repräsentiert. Zwischen der Ist- und der Soll-Situation besteht somit ein Spannungsverhältnis. Nehmen Sie nun den Unterschied zwischen der jetzigen und der gewünschten Situation wahr! Machen Sie sich keine Sorgen darüber, nehmen Sie diesen Unterschied einfach nur zur Kenntnis. Zur Erinnerung nochmals die drei Erschaffensphasen aus Seite 51: 1. Erdenken 2. Entwickeln 3. Fertigstellen Sie können nur zur Phase 3 gelangen, wenn Sie - die meist längere und vielleicht auch langweiligere - Phase 2 durchmachen. Ein direkter Sprung von Phase 1 zu Phase 3 ist nicht möglich! Akzeptieren Sie den Unterschied deshalb; machen Sie sich bewusst, wo Sie jetzt stehen und wohin Sie gelangen wollen. Das dadurch entstehende Spannungsverhältnis wird sich auflösen wollen! Bei der Übung mit dem Gummizug wird entweder der linke Zeigefinger zum rechten gezogen werden oder umgekehrt. Analog dazu gilt, dass Ihre aktuelle Situation entweder zu Ihrer Idealsituation hingezogen wird oder dass Ihre ideale Wunschsituation zu Ihrer aktuellen Situation gezogen wird. Solange Sie sich der Spannung bewusst sind und den Unterschied akzeptieren, gewinnen Sie immer - so oder so!

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Lösung durch das Universum An dieser Stelle überlassen Sie die Lösung dem Universum. Sie sehen sich sehr genau an, wo Sie jetzt stehen und betrachten auch Ihr Wunschbild sehr objektiv. Sehen Sie sich auch Ihre Entscheidungen an! Dann machen Sie sich den Unterschied zwischen den beiden Situationen bewusst und lassen los. Überlassen Sie es einer höheren Instanz, die Einzelheiten zu koordinieren! Diese Instanz (die Sie nennen können, wie es Ihnen beliebt) wird dafür sorgen, dass sich das Spannungsverhältnis auflöst. Sie vertrauen einfach darauf und gehen wieder Ihren normalen Aufgaben nach. Für unseren aufs unermüdliche Tun gedrillten Verstand mag das gewöhnungsbedürftig sein. Üben Sie sich darin! Denken Sie an eine Situation, die noch zu wünschen übrig lässt. Was tun Sie dann? Sie verfassen eine knappe Beschreibung der Ist-Situation und Ihrer Wunschsituation. Dann machen Sie sich den Unterschied zwischen diesen beiden Situationen bewusst und überlassen es einer höheren Instanz (dem Universum), das Spannungsverhältnis aufzulösen. Kümmern Sie sich jetzt nicht mehr darum. Erledigen Sie einen Anruf, spülen Sie ein paar Tassen ab oder gehen Sie einen Kaffee trinken. Tun Sie irgendetwas, das mit dieser Spannungssituation nichts mehr zu tun hat! Die Situation wird sich zu Ihren Gunsten auflösen!

Bisher haben wir uns zwei Arten von Entscheidungen angesehen. v Hauptentscheidungen und v Zusatzentscheidungen.

Allerdings gibt es noch eine dritte Variante. Damit beschäftigt sich das nächste Kapitel. 62

Schritt 9: Grundsatzscheidungen Entscheidungen darüber, wie Sie Ihr Leben führen wollen, gehen ans Eingemachte. Falls Sie sich zum Beispiel bewusst für eine gesunde Lebensweise entscheiden, haben Sie eine Grundsatzentscheidung getroffen. Mögliche Grundsatzentscheidungen könnten sein ... 1. Ich will mein Leben selbst gestalten. 2. Ich will so gesund wie möglich sein. 3. Ich will mir selbst treu sein. 4. Ich will innerlich und äußerlich frei sein. Falls Ihre Grundsatzentscheidung einen gesunden Lebenstil betrifft, könnte Ihre Hauptentscheidung heißen, dass Sie nicht rauchen. Als Zusatzentscheidung ergibt sich daraus, dass Sie Gelegenheiten meiden, in denen Sie Zigarettenqualm ausgesetzt sind. Sie können diese Entscheidungen wieder auch durch Affirmationen festigen, zum Beispiel: „Jede Zelle und jedes Molekül meines Körpers erneut sich ständig auf vollkommene Art und Weise“. Sollte Ihre Grundsatzentscheidung lauten, dass Sie sich selbst treu sind und authentisch verhalten, so könnte dies bedeuten, dass Sie keine faulen Kompromisse schließen oder klein beigeben, wenn Sie in Wirklichkeit anderer Meinung sind. Und natürlich würde es auch bedeuten, dass Sie Ihre Partnerschaft bewusst erschaffen, auch wenn Ihre Freunde der Meinung sind, dass man halt nehmen müsse, was kommt. Eine ganz wichtige Grundsatzentscheidung betrifft die Freiheit. Innere Freiheit bedeutet, das Leben selbst gestalten zu können; äußere Freiheit bezieht sich auf die Arbeitssituation, die Partner und Freunde, die Sie so leben lassen wie Sie es sich wünschen. Sie können ziemlich einfach testen, ob Ihnen Ihre Grundsatzentscheidung wirklich am Herzen liegt. Sprechen Sie sich die Entscheidung laut vor und stellen Sie sich dann die Frage: „Würde ich das so haben wollen, wenn ich es jetzt sofort haben könnte? Würde ich es akzeptieren?“

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Falls Sie diese Frage uneingeschränkt bejahen können, haben Sie die richtige Wahl getroffen. Falls Sie noch Zweifel haben, sollten Sie Ihre Entscheidung solange umformulieren, bis Sie ohne Wenn und Aber dahinterstehen. Denken Sie immer auch daran, bei Ihren Übungen viel Gefühl einzubringen und sich möglichst lebhaft auszumalen wie es wäre, wenn Ihr Idealpartner bereits bei Ihnen wäre! Lassen Sie einen innerlichen Film ablaufen, der zu Ihrer Lebenssituation passt. Vielleicht stellen Sie sich vor, wie Sie beide nach der Arbeit nach Hause kommen, sich umarmen oder anderweitig herzlich begrüßen und dann erstmal ein Gläschen zusammen trinken und sich über den Tag unterhalten. Arrangieren Sie die Szene so wie Sie sie haben wollen!

Nachahmen ist nicht dasselbe wie Erschaffen Ein Kleinkind kann sich stundenlang mit etwas beschäftigen. Ein Schäufelchen und ein kleiner Eimer und schon ist der Kleine im Sandkasten zufrieden. Je älter das Kind wird, umso mehr neigt es dazu, Erwachsene nachzuahmen. Wir hatten bereits eingangs erwähnt, dass unser Schul- und Ausbildungssystem mehr Wert auf die linke Gehirnhälfte (Logik, Verstand ...) legt; die schöpferische rechte Hälfte wird eher vernachlässigt. Das ist einer der Gründe dafür, warum den Kindern das eigenständige Erschaffen ausgetrieben wird. Diese schöpferische Fähigkeit muss dann in einer späteren Lebensphase wieder mühsam von Anfang an erlernt werden. Ein weiterer Stolperstein ist, dass zum Erschaffen Zielklarheit, Optimismus, Ausdauer und Beharrlichkeit notwendig sind. Das Ego will damit nichts zu tun haben. Es will uns davor „schützen“ und hat es am liebsten, wenn wir es uns in unserer Komfortzone bequem machen. Treffen Sie keine Entscheidungen, weil „man“ das halt so macht oder weil jemand anders sie von Ihnen so erwartet. Nur bewusste Entscheidungen, hinter den Sie selbst stehen, werden Sie dauerhaft glücklich machen. Machen Sie sich deshalb Gedanken darüber, was wichtig für Sie ist! Am besten schreiben Sie sich diese Dinge auf und erstellen eine Liste. Was Sie bisher erlebt haben, war die Folge gewisser Entscheidungen, die Sie getroffen hatten. Vermutlich waren viele dieser Entscheidungen unbewusst; vielleicht waren Sie sogar der Meinung, Sie hätten überhaupt keine Wahl. Gehen Sie künftig bewusster an diese Dinge heran. Überlegen Sie sich bewusst, welches Endresultat Sie anstreben. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Ihre perfekte Partnerschaft aussehen soll, nur dann können Sie sie auch erreichen!

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Vergangenheit Mit welchen Dingen aus der Vergangenheit sind Sie sehr zufrieden? Würden Sie rückblickend gewisse Dinge anders machen? Jetzt haben Sie die Chance, sich bewusst für einen anderen Verlauf zu entscheiden. Andere Entscheidungen werden Ihnen wieder andere Ergebnisse bringen. Natürlich reichen die besten Absicht noch nicht aus; einiges wird sich Ihnen in den Weg stellen. Darauf wollen wir jetzt eingehen:

Unterschiede Wir Menschen sind sehr unterschiedlich. Jeder einzelne von uns ist Energie, die unterschiedlich schnell vibriert und der Zwischenraum zwischen uns ist ebenfalls Energie. Durch die Art und Weise, in der wir denken, sprechen und uns verhalten, bringen wir unterschiedlichen Schwingungen zum Ausdruck. Haben Sie schon mal daran gedacht, dass es die Unterschiede zwischen den Menschen sind, wodurch etwas bewegt wird?

Glaube Wenn Sie den Wasserhahn aufdrehen, können Sie nie mit absoluter Bestimmtheit sagen, ob Wasser herauskommt. Es könnte eingefroren sein, es könnte ein Rohrbruch passiert sein, die Hausverwaltung könnte den Haupthahn abgedreht haben ... Und dennoch werden Sie sich im Normalfall darüber keine Gedanken machen. Sie gehen davon aus, dass Wasser aus dem Hahn kommt. Sie glauben also an etwas, ohne eine hundertprozentige Garantie zu haben.

Zwischenziel Überlassen Sie die Dinge nicht dem Zufall; seien Sie sich immer klar darüber, was Ihr nächstes Ziel ist. Andernfalls werden Sie sich rasch als „Opfer der Umstände“ fühlen. Eine ideale Partnerschaft fliegt Ihnen nicht aus heiterem Himmel zu; Sie müssen sie erschaffen!

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Dinge ins Rollen bringen Sobald Sie etwas ins Rollen gebracht haben, entwickelt es eine Eigendynamik. Bevor Ihr Wunschbild Wirklichkeit ist, werden Sie mehr Zeit für die diversen Übungen aufwenden müssen, doch mit der Zeit werden Sie ganz automatisch die Zwei-MinutenAchtsamkeitsübung machen und sich über Ihre Idealsituation in einer Partnerschaft immer klarer werden. Sie werden innerlich begeistert und von Vorfreude erfüllt sein. Halten Sie dieses positive Gefühl aufrecht, aber verkrampfen Sie sich nicht. Bleiben Sie bei all dem gelassen und zuversichtlich.

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Schritt 10: Übernehmen Sie die Titelrolle! Ihr Leben kann wie ein wunderschöner Film sein - und Sie selbst sind Hauptdarsteller und Regisseur zugleich. Dadurch ist erstklassige Qualität gewährleistet. Sie suchen sich die schönsten Kleider aus, tragen die beste Frisur, gönnen sich nur vom Feinsten. Doch dies ist nur solange der Fall, wie Sie der Star sind und eine hervorragende Vorstellung bieten. Wollen Sie Haupt- oder Nebendarsteller in Ihrem Lebensfilm sein? Nur wenn Sie Hauptdarsteller/in sind, ziehen Sie einen ebenbürtigen Partner an.

Eigenwerbung Nun können Sie Werbung für Ihren Superstar betreiben. Sie wissen nun, wer Sie sind. Sie sind der Mensch, der Sie sein wollen! Übung: Verfassen Sie eine Beschreibung (etwa 50 Worte, also circa 3 bis 4 Zeilen) über sich und den Menschen, der Sie sind. Beschreiben Sie, wie Sie Ihr Aussehen, Ihr Alter, Ihre Persönlichkeit, Ihre Interessen und Neigungen, Ihre Vorzüge ... Bleiben Sie bei der Wahrheit, aber seien Sie kreativ.

So bin ich

Verfassen Sie nun einen weiteren Werbetext (ebenfalls etwa so lange wie der obige). In dieser Werbeanzeige beschreiben Sie die Person, die Sie in Ihr Leben ziehen wollen. Wie soll dieser Mensch sein? Lassen Sie sich ruhig Zeit bei der Formulierung dieser Eigenschaften; überstürzen Sie nichts. Verfeinern Sie diese Beschreibung immer mehr, bis sich alles stimmig anhört. So ist mein Idealpartner 67

Ihr Idealpartner spürt, dass Sie genau der richtige Partner für ihn/sie sind. Obgleich dies vorerst nur eine geistige Übung ist, spricht nichts dagegen, eine solche Annonce in einer Zeitung oder im Internet aufzugeben.

Krabbeln Sie aus dem Loch Auf Seite 15 haben wir die Analogie eines Lochs auf der Straße aufgeführt, in das Sie immer wieder gefallen sind. Bereits vor der Lektüre dieses E-Books waren Ihnen sicherlich mehrere Bereiche Ihrer Persönlichkeit bewusst (Körper, Geist, Gefühle ...) und Sie hielten Ausschau nach einem Menschen, der Sie auf Ihrem Lebensweg begleiten könnte. Der Mensch ist ein System aus vielen Bereichen. Dieser andere Mensch, Ihr idealer Wunschpartner, ist ebenfalls ein Mensch, der eine Vielzahl von Bereichen beinhaltet. Im Idealfall finden zwei menschliche Systeme zusammen und bilden gemeinsam ein Ganzes, in das zwei Energiesysteme einfließen.

Die bessere Hälfte Im Spaß wird der Partner manchmal als „die bessere Hälfte“ bezeichnet. Soweit ist dies sicherlich in Ordnung. Sollte jemand damit zum Ausdruck bringen, dass er/sie noch kein kompletter Mensch ist, wird die Sache allerdings kritisch. Sie sind bereits ein ganzer Mensch! Liebe ist nicht selbstsüchtig! Liebe ist nicht Verliebtheit! Liebe ist nicht Schicksal! Liebe ist nicht fordernd! Liebe ist nicht langweilig! Liebe ist nicht verhandelbar! Liebe ist nicht schwach! Liebe ist nicht manipulativ!

Liebe ist: Unser Bild von der Liebe wird sicherlich zu einem Großteil von der Umwelt und den Medien geprägt. Welche der folgenden Aussagen halten Sie für richtig? a) Liebe ist das, was ich im Kino sehe b) Liebe ist das, was Fernsehwerbung zeigt c) Liebe ist ein toller Mensch an meiner Seite. d) Liebe ist Interessensgemeinschaft.

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Wie würden Sie die Liebe definieren?

Ist die Liebe, die Sie in einer idealen Partnerschaft erleben wollen, bedingungslos? q Ja

q Nein

Oder ist sie daran geknüpft, wie sehr Ihre Partnerin/Ihr Partner Ihre Bedürfnisse erfüllen kann? Falls Sie Ihre Liebe an Bedinungen knüpfen sollten, was wäre dann erforderlich, damit Sie eine andere Einstellung gewinnen? Bedenken Sie, dass eine neue Zielrichtung alles verändern wird. Sie selbst entscheiden, was Sie tun wollen und wer Sie sein wollen. Sie können die Entscheidung treffen, wie bisher weiterzumachen oder neue Wege einschlagen. Sie können vom Reagieren zum Erschaffen umschwenken. Erst wenn Sie sich dazu entschlossen haben, von nun an selbst Regie zu führen und Ihre Idealverhältnisse aktiv zu erschaffen, gehört Ihr Leben Ihnen.

Was hat Ihnen bei diesen zehn Schritten am besten gefallen? Im voraus vielen Dank für Ihren Kommentar: http://www.i-bux.com/Beurteilung.html 69

Mit jeder neuen Lektüre und jedem neuen bewussten Durchdenken dieser zehn Schritte auf dem Weg zu Ihrer perfekten Partnerschaften werden Ihnen neue Ideen und Gedanken kommen. Belassen Sie es deshalb bitte in Ihrem eigenen Interesse nicht bei einem einmaligen Durchlesen. Leider sind wir so erzogen, dass wir ein Buch oder eine andere Publikation nur ein einziges Mal lesen und dann wieder weglegen. Dies reicht nicht aus, um die Inhalte wirklich in Ihrem Unterbewusstsein zu verankern! Nachstehend eine Kurzzusammenfassung dieser zehn Schritte:

Schritt 1 (Seite 8) Was versprechen Sie sich von diesem E-Book? Wollen Sie wirklich eine Partnerschaft erschaffen, die Ihren Idealvorstellungen entspricht? Warum? Vielleicht weil Ihre bisherigen Beziehungen Sie enttäuscht haben? Oder waren Bedingungen daran geknüpft? Haben Sie vielleicht die gängigen Gesellschaftsmuster einfach übernommen? Sind Sie deshalb immer wieder in dasselbe Loch gefallen?

Schritt 2 (Seite 18) Haben Sie Lektion aus einer gescheiterten Beziehung gelernt? Haben Sie sich einige Hauptbereiche angesehen: v Liebe v Emotion v Kommunikation v Typ v Intimität v Offenheit v Neigungen

Inwieweit bestand in diesen Bereichen Übereinstimmung? Was hat Ihnen daran nicht gefallen? Das genaue Gegenteil ist dann das, was Sie gerne haben würden (Seite 28). Treffen Sie die bewusste Entscheidung, diese Wunscheigenschaften in Ihrer perfekten Partnerschaft zu erschaffen. Andernfalls werden sie immer „Zukunftsmusik“ bleiben. 70

Schritt 3 (Seite 31) Treffen Sie bewusste Entscheidungen - keine automatischen! Diese Hauptentscheidungen sind dafür verantwortlich, dass die wesentlichen Lebensbereiche nach Ihren Wunschvorstellungen gestaltet werden. Werden Sie sich klar darüber, was Sie erschaffen wollen - und auch darüber, was Sie nicht haben wollen.

Schritt 4 (Seite 37) Lernen Sie möglichst viel über die Funktionen und Sabotagetricks Ihres Egos. Schwenken Sie vom bloßen Reagieren zum bewussten Erschaffen.

Schritt 5 (Seite 44) Führen Sie einen großen Frühjahrsputz durch - im Innen wie im Außen! Verwenden Sie hierzu die Selbstbildbewertung (ab Seite 47). Führen Sie regelmäßig eine Standortbestimmung durch. Wo stehen Sie jetzt in Bezug auf Ihr Idealbild?

Schritt 6 (Seite 50) Verfügen Sie über ein Netz gesunder zwischenmenschlicher Beziehungen? Tun Sie aktiv etwas für Ihre Gesundheit? Arbeiten Sie täglich mit Affirmationen (Seite 53)?

Schritt 7 (Seite 54) Haben Sie sich mit Ihren vorgeburtlichen und frühkindlichen Prägungen beschäftigt? Welche unbewussten „Regieanweisungen“ könnten Ihnen mit auf den Weg gegeben worden sein? 71

Schritt 8 (Seite 59) Wie gehen Sie mit widerstreitenden Optionen um? Machen Sie sich das Spannungsverhältnis zwischen Ist- und Sollsituation mit Hilfe der Gummizugübung klar (Seite 61).

Schritt 9 (Seite 63) Welche Grundsatzentscheidungen haben Sie für Ihr Leben getroffen? Nachahmen ist nicht dasselbe wie bewusstes Erschaffen! Haben Sie klare Zwischenziele?

Schritt 10 (Seite 67) Seien Sie der Superstar in Ihrem Lebensfilm und ziehen dadurch einen Superstar an! Machen Sie beharrlich weiter! Entwerfen Sie Reklametafeln für Ihr ideales Ich und für die idealen Eigenschaften Ihres Wunschpartners!

Viel Erfolg!

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Stichwortverzeichnis A Achtsamkeit Achtsamkeitsübung Affirmationen Akopalyptische Reiter Aktionismus Altersunterschiede

11 12 53 19 35 11

B Bestellseite für Vollversion Bewältigungsstrategie Bewusste Entscheidungen Beziehungsklärung Bildschirmanzeige Bristol, Claude

1 25 31 18 6 33

C Capote, Truman Chapman, Gary

29 58

D Dauerredner Definition Liebe Druck von außen Durchhalten

20 69 11 51

E Ego Ehrlichkeit Eigenwerbung betreiben Entrümpeln Entscheidung Entscheidungskonflikt Erfolgsangst Erschaffensphasen Erwartungen

35, 38 27 67 44 31 59 51 51 10

F Falscher Partner Fehleinstellungen Fiat-Geld Fillmore, Charles Fluch der Unterstellung Fötus Frühjahrsputz Frühkindliche Prägung Fußleistenfenster

40 10 48 44 22 54 44 54 6

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G Geburt Geschlechtsspezifische Unterschiede Gesundheit Gottman, John Grundangst Grundsatzscheidungen Grundwerte Gruppenzwang Gummizugprinzip

56 20 50 19 25 63 25 11 47

H Haftungsfreistellung Handsymbol Hauptentscheidungen Haustier Herausgabejahr Herausgeber Humor

1 5 33 48 1 1 21

I Imaginieren Inspiriertes Handeln Interessen Intimität

64 34 27 27

J Johari-Fenster Jojo-Effekt

24 60

K Kommentare erwünscht! Kommunikation Kurzzusammenfassung

49 19, 52 70

L Liebe 19 Liebessprachen Lösung durch höhere Instanz

58 62

M MindMovie Monitorgrößen

33 6

N Navigationsbalken Nightingale, Earl Notizbuch

5 20 17 74

O Offenheit

27

P Passagen finden Persönlichkeitstyp Pfeiltasten Problemlöser

5 23 6 20

R Realitäts-Check Rollenübernahme

46 10

S Sarkasmus Scheidungsraten Schöpferische Menschen Schwingungen Seiten finden Selbstbildbewertung Shakespeare, William Spiegeltechnik Standortbestimmung Suchfunktion

21 8 35 55 5 47 53 33 46 5

T Timing

22

U Übung: Was will ich, was nicht? Unterschied zwischen Ist- und Sollsituation

28 61

V Visualisieren Vorgeburtliche Prägung

34 54

W Wahrnehmungsfeld Wattles, Wallace Widerstreitende Optionen Wiederannäherung Worte Wunschbild

25 44 59 21 55 34

Z Ziele Zuhören Zusatzentscheidungen Zustandsbericht Zwischenziel

35 20 57 47 65

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600 Fragen für Paare Diese Einführung soll Ihnen nur einen Vorgeschmack dafür vermitteln, was die Vollversion dieses E--Books noch für Sie bereithält. Viele Paare ziehen zusammen oder heiraten, ohne sich wirklich zu kennen. Das ist heutzutage „Standard“ Sicherlich wären viele Partnerschaften stabiler und andere würden nie eingegangen werden, wenn sich die Partner besser gekannt hätten. Viele Streitigkeiten wären vermeidbar gewesen, wenn die Gedanken, Gefühle und Anschauungen des anderen Partners wesentlich früher bekannt gewesen wären. Die Vollversion des E-Books enthält sechshundert Fragestellungen aus verschiedenen Lebensbereichen. Es versteht sich von selbst, dass nicht jede Frage in jeder Phase der Beziehung gestellt oder beantwortet werden kann; hierfür werden Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen verlangt. Sofern sich Ihre Beziehung noch in der Anfangsphase befindet, dürften Fragen aus den Bereichen der Persönlichkeit (Seite 105), früherer Beziehungen (Seite 89) oder auch allgemeine Fragen über Haustiere (Seite 116) oder private Vorlieben (Seite 118) angebracht sein. Die Grundlage einer Partnerschaft sollte immer eine tragfähige Freundschaft sein, weshalb Fragen aus diesem Bereich zunächst Vorrang haben sollten. Ob Sie nur die ein oder andere Frage stellen oder gleich fünfzig auf einmal durchgehen sollten, kann nicht generell beantwortet werden. Jede Situation ist anders. Unter Umständen können Sie manche Fragen auch brieflich oder per E-Mail stellen. Falls dies dazu beiträgt, dass Sie sich beide besser kennen lernen, ist hiergegen nichts einzuwenden. Gehen Sie aber keinen Fragen aus dem Weg, weil Sie sich genieren oder nicht trauen. Brechen Sie das Eis! Sie brauchen eine offene Kommunikation mit Ihrem Partner! Sollte er oder sie über ein bestimmtes Thema nicht reden wollen, ist dies zumindest ein Hinweis darauf, dass dieses Tabuthema später Probleme bereiten könnte. Stellen Sie eine Frage selbst dann, wenn Sie der Meinung sind, dass diese in Ihre Fall irrelevant ist. Ihr Herzblatt sieht dies vielleicht anders. Obgleich dieser „Fragenkatalog“ ziemlich umfangreich ist, wird er nicht alle denkbaren Szenarien abdecken. Bedenken Sie auch, dass eine Antwort nicht „in Stein gemeißelt ist“; sie kann sich im Laufe der Zeit wieder ändern. 76

Vielleicht können Sie sich momentan nicht vorstellen, Kinder zu haben; in fünf Jahren kann dies wieder anders aussehen. Vielleicht sind Sie froh, endlich vom Land in Stadt gezogen zu sein und in paar Jahren haben Sie von Abgasen, Straßenlärm und Gehupe die Nase voll. Alles kann sich wieder ändern. Bei Ihnen ebenso wie bei Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Haben Sie auch keine Scheu davor, Ihre Meinung wieder zu ändern. Vielleicht ist Ihr Partner der Fragesteller und Sie platzen mit einer Antwort heraus, die Sie jetzt lieber revidieren wollen. Allerdings ist auch niemandem gedient, wenn Sie nur so antworten, dass Sie sich bei Ihrem Partner „Lieb Kind“ machen; damit haben Sie nichts gewonnen. Sie werden wahrscheinlich manches zu hören bekommen, was Ihnen auf Anhieb gar nicht so gut gefällt. Doch besser Sie erfahren es jetzt - als nach der Aufnahme der gemeinsamen Hypothek oder dem Ja-Wort auf dem Standesamt. Natürlich werden nicht alle dieser Fragen gleichermaßen auf jedes Paar zutreffen. Falls Sie sich bereits im Rentenalter befinden, können Sie die Fragen über den Nachwuchs vermutlich getrost übergehen. Sie werden aber sicherlich auf den ein oder anderen Punkt aufmerksam gemacht werden, der Ihr gegenseitiges Kennenlernen beschleunigt und das Verständnis vertieft. Die Fragen beziehen sich auf die folgenden Bereiche: v Beruf und Ausbildung

Seite 78, 79

v Erscheinungsbild/Äußerliches

Seite 80, 81

v Finanzen

Seite 82, 83, 84

v Freizeit

Seite 85, 86

v Freunde und Familie

Seite 87, 88

v Frühere Beziehungen

Seite 89, 90

v Gesundheit

Seite 91, 92

v Haushalt

Seite 93, 94

v Hobbys und Unterhaltung

Seite 95, 96

v Kinder und Kindererziehung

Seite 97, 98, 99

v Kommunikation

Seite 100, 101

v Liebe und Romantik

Seite 102

v Moralische Vorstellungen

Seite 103, 104

v Persönlichkeit und Gefühle

Seite 105, 106, 107, 108, 109

v Religion und Spiritualität

Seite 110, 111

v Sexualität

Seite 112, 113, 114

v Straßenverkehr

Seite 115

v Tiere

Seite 116

v Vergangenheit und Zukunft

Seite 117

v Vorlieben

Seite 118

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aus Liebe in ein anderes Land zu ziehen oder deinen Beruf

in ein, fünf oder zwanzig Jahren?

he arbeitest du pro Woche tatsächlich? Arbeit benoten solltest, welche Note (von 1 bis 6) würdest

nem Arbeitsplatz?

uppe oder lieber allein?

u am produktivsten? welchem Alter würdest du am liebsten in den Ruhestand

and mit deiner Zeit anfangen?

r als die meisten?

ber die Runden kommst? gefeiert, obwohl dir gar nichts fehlte?

manden aus deiner Firma verliebt?

ie siehst du seine Zukunft? mit nach Hause?

t deiner Arbeit zufrieden?

wenn ich dich bei der Arbeit anrufe oder dort auftauche?

78

Komplettes E-Book (119 Seiten), einschließlich 600 Fragen zum Kennenlernen für Paare: - entweder im Online-Shop oder - auf der PayPal-/Kreditkarten-Seite von I-Bux.Com

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