November 2017

01.11.2017 - Das Europäische Parlament greift in seiner Entschließung zur Ausweitung des EU-. Bildungsprogrammes ERASMUS+ auf Forderungen des DIHK zurück. Der DIHK hat wiederholt den europäischen Mehrwert von ERASMUS+ betont und gefordert, die. Lern- und Ausbildungserfahrungen junger Menschen ...
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November 2017

Themen: • EU-Abgeordnete greifen bei Entschließung zu ERASMUS+ wichtige DIHKForderungen auf

• DIHK erreicht weniger Bürokratielasten für „Willkommenslotsen“ • Wirtschaftspolitische Sprecher der Union verabschieden Erklärung mit zahlreichen DIHK-Forderungen •

DIHK und Eurochambres platzieren erfolgreich KMU-Agenda bei WTO

EU-Abgeordnete greifen bei Entschließung zu ERASMUS+ wichtige DIHKForderungen auf Das Europäische Parlament greift in seiner Entschließung zur Ausweitung des EUBildungsprogrammes ERASMUS+ auf Forderungen des DIHK zurück. Der DIHK hat wiederholt den europäischen Mehrwert von ERASMUS+ betont und gefordert, die Lern- und Ausbildungserfahrungen junger Menschen im Ausland finanziell stärker zu fördern. Dabei hat der DIHK auch für eine Verwaltungsvereinfachung und den Ausbau der auf die Berufsausbildung ausgerichteten Komponente des Programms plädiert. Dazu gehört zum Beispiel die grenzüberschreitende Mobilität von Azubis in dualer Ausbildung. In ihrer Entschließung vom 14. September forderten die Europaabgeordneten, im kommenden EU-Haushalt nach 2020 für ERASMUS+ zusätzliche Finanzmittel „in wesentlicher Höhe“ bereitzustellen. In seiner aktuellen Laufzeit von

2 2014 bis 2020 verfügt ERASMUS+ über ein Gesamtbudget von knapp 14 Milliarden Euro. Ansprechpartnerin: [email protected]

DIHK erreicht weniger Bürokratielasten für „Willkommenslotsen“ Ab sofort entfallen wichtige bürokratische Hürden in dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Programm „Willkommenslotsen“. Mit Hilfe dieser Lotsen werden junge Geflüchtete gezielt in Betriebe vermittelt. Künftig müssen die Betriebe nicht mehr ihre Bücher offenlegen, um die Förderung zu erhalten. Außerdem können nun auch große Unternehmen die Unterstützung in Anspruch nehmen. Der DIHK hatte sich für diese wichtigen Erleichterungen eingesetzt. Seit Beginn des Programms im März 2016 haben die Lotsen insgesamt rund 7.700 Vermittlungen von Geflüchteten erzielt: 3.878 in Praktika, 542 in Hospitation, 1.156 in die Einstiegsqualifizierung, 1.344 in Ausbildung und 766 in Arbeit.

Die Entbürokratisierung des Programms kann zu einer noch stärkeren Nutzung führen. Notwendig ist nun auch eine gleichgerichtete Entlastung des Programms „Passgenaue Besetzung“. Dieses fördert die Beratung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Besetzung offener Ausbildungsplätze mit geeigneten Jugendlichen ohne Flüchtlingsstatus. Ansprechpartner: [email protected]

Wirtschaftspolitische Sprecher der Union verabschieden Erklärung mit zahlreichen DIHK-Forderungen Die wirtschaftspolitischen Sprecher von CDU und CSU haben Anfang Oktober ihre sogenannte „Münchner Erklärung“ verabschiedet. Hierin finden sich zahlreiche Forderungen des DIHK wieder. So plädieren auch die Wirtschaftspolitiker der Union für eine effizientere Gestaltung der Zuwanderung in einem „Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz.“ Weitere Parallelen finden sich beispielsweise in einem Bekenntnis zu offenen Märkten sowie den Forderungen, neue Belastungen für die Wirtschaft absolut zu vermeiden und den technologischen Wandel ak2

3 tiv zu gestalten. Ferner sprechen sich die Unionspolitiker, wie der DIHK, für kräftige Steuersenkungen und einen starken Impuls zum Bürokratieabbau aus. Ansprechpartner: [email protected]

DIHK und Eurochambres platzieren erfolgreich KMU-Agenda bei WTO Die Europäische Union hat in die laufenden WTO-Verhandlungen einen Vorschlag von DIHK und Eurochambres zur besseren Inklusion von KMUs in globale Wertschöpfungsketten eingebracht. Dabei geht es vor allem um verbesserte staatliche Transparenzpflichten. Der gemeinsame Vorschlag mit Hongkong, China, Taipei und Singapur sieht unter anderem die Einrichtung eines gemeinsamen OnlineInformationstools für Exporteure sowie die stärkere Einbindung von relevanten Akteuren vor. Der Vorschlag, von dem vor allem kleine und mittelständische Unternehmen profitieren würden, wird von vielen asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten unterstützt. Eine Einigung hierauf beim WTO-Ministerratstreffen im Dezember in Buenos Aires wäre für die deutsche Wirtschaft ein wichtiger Erfolg. Ansprechpartner: [email protected]

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