November 2016

auf einem ca 30 Meter langen Seil zur gegenüberliegenden Plattform und wer zu ... Pfarrer Markus Werner. Kollekte: Mission 21 (Kirchenrat). Kinderfeier: C.
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Beilage der Zeitung «reformiert» Nr. 11, 28. Oktober 2016 / ZH 283

Den Tod und das Ende des Lebens thematisieren Liebe Leserinnen, liebe Leser Das Kirchenjahr neigt sich langsam seinem Ende zu. Vielleicht deshalb feiern die Kirchen einen Gedenktag an die Verstorbenen gegen Jahresende hin. Der letzte Sonntag vor dem ersten Advent heisst Ewigkeitssonntag. Im 2016 fällt der Ewigkeitssonntag auf den 20. November. An diesem Sonntag werden wir einen besonderen Gottesdienst zu diesem Thema feiern. Nichts ist sicherer als unser eigener Hinschied. In unserem Leben kann es unerwartete Wendungen geben. Wir können keinen Einfluss auf unser Schicksal nehmen. Manchmal gibt es grössere, höhere Kräfte als unsere, die unserem Leben eine andere Richtung geben. Das kann sich positiv oder negativ auf unser Leben auswirken. Wir wissen nicht, ob wir eine Million gewinnen, oder ob wir den perfekten Job erhalten werden. Unser Leben ist überraschend,

unerwartet und interessant. In gewisser Hinsicht ist unser Leben mehr unbestimmt als bestimmt. Ort und Tag unseres letzten Atemzuges sind uns unbekannt. Nur der Tod ist sicher. Wenn Sie jemanden von etwas überzeugen wollen, dann sagen Sie: «Es ist todsicher!» Der Tod ist für alle gleich: «Alle Wege führen nach Rom.» Deshalb ist es wichtig, dass wir regelmässig über unsere eigene Vergänglichkeit reflektieren. Manche Leute ignorieren einfach dieses Thema. Sie leben, als ob sie ewig leben würden. Und ihre Mitmenschen bekommen dies zu spüren. Andere meinen, dass das Leben nur materiell und physiologisch ist. Der Tod ist für sie eine Auslöschung des Lebens. Für sie ist die Reflektion über das, was nach dem Tod kommt eine sinnlose Übung. Eine weitere Gruppe von Menschen glaubt, dass der Tod zum «Yin-Yang» unserer Exis-

tenz gehört. Dieser Begriff aus der chinesischen Philosophie nimmt an, dass alles im Gleichgewicht ist, auch Leben und Tod. Aber wenn man es sich genau überlegt, sind Leben und Tod gar keine symmetrisch entgegengesetzte Kräfte. Denn das irdische Leben ist beschränkt, während der Tod unbeschränkt ist. Etwas stimmt also nicht mit dieser Auffassung. Für viele gibt es «irgend-etwas» nach dem Tod. Der Tod und das Ende des Lebens müssen nicht gleich und identisch sein. Wenn wir mit Sterbenden sprechen oder mit Leuten, die ein Nahtod-Erlebnis hatten, dann staunen wir über ihre Berichte. Manche sehen ein helles Licht, das sie umhüllt. Ein Licht, das Wärme und Liebe ausstrahlt. Andere sehen einen Weg, der zu einem wunderbaren Ort führt. Diese Bilder können Menschen auf den eigenen Tod vorbereiten. Sie helfen auch, demütiger zu Leben und mit den Mitmenschen liebevoller umzugehen. Die

Bibel sagt sehr viel zu diesem Thema. Sie lädt uns zum Nachdenken ein: «Mach uns bewusst, wie kurz unser Leben ist, damit wir endlich zur Besinnung kommen!» (Psalm 90,12). Im Psalm 39,5-6 steht: «Herr, erinnere mich daran, wie kurz mein Leben ist. Und dass meine Tage gezählt sind, damit ich erkenne, wie vergänglich mein Leben ist. Mein Leben währt nicht länger als die Breite meiner Hand und ist vor dir nur wie ein Augenblick. Nur wie ein Hauch ist jeder Mensch, wie sicher er auch steht.» Dann steigt die Frage in uns auf: «Mein Herr, worauf kann ich hoffen? Meine einzige Hoffnung bist du.» (Psalm 39,8). Das Mitgefühl im Umgang mit anderen Menschen und die Zuwendung zu Gott sind das Resultat einer tiefgreifenden Reflektion über die Beschränktheit unseres Lebens. Dies wünsche ich Ihnen zum Ende des Kirchenjahres. Pfr. Francesco Mordasini

Mut und Abenteuerlust Wenn man im Internet nach Extremsportarten sucht, findet man grad auf YouTube viele extreme Videoclips von denen man nur staunen kann, wozu Menschen fähig sind. Auch von vielerlei Spielfilmen und Reportagen ist man sich einiges an Herausforderungen zu sehen

Das Wetter war am morgen noch bewölkt und regnerisch, als Ausweichprogramm war das Hallenbad in Schaffhausen gedacht und tatsächlich wussten wir am Morgen noch nicht recht, wie sich das Wetter entwickeln würde.

res zu bieten hat. In Neuhausen am Rheinfall angekommen, scheinen auch schon die ersten Sonnenstrahlen auf uns. Zu Fuss geht es Richtung grosser Parkplatz des Rheinfalls, wo sich der Seilpark befindet.

Nach dem Erntedank Gottesdienst wurde es aber zusehends

Nach einer Ausführlichen Instruktion der Parkleitung und einem Probeparcours bei dem es darum geht, das gehörte nun auch in die Tat umzusetzen geht es auf die grosse Plattform, von welcher aus, die meisten Parcours Touren starten. Jeder darf sich in kleinen Gruppen eine Tour aussuchen und loslegen. Unsere Tour beginnt mit einer Seilbahn. Mit den beiden Siche-

Ausrüstung anziehen gewohnt. Geht es aber darum, selber etwas Mut zu zeigen oder etwas nicht alltägliches zu unternehmen, ist es grad nochmals um einiges schwieriger. So machten sich die 5. & 6. Klass JuKi›s, am 2. Oktober nach dem Erntedank Gottesdienst auf den Weg Richtung Rheinfall, wo wir gemeinsam den Seilpark erleben wollten.

heller und nach dem Pizzaessen im Kirchgemeindehaus war klar, dass wir auf jeden Fall in den Seilpark gehen werden. Nicht alle teilten diesen Entscheid mit mir, lagen mir doch auf der Zugsfahrt einige Jungs in den Ohren - «lass uns doch bitte bitte bitte in das Hallenbad gehen». Aber ich dachte nicht daran, einen Programmwechsel zu machen, wo doch der Seilpark etwas viel spannenderes und Interessante-

Probeparcours

JuKi vor dem Rheinfal

rungsseilen sichert man sich am Hauptseil und hängt die Seilrolle ein - Und los gehts. Man schwebt ca 6 Meter über dem Waldboden auf einem ca 30 Meter langen Seil zur gegenüberliegenden Plattform und wer zu wenig Schuss hat, muss sich die letzten paar Meter mit eigener Kraft bis zur Plattform ziehen. Bereits beim ersten Versuch merkt eine JuKi Teilnehmerin, dass sie zu wenig Kraft hat, sich selber auf die Plattform zu ziehen. Und schon macht sich ein Seilpark Betreuer bereit, um zu helfen. Er hängt sich an dasselbe Seilbahnseil ran und fährt zu Ihr hinüber um sich dann gemeinsam mit der JuKi Teilnehmerin zur Plattform zu zie-

hen. Nach dieser ersten Seilbahn wird es immer spannender, die Hindernisse werden abwechslungsreich und nicht ganz einfach. Jeder meistert dies auf seine Art und denkt, «worauf habe ich mich hier bloss eingelassen». Doch mit jedem bezwungenen Hindernis, steigt der Stolz und der Mut - das nächste Hindernis anzugehen.

Während des Nachmittags gab es Grüppchen welche 6-7 verschiedene Parcous gemacht hatten. Wieder andere 2-3. Jeder nach seinem Tempo, und und mit seinen Möglichkeiten. Auch die Höhenangst wich bei einigen mit jedem Parcour -Das geniale Seilpark Erlebnis mit dem Prädikat «pädagogisch wertvoll», schlossen einige der Teilnehmer mit dem Panoramap-

Mut trotz Höhenangst

arcour unseren Abenteuernachmittag ab. Die Seilbahn dort, war ca 300 Meter lang und man gelangte durch 2 Seilbahnen bis zum Ausgangspunkt wo wir unsere Ausrüstung wieder abgeben konnten.

er «Seilpark am Rheinfall» dies bestätigten mir 12 der 15 Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Daniel Witkovsky

Wie gut, hatten wir uns nicht für das Hallenbad entschieden, sondern stürzten uns in das Abenteu-

Auf wackligem Steg

Frauenkreis Der Frauenkreis trifft sich jeweils am Freitagmorgen im Pfarrhaus. Zurzeit lesen sie aus dem Markus Evangelium. Das nächste Datum ist der 16. November. Das Treffen dauert von 9:00 bis 10:30 Uhr.

Frauen-Zmorge am 12. November

Die Gruppe trifft sich dann wieder am 15. und am 27. Januar 2017. Nehmen Sie bitte mit Carolina Mordasini Kontakt auf: 079 192 60 88.

Mithilfe für die Kinderfeier gesucht Nach dem Wegzug der Familie Fechner hat besonders auch die Kinderfeier gelitten. Die Kinderfeier ist eine altersgerechte Feier mit biblischen Geschichten, basteln

und spielen. Die findet jeweils am Sonntag während dem Gottesdienst statt. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, dann rufen Sie bitte Pfr. F. Mordasini an.

Kalender Gottesdienste

Jugendliche

Kinder

Kontakt

Umstellung auf Winterzeit

Kolibri & Domino Samstag 19. & 26. November 10 - 13 Uhr «Proben Weihnachtsspiel» Informationen folgen separat.

Eltern-Kind-Singen Jeden Freitag von 9:30-11 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus. Für Eltern mit ihren Kindern (0-5 jährig). Kostenbeitrag 5.00 Fr. Kontakt: Heidi Schorno Tel. 077 414 46 79

Homepage www.kirchedielsdorf.ch

Sonntag 30. Oktober 03 Uhr Die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt.

Sonntag 6. November, 10 Uhr Reformationssonntag Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Jean-Marc Monhart Orgel: Swetlana Christoffel Reformationskollekte (Kirchenrat) Kinderfeier: C. Mordasini Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus, Saal 1. OG Sonntag 13. November, 10 Uhr Gottesdienst Pfarrer Francesco Mordasini Orgel: Alberto Rinaldi Kollekte Chinaarbeit Kinderfeier: C. Mordasini Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus, Saal 1. OG Sonntag 20. November, 10 Uhr Ewigkeitssonntag Gottesdienst Pfarrer Francesco Mordasini Kollekte: Centro Cristiano Cantù Kinderfeier: K. Schafroth Anschliessend Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus, Saal 1. OG Sonntag 27. November, 10 Uhr Gottesdienst 1. Advent Pfarrer Markus Werner Kollekte: Mission 21 (Kirchenrat) Kinderfeier: C. Mordasini

Auskunft / Anmeldung Kolibri bei Cornelia Pryde Tel. 079 488 92 91 Auskunft / Anmeldung Domino bei Daniel Witkovsky Tel. 079 400 67 25 JuKi Jeweils freitags in der reformierten Kirche 5. Klasse & 6. Klasse 25. November 18:30 - 19:30 Uhr «Glaube: Wie die Jünger» 1. Oberstufe & 2. Oberstufe 4. November «YouChurch» 19:45 - ca. 21 Uhr in der ref. Kirche Dielsdorf 1. Oberstufe 18. November 18 - 19 Uhr 2. Oberstufe 18. November 19:15 - 20:15 Uhr «Bibel AT: Volk Isreal» Auskunft: Daniel Witkovsky Tel. 079 400 67 25 Konfirmandenunterricht jeweils dienstags 18 - 19:15 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, Wehntalerstr. 19, Dielsdorf. Informationen auf www.kirchedielsdorf.ch/ jugendliche-konf

Offener Treff Donnerstag 10. November, 9:30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Dielsdorf Thema: «Äpfel» Kontakt: Rahel Kobler Tel. 043 422 00 70 Fiire mit de Chliine Donnerstag 24. November 9:30 Uhr in der kath. Kirche, Buchserstr. 12, Dielsdorf Thema: «Frederick» Kontakt: Alexa Marchetti Tel. 044 853 18 29

Seniorennachmittage Donnerstag 3. November, 14 Uhr kath. Pfarreizentrum, Buchserstrasse 12, Dielsdorf «Mit einem Fuss Jenseits» Vortragsnachmittag mit Dr. Magdalen Bless. Donnerstag 17. November 14 Uhr Gesundheitszentrum, Breitestrasse 11, Dielsdorf «Was haben Religionen in der modernen Welt zu suchen» Informationsnachmittag des Seniorenrates mit Dr. theol. Ulrich Knellwolf

Frauen Zmorge

Pasta Plausch für Jung und Alt

Zmittag International

Samstag 12. November 9:30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Dielsdorf, Saal 1. OG Referentin Soraya Marin «Warum lässt Gott leid zu» Anmeldung bei C. Mordasini Tel. 079 192 60 88

Dienstag 1. November ab 12 Uhr Mittagessen für en «Foifliiber»! Im ref. Kirchgemeindehaus Dielsdorf, Saal 1. OG. Anmeldung bis Montagabend bei Daniel Witkovsky Tel. 079 400 67 25

Begegnung und Austausch Jeweils mittwochs: 2. / 16. & 30. November ab 12 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, Saal Anmeldung erwünscht: Tel. 044 853 18 09. 09. & 23. November ab 12 Uhr im kath. Pfarreizentrum, Dielsdorf. Tel. 044 853 16 66

Pfarramt Pfr. Dr. Francesco Mordasini Wehntalerstrasse 19 8157 Dielsdorf [email protected] 079 872 34 10 Sozial Diakon Daniel Witkovsky [email protected] 079 400 67 25 / 044 853 18 09 Sekretariat Petra Schmid [email protected] 044 853 18 09 Präsident der Kirchenpflege Claus Heiser 043 422 01 22 Sigristin Frieda Piron 044 853 36 73 Stellvertretung Sigristin Heinz Viehweg 044 853 34 57 Katechetin

Kathy Viehweg 044 853 34 57 Hauswart Barbara Hilfiker 076 407 67 61 Redaktionsteam Francesco Mordasini Marco Stühlinger Daniel Witkovsky Petra Schmid Wehntalerstrasse 19 8157 Dielsdorf 044 853 18 09

Copyright Bilder 1. S.: Francesco Mordasini 2. und 3. S.: Daniel Witkovsky und Carolina Mordasini .

Nächste Ausgabe der Lokalbeilage: 25. November 2016