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31.07.2009 - Wetter machen kann, kommt das Feriengefühl sofort zurück und man kann ... Die einen, die sehr viel Geld haben, die ohne nachzudenken.
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HIGH LIGHT

17. Oberstdorfer Musiksommer · Jubiläumskonzerte: Haydn und Mendelssohn · Podium für junge Künstler · Magie von „Musik & Wort“

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KONZERTANTE VARIATIONEN

HIGH LIGHT

17. Internationales Klassikfestival im Allgäu vom 31. Juli bis 20. August 2009

Es ist wieder soweit: Zum 17. Mal öffnet der „Oberstdorfer Musiksommer“ für drei Wochen seine Türen zu hochkarätigen ­Konzerten. Das Motto in diesem Jahr sind die „Konzertanten ­Variationen“, hinter denen sich drei große Themenkreise verbergen.

„Ein Haydn-Spaß“ widmet sich den großen Jubilaren Haydn und Mendelssohn-Bartholdy, der eine vor 200 Jahren gestorben, der andere im gleichen Jahr geboren. Die „Musikalische Jugend“ wird ebenso ein Kernthema des Klassik-Festivals sein wie die geist­reiche Konzertserie „Musik & Wort“. Lassen Sie sich mitnehmen auf die neue spannende Festspielreise, die neben Oberstdorf eine ganze Menge weiterer Stationen im ­Allgäu hat.

Seit seiner Gründung gestalteten 5.500 Mitwirkende über 600 Kon­ zerte; fast 2.000 Musikstudenten aus 40 Nationen besuchten die Internationalen Meisterkurse in der Oberstdorfer Grundschule und 90.000 Besucher nutzten das breit gefächerte Konzert­angebot. Die erfolgreiche Symbiose aus arrivierten Interpreten und ­exzellenten Nachwuchskünstlern, die auf für sie geschaffenen Konzertpodien das Publikum begeistern, trägt maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Festivals bei.

Eine stolze Statistik des Oberstdorfer Musiksommers führen die Organisatoren Professor Peter Buck und Rosalinde Brandner-Buck.

Ebenso wie die einmaligen Gipfelkonzerte in 2.000 m Höhe auf dem Nebelhorn und der Kanzelwand – in den höchstgelegenen

Interregionales Sinfonieorchester

3 Konzertsälen Deutschlands verschmelzen Sonnenuntergang und Klassikklänge zu einem unvergesslichen Konzerterlebnis. Als Festival für junge Künstler hat sich der Musiksommer etab­ liert. Basis der Nachwuchsarbeit sind die öffentlich zugänglichen Internationalen Meis­terkurse. Hier im Unterricht der renommierten Dozenten ist das Herzblut zu spüren, werden das Engagement der jungen Musiker und ihre Leidenschaft für die Musik direkt wahrnehmbar. Zwölf Tage Zeit zum Kennenlernen, fürs Knüpfen von wichtigen Kontakten und natürlich viel Raum für das Musizieren. Öffentlich zu hören sind die Kursteilnehmer am Abend der Begegnung, in Musikalischen Soiréen, bei den Schlusskonzerten sowie bei manch spontanem Straßenkonzert und natürlich in der Orches­ ter-Akademie der Meisterkurse. Gespannt darf man sein auf die Konzerte der ­Jungen Elite – in diesem Rahmen wird das Ensemble Akouin in der Loretto-Kapelle zu hören sein – und auf die Preisträger renommierter Wettbewerbe wie das Tecchler Trio, das Duo Riul, das sonic.art Saxophonquartett und die Geigerin Byol Kang. In „Haydn speciale“, den Auftaktkonzerten des L'Orfeo Bläser­ ensembles und des Ensembles NeoBarock erklingen entdeckenswerte Raritäten des großartigen österreichischen Tonschöpfers. Verspielt und mit viel Witz präsentiert „Papa Haydns kleine Tierschau“ – das Musiktheater für Kinder – den Jubilar und seine Musik. Einen besonderen Reiz üben die „Musik & Wort“-Konzerte aus. Die ursprüngliche Idee, durch erläuternde Ausführungen zu einem besseren Verständnis der Musik beizutragen, wandelte sich in eine eigenständige Kunstform – eine befruchtende Möglichkeit, große Weltliteratur mit Musik zu verknüpfen und los­gelöst vom oftmals aufwändigen Theater­geschehen darzustellen. 2009 werden zwei prominente Schauspieler das Publikum in die Magie dreier sehr unterschiedlicher Literaturkonzerte entführen.

sonic.art Saxophonquartett

Walter Sittler und die Sopranistin Ulrike Sonntag erzählen und besingen Elfenspuk und Liebeswirren in einem „Sommernachts­ traum im Zauberwald“ frei nach William Shakespeare. Martin Theuer übernimmt die Rezita­tion der zeit­genössischen Betrachtungen des Rhetorikers Walter Jens. Diese geben der musikalischen Deutung der „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn eine besondere Intensität. Und Martin Theuer brilliert dann auch im musikalischen ­Dramolett „Schiller for one“. Bei einer Gedenk-Talkshow zum 250. Geburtstag des Dichter­ fürsten verkörpert er den Moderator und vier Jubi­läumsgäste, die ihre liebsten Schiller-Texte aus­tauschen und im Schiller-O-Ton über die Fragen der Menschheit debattieren. Begleitet und ­kontra­punktiert werden die Schiller-­Originale mit einer fast schon ­philharmonisch agierenden ­Percussion, gespielt von Klaus Dreher. Mit „Alpenklängen“ ­verabschiedet sich das Festival – dem Konzert für Alphorn und Orchester, komponiert von Daniel Schnyder, und der großartigen „Alpensinfonie“ von Richard Strauss.

Alles Wissenswerte zum Festivalgeschehen bietet das ­Programmbuch – kompakt, kompetent und attraktiv ­illustriert informiert das „Lust auf Konzerte“ weckende Kompendium über Konzerte, Künstler und Kompositionen. Erhältlich zum Preis von 5,– Euro im Festivalbüro und an den Konzertkassen. Karten & Informationen: Tourist-Info Oberstdorf 08322-700-290 Festivalbüro 08322-700-467 www.oberstdorfer-musiksommer.de

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„Aufbruchsstimmung, besonderes Flair und Feriengefühl“ Der Oberstdorfer Musiksommer ist nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Künstler, Dozenten und Studenten von ganz besonderem Reiz. Die lockere Atmosphäre im Dorf, das freundliche Miteinander, gemeinsam erlebte Zeit und Projekte, die zusammen auf den Weg gebracht werden, das alles in einer bezaubernden Umgebung, so schildern die Festspielteilnehmer immer wieder begeistert ihre Eindrücke. Wir haben uns umgehört unter den Musikern und Dozenten, wie sie „ihren“ ganz persönlichen ­ „Oberstdorfer Musiksommer“ erleben. Der Pianist Konrad Elser, seit 1992 als Professor an der Musikhochschule in Lübeck tätig, ist seit 17 Jahren dabei. Er kennt Oberstdorf aus der „Westentasche“ und konzertiert im Konzert der Dozenten am 6. August, 20 Uhr, in der Christus­kirche und bei der Matinée am 9. August, 11 Uhr, im Fürstensaal der Residenz in Kempten.

sehr herzlich willkommen geheißen. Von dieser Euphorie getragen, konnten wir mit großem Elan und Improvisationsbereitschaft, ­dieses Experiment zum Erfolg bringen. Und wie hat sich der Musiksommer entwickelt?

Konrad Elser

Inzwischen sind Sie in Oberstdorf ja schon fast so etwas wie ein „Urgestein“ des Musiksommers. Wie sind Sie eigentlich vor 17 Jahren dazu gestoßen?

Elser: Er hat sich bis heute zu einem kulturellen Markenzeichen im Allgäu entwickelt. Die Qualität der Kurse und Konzerte und die Professionalität im Management haben dem Oberstdorfer Musiksommer in der Fachwelt auch international einen hervorragenden Ruf beschert. Die Studenten genießen das Festivalangebot in ­familiärer Atmosphäre und einer herrlichen Umgebung. Ich freue mich jedes Jahr auf dieses Wiedersehen mit den Kollegen und ­vielen ­Oberstdorfern, die mir ans Herz gewachsen sind.

Elser: Als Peter Buck zusammen mit Ulrike Lösch vor 17 Jahren dabei war, seinen Traum zu verwirklichen, war ich einer derjenigen, die von ihm aufgefordert wurden, tatkräftig an seiner Seite mitzuwirken, und zwar als Dozent und konzertierender Musiker. So war ich von Anfang an mit großer Begeisterung dabei. Peter Buck kannte mich nicht nur als Pianist von zahlreichen Auftritten mit dem Melos Quartett, sondern schon sehr viel länger, als ich zunächst noch Schüler und später Klavierstudent seines Vaters, des renommierten Klavierpädagogen Professor Paul Buck, an der Musikhochschule Stuttgart war. War Oberstdorf für Sie damals noch ein weißer Fleck auf der Landkarte? Elser: Nein, schon als Kind führten mich regelmäßig Tagesausflüge mit meinen Eltern von Schwäbisch Gmünd ins Allgäu, und eben auch nach Oberstdorf; nicht zuletzt angetrieben durch die ­Verehrung Gertrud von le Forts seitens meiner Mutter. Wie war denn Ihr erster Eindruck, als Sie nach so vielen Jahren und unter anderen Vorzeichen wiederkamen? Elser: Es war eine ganz besondere Aufbruchsstimmung und erwartungsvolle Aufregung im ganzen Team spürbar. Von den Oberstdorfern interessiert bis skeptisch beäugt, fühlten wir uns doch alle

„Schiller for one“

5 Die Sopranistin Ulrike Sonntag stammt aus Esslingen, ist seit 2005 Professorin für Gesang an der Staatlichen Musikhoch­ schule in Stuttgart. Seit vier Jahren begleitet sie den „Musiksommer“. Heuer tritt sie gemeinsam mit dem Schau­ spieler Walter Sittler im „Musik & Wort“-Konzert – „Ein Sommernachtstraum im Zauberwald“ am 3. August, 20 Uhr, im Oberstdorf Haus auf.

In dem Kurs kann man in der Arbeit mit den Studenten manchmal mit mehr Ruhe und entspannter in die Tiefe gehen als im Hochschulbetrieb. Es ist pädagogisch sehr beglückend, wenn man innerhalb von zwölf Tagen eine erfreuliche Entwicklung erleben kann.

Ulrike Sonntag

Sie sind nun schon zum vierten Mal dabei, mit Begeisterung? Sonntag: Ja, ich freu mich wieder auf den Oberstdorfer Musiksommer! Ich finde einfach toll, was hier jedes Jahr an musika­ lischem Programm auf die Beine gestellt wird. Was macht das besondere Flair des Oberstdorfer Musiksommers aus? Sonntag: Das besondere Flair ist natürlich zunächst einmal die landschaftlich reizvolle Lage und die gemütliche Atmosphäre des Ortes. Ich liebe auch die reine Bergluft! Wenn man ankommt, bekommt man erst einmal ein Feriengefühl. Dann ist es sehr ­anregend, so qualifizierte Musikerkollegen zu treffen, zu hören und an dem anspruchsvollen musikalischen Programm teil­ zuhaben. Ich finde es auch interessant, neue Sängerinnen und Sänger zu unterrichten und ihnen neue Impulse zu geben.

„Brass pur“ am Schanzenturm, 2008

Das hört sich eher nach viel Arbeit als nach Feriengefühl an!

Walter Sittler

Sonntag: Während des Kurses ist man schon sehr eingespannt in die unterschiedlichen Aktivitäten. Aber wenn man dann in der freien Zeit eine wunderschöne Rad- oder Bergtour bei schönem Wetter machen kann, kommt das Feriengefühl sofort zurück und man kann intensiv genießen. Was ist in diesem Jahr für Sie besonderes reizvoll? Um den gemeinsamen Auftritt mit Walter Sittler werden Sie wohl von vielen Frauen beneidet? Sonntag: Das Projekt mit Walter Sittler ist natürlich ein besonderes Erlebnis für mich. Wir sind ja schon seit der gemeinsamen Zeit am Mannheimer Theater befreundet und ich habe schon mehrmals versucht, ihn für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Ich freue mich riesig, dass der Terminkalender es diesmal zugelassen hat und wir mit dem „Sommernachtstraum“ ein literarisch und ­musikalisch inspirierendes Thema gefunden haben!

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MAGAZIN – Sonderausgabe Der Cellist Kirill Kraftzoff aus St. Petersburg kennt alle ­Facetten der Nachwuchsförderung des Oberst­dorfer Musik­ sommers. Er besuchte die ­Meisterkurse in Oberstdorf, konzertierte mehrere Male als Kammermusiker im Forum ­junger Preisträger und war Solist beim Eröffnungs­konzert 2001. Mit dem von ihm gegründeten Rastrelli Cello Quartett gastierte er ebenfalls schon beim Festival. Ein Wieder­hören gibt es in diesem Jahr am 15. August, 20 Uhr, beim ­exklusiven Dinner­konzert im Casino Kleinwalsertal.

vals. Die einen, die sehr viel Geld haben, die ohne nachzudenken Stars einladen können. Der Erfolg ist dadurch vorprogrammiert. Der „Oberstdorfer Musiksommer“ gehört nicht dazu. Er lebt von einem sorgfältig ausgewählten Programm und von Künstlern, die nicht weniger interessant sind als große Stars, aber wesentlich weniger Geld kosten. Talentierte junge Musiker haben hier die Möglichkeit, auf einer professionellen Bühne aufzutreten und das Festival als Sprungbrett für die späteren Erfolge zu ­nutzen. Viele junge Musiker, die in Oberstdorf aufgetreten sind, haben eine große Weltkarriere gemacht. Was gefällt Ihnen als weitgereistem Künstler an unserem ­kleinen Ort? Kraftzoff: Oberstdorf inspiriert mit seiner schönen Natur und hat besonders freundliche Einwohner. Kirill Kraftzoff

Wie sind Sie zum „Musiksommer“ gestoßen? Kraftzoff: Der künstlerische Leiter des Oberstdorfer Musiksommers ist Peter Buck, mein Lieblingsprofessor, bei dem ich in der Hochschule für Musik in Stuttgart studierte. Ich habe Peter im Jahr 1996 kennen­gelernt. Er hat mich sofort zum Meisterkurs nach Oberstdorf eingeladen. Seitdem bin ich zwei Mal bei diesem Festival als Solist und schon zwei Mal mit dem Rastrelli Cello Quartett aufgetreten. Zwei weitere Mitglieder des Rastrelli Quartetts haben ebenfalls bei Peter Buck ihre cellistische Ausbildung erhalten. Wie gefällt Ihnen das Festival von der Organisation, von der Atmosphäre und von der künstlerischen Qualität her? Kraftzoff: Peter gehört mit seinem Melos Quartett zu den renommiertesten und wichtigsten deutschen Musikern. Er hat einen ausgezeichneten Musikgeschmack, deswegen lädt er meiner ­Meinung nach nur interessante Künstler ein. Es gibt zwei Arten von Festi-

Der Dirigent und Geiger Patrick Strub ist zum vierten Mal in Oberstdorf. 1984 gründete er das professionelle Kammer­ orchester arcata Stuttgart, mit dem er zwei Mal beim „Musiksommer“ konzertierte. In diesem Jahr leitet er die Orchester-Akademie „La Passione“ (vom 14. bis 17. August), mit der er zwei Konzerte am 16. August, 20 Uhr, in der Oberstdorfer Pfarrkirche und am 17. August, 19.30 Uhr, im Kaisersaal in ­Ottobeuren geben wird.

Zu den besonderen Highlights zählt heuer wohl das JamesBond-Thema. Wer ist denn auf diese schöne Idee gekommen, all den Finsterlingen und dem „Agenten im Auftrag der ­Königin“ auf diese besondere Art näherzutreten? Kraftzoff: Ein Potpourrie aus James-Bond-Musik haben wir schon seit Jahren in unserem Repertoire. Die Musik aus diesen ­Filmen gehört zu den besten Beispielen der Pop-, Rock- und Jazz-Musik. In dem neuen Programm, das wir extra für den Oberstdorfer Musiksommer zusammen mit Rosalinde BrandnerBuck entwickelt haben, beschränken wir uns nicht nur auf die Musik von James-Bond-Filmen, sondern begeben uns auf eine musikalische geografische Reise zu den Drehorten der Filme. So werden wir zu dem Film „Diamantenfieber“, der in Las Vegas beheimatet ist, das Stück „Vegas weekend“ spielen. Zu „Casino Royale“, der in Venedig gespielt wird, passt dann die „Barcarole“ von Tschaikowsky. Und zu „From Russia with love“ das Concerto ­grosso à la Russe von Sergio Drabkine. Immer in Verbindung mit den original James-Bond-Filmmusikthemen ergibt dies eine wunderbare Kunstreise.

Auf was freuen Sie sich ganz besonders? Strub: Besonders freue ich mich auf die Begegnung mit den jungen Musikern. Bedarf es eines besseren Beweises, als das nun über viele Jahre florierende Festival des Oberstdorfer Musiksommers, wie großartig dieser zauberhafte Ort mit seiner herrlichen Um­gebung für ein inspiriertes und inspirierendes Musikleben geeignet ist? So denke ich, dass die Zeit der vorbereitenden Proben für unser Konzert ebenso von diesem Geist erfüllt sein wird, wie das Konzert selbst. Höhepunkt aber ist und bleibt das Musik­ erlebnis in der wunderbaren Oberstdorfer Kirche. Oberstdorf – für Sie ein Ort mit besonderem Reiz, da Sie ja schon vor dem „Musiksommer“ anreisen, um sich mit Ihrer Familie zu erholen? Patrick Strub

Sie sind zum vierten Mal dabei, wie hat sich Ihre Beteiligung hier in Oberstdorf entwickelt? Strub: Der zauberhafte Musiksommer begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Das erste Mal war bereits im Sommer 2000, damals mit meinem großen Sinfonieorchester, dem Christophorus-­ Symphonieorchester Stuttgart, mit Werken von Brahms und ­Schostakowitsch.

Strub: Musik lebt von der Spiritualität, und an diesem Ort begegnen sich in idealer Weise Raum und Klang. In diesem Jahr freue ich mich sehr darüber, endlich etwas mehr Zeit zu haben, um in einigen Urlaubstagen auch die schöne Landschaft wandernd zu erkunden. Kein zwingender Termindruck, der zur Weiterreise mahnt. Jetzt müssen wir nur noch den für Oberstdorf zuständigen Wettergott gnädig stimmen, dass wir für unsere Wanderungen keine Gummistiefel werden anziehen müssen. Zu gerne würden wir zudem Kaffee und Kuchen in Ihren zahlreichen Cafés im ­Freien genießen …

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Byol Kang und Carolina Kurkowski Perez