Lieblings Job

#Lieblings. Job. Tipps, Tricks & Trends für. Ihre erfolgreiche. Bewerbung. Page 2. Der Schlüssel zum Erfolg? Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie besonders.
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#Lieblings Job Tipps, Tricks & Trends für Ihre erfolgreiche Bewerbung.

#LieblingsJob Ein rundum schlüssiges Anschreiben, gezielte Vorbereitung, selbstbewusstes Auftreten im Vorstellungsgespräch – der Weg zur Traumkarriere hält viele Herausforderungen bereit. Doch schon mit einfachen Tricks können Sie Ihrem Ziel bedeutend näher kommen und dieses Jahr endlich Ihren #LieblingsJob ergattern.

Der Schlüssel zum Erfolg? Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie besonders gut können. Vergessen Sie langweilige Massenbewerbungen – studieren Sie die Stellenanzeige unbedingt im Detail und greifen Sie wichtige Schlüsselwörter auch in Ihrer Bewerbung auf, um einem potentiellen neuen Arbeitgeber Ihre Fähigkeiten strategisch zu „verkaufen“ und sich so von den anderen Bewerbern abzuheben.  Wir haben für Sie ein paar Tipps und Tricks zusammengefasst:  5 Tipps für einen Top-Lebenslauf Stellenanzeigen clever für die Bewerbung nutzen Soft Skills im Anschreiben Die wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespäch Neugierig geworden?  Das Team von Jobs.de & JobScout24 wünscht Ihnen eine interessante Lektüre und viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung! Übrigens: Bewerbungs-Tipps "zum Glotzen" gibt's in unserer WebinarReihe. Hier finden Sie die Termine im Überblick.

Der Lebenslauf 5 Tipps für den guten ersten Eindruck

5 Tipps für einen TopLebenslauf

Einen qualifizierten Lebenslauf schreiben zu können, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die junge Jobsuchende beherrschen sollten. Doch die meisten Absolventen haben keine Ahnung, wo und wie sie anfangen sollen. Wenn es Ihnen genauso geht, haben wir fünf wertvolle Tipps für Sie, wie Sie einen Top-Lebenslauf schreiben.

Struktur ist alles! Aller Anfang ist schwer. Das gilt für die meisten (unliebsamen) Projekte. Im Falle des Lebenslaufs stellt oft die Ordnung sämtlicher Informationen die erste Hürde für den Bewerber dar. Die beste Lösung? Beginnen Sie mit den Basics! “Typischer Weise beginnt ein Lebenslauf mit den Eckdaten zur Schulund Ausbildung. Danach folgen Informationen zur praktischen Berufserfahrung wie zum Beispiel Teilzeitjobs, Praktika oder Freiwilligenarbeit“, erklärt Elaine Krehmeyer, Vorsitzende der Karrierecoaching-Agentur Career Revelations. „Berufsanfänger sollten den Fokus zunächst auf ihre akademische Erfahrung legen, aber auch auf die außerschulischen Aktivitäten, sofern sie für den Job von Belang sind. Das interessiert Arbeitgeber vor allem dann, wenn der Bewerber schon erste Führungsrollen nachweisen kann.“

Kurz und knapp! Viele junge Bewerber realisieren oft nicht, dass Personaler die vor sich liegenden Lebensläufe im ersten Schritt meist nur überfliegen. Einige wenige Sekunden reichen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Deshalb ist es wichtig, den Lebenslauf nicht mit irrelevanten Fakten zu überladen. “Sechs Sekunden reichen nicht aus, um eine Lebensgeschichte zu lesen. Wenn Sie solide Erfahrungen vorweisen können, müssen Sie sich dazu nicht ausführlich erklären. Kommen Sie auf den Punkt und lassen sie die Fakten für sich sprechen“, rät Jordan Wan, Gründer und CEO von CloserIQ, einer Vertriebspersonalbeschaffungsplattform für IT-Unternehmen. „Maximal vier Stichpunkte pro Unternehmen oder Stelle sind absolut ausreichend. Der komplette Lebenslauf sollte möglichst auf eine Seite passen. Hier gilt ganz klar: Weniger ist mehr!“

Erfolge hervorheben! Das heißt aber nicht, dass Sie Ihren Lebenslauf komplett aushöhlen sollen. Auch wenn Sie sehr wahrscheinlich zu Beginn Ihrer Karriere kaum Berufserfahrung vorweisen können – überlegen Sie, welche anderen Erfahrungen aus der Vergangenheit Ihnen auf den Job übertragbare Kenntnisse eingebracht haben. “Herausragende Leistungen verdienen einen Platz in Ihrem Lebenslauf, auch wenn sie nicht karrierebezogen sind”, sagt Jordan Wan. „Ein Beispiel: Platzierungen bei sportlichen Wettkämpfen beweisen, dass Sie wettbewerbsund teamfähig sind. Erfolge, die Sie in einer leitenden Funktion errungen haben, zeigen, dass Sie in der Lage sind, andere zu unterstützen und erfolgreich zu motivieren. Freiwilligenarbeit und Soziales Engagement sagen etwas über ihre Fähigkeit aus, mit anderen für ein gemeinsames Ziel zu arbeiten.“

Worte machen den Unterschied! Wenn es darum geht, einen Lebenslauf zu schreiben, der aus der Masse hervorsticht, sind Worte das primäre Werkzeug, das Sie nutzen können. Sie wollen die Aufmerksamkeit des Personalers wecken? Dann vermitteln Sie Ihre Botschaft und zwar mit so wenigen Worten wie möglich. “Wählen Sie Ihre Wort mit Bedacht!”, rät Allison Basilica, Social Media Director bei Atrium Staffing. „Es gibt Schlüsselworte, mit denen man den Leser fesseln kann und die Ihre Leistungen deutlich hervorheben. Achten Sie darauf, einige davon zu verwenden: erreicht, geleitet, delegiert, generiert, aufgebaut, erhöht usw.“

100 % Fehlerfrei! Die häufigsten Fehler im Lebenslauf, sind die, die sich am einfachsten vermeiden lassen: Rechtschreib- und Grammatikfehler! Ihr Lebenslauf ist mehr als die Auflistung Ihrer Erfahrungen, er ist gleichzeitig auch ein Beispiel dafür, wie Sie arbeiten.“ Der Bewerber sollte den Lebenslauf mehrere Male auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik überprüfen. Das gelingt besser, wenn der Lebenslauf ausgedruckt wird und zudem mehrere Leute einen

kritischen Blick darauf werfen.

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Die Stellenanzeige So nutzen Sie sie clever für Ihre Bewerbung

Stellenanzeigen clever für die Bewerbung nutzen Eine erfolgreiche Bewerbung beginnt bereits mit der richtigen Interpretation der Stellenanzeige. Der kleine Text mit der hohen Informationsdichte verleitet zum Überlesen wichtiger Informationen und Anforderungen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie Sie die Informationen clever für Ihre Bewerbung nutzen. Es gab Zeiten, da tat eine Stellenanzeige genau das, was der Name von ihr verlangte: Sie zeigte eine freie Stelle an. Das tut sie freilich immer noch, aber auch sie geht mit der Zeit. Heute soll sie umfassend und genau über den freien Posten und dessen Anforderungen informieren und zudem noch faszinieren. Sie ist ein Teil des Unternehmensmarketing und soll bei den passenden Bewerbern den Wunsch wecken, genau in diesem Unternehmen arbeiten zu wollen. Bei so viel offenem und verstecktem Informationsgehalt ist es für Kandidaten nicht einfach, das Wesentliche für eine erfolgreiche Bewerbung herauszufiltern. Hier sind einige Hilfestellungen, mit denen Sie eine moderne Stellenanzeige richtig lesen und für sich nutzen:

Nur nicht abschrecken lassen Ähnlich wie bei der jugendlichen Vorstellung des Traumprinzen, stellen Unternehmen in der Jobanzeige meist utopische Anforderungen an ihren Traumkandidaten. In der Realität gibt man sich in beiden Fällen auch mit weniger zufrieden. Also lassen Sie sich von einem umfangreichen Anforderungskatalog voller Superlative nicht gleich abschrecken. Wer als Bewerber ungefähr 60 Prozent der Anforderungen erfüllen kann, sollte seine Unterlagen in jedem Fall einreichen.

Ist das denn seriös?

Das haben Sie bestimmt schon einmal gelesen: „Werden Sie Ihr eigener Chef, 5.000 € netto monatlich“ oder „Top-Verdienst vom Sofa aus“. Unrealistische Versprechungen sollen Ahnungslose locken. Meist tarnen sich diese unseriösen Stellenangebote hinter Chiffre-Anzeigen. Es gibt aber auch nachvollziehbare Gründe des Arbeitgebers für eine anonyme Ausschreibung – etwa wenn sie die Konkurrenz nicht auf die Besetzung der Stelle aufmerksam machen möchte oder Ersatz für einen nicht mehr tragbaren Mitarbeiter sucht. Solange die Chiffre-Anzeige sonst eine detaillierte Tätigkeitsbeschreibung und ein genaues Anforderungsprofil bietet, können Sie sich bedenkenlos bewerben. Damit Sie sich nicht unwissentlich beim eigenen Chef bewerben, teilen Sie in einem Sperrvermerk dem Verlag oder der Online-Jobbörse mit, an welche Firmen Ihre Bewerbung nicht weitergeleitet werden darf.

Was muss, das muss! In einer guten Stellenanzeige gibt die Reihenfolge die Priorität der Anforderungen an. Was oben steht ist wichtig und in der Regel ein MussKriterium für das Unternehmen. Meist erkennt man diese an Formulierungen wie “Voraussetzung ist …”, „…sind erforderlich“ oder “Erwartet wird …”. Floskeln wie „idealer Weise“, „wünschenswert / erwünscht“, „von Vorteil“ oder „ausbaufähige Kenntnisse in …“ werden hingegen im Zusammenhang mit nur bedingt erforderlichen Qualifikationen verwendet. Lesen Sie sich die Anzeige mehrmals durch, ordnen Sie sämtliche Anforderungen nach Pflicht und Kür und schätzen Sie realistisch ein, inwieweit ihre Qualifikationen die MussKriterien erfüllen.

Hard Facts & Soft Skills Neben den knallharten Fakten wie Ausbildung, Abschluss und Berufserfahrung werden in einer Stellenanzeige immer auch „Soft Skills“ hervorgehoben – weiche Qualifikationen oder persönliche Fähigkeiten, die für den Job von besonderer Bedeutung sind. Ist beispielsweise von Teamfähigkeit die Rede, sind Einzelkämpfer, die nur schwer mit anderen zusammenarbeiten können, fehl am Platz. Wird Kommunikationsfähigkeit verlangt, sollten Sie sich klar und deutlich ausdrücken und aufmerksam zuhören können. Kreativität ist gefragt, wenn man erwartet, dass Sie neue Lösungswege aufzeigen. Und wer einen organisationsfähigen Mitarbeiter

sucht, will, dass Sie Prioritäten setzen können. Machen Sie nicht nur gedanklich einen Haken hinter ihre vermeintlichen Soft Skills, sondern überlegen Sie gleich, mit welchen Beispielen Sie die Fähigkeiten auch beweisen können.

Ich weiß genau, was Du meinst! Eine Stellenanzeige sollten Sie aber nicht nur deshalb genau studieren, um ihre Chancen richtig bewerten zu können. Sprachstil und Schlüsselworte wie die genannten Anforderungen können Sie in Ihrem Anschreiben aufgreifen und als persönliche Qualifikationen anhand passender beruflicher Beispiele belegen. So signalisieren Sie, dass Sie die Erwartungen des Unternehmens an den Kandidaten verstanden haben und auch erfüllen können. Vermeiden Sie es aber, Teile der Stellenanzeige per copy & paste in das Anschreiben zu setzen.

Fragen kostet nichts Lässt eine Stellenbeschreibung zu viel Raum für Interpretationen oder ist Ihnen etwas unklar, dürfen Sie ruhig zum Telefonhörer greifen und beim angegebenen Ansprechpartner gezielt nachfragen. Bei einer guten Stellenanzeige ist in der Regel ein Kontakt angegeben. Wenn die Anzeige bereits älter als zwei Wochen ist, sollten Sie sich ebenfalls telefonisch vergewissern, ob Ihre Bewerbung noch berücksichtigt wird. Quelle: unicum.de

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Das Anschreiben So setzen Sie Ihre Soft Skills in Szene 

Soft Skills im Anschreiben

Nicht selten sind es die persönlichen Eigenschaften des Kandidaten, die den Ausschlag für eine Stellenbesetzung geben. Neben vergleichbaren fachlichen Qualifikationen achten Personaler zunehmend auf relevante Soft Skills. Wie Sie Ihre Persönlichkeit bereits im Anschreiben am besten in Szene setzen, lesen Sie hier.

Soft Skills sind das Salz in der Bewerbersuppe Von A wie Analytische Kompetenz bis Z wie Zivilcourage – die Liste der Soft Skills ist lang und beschränkt sich keineswegs auf die so häufig bemühte Team- oder Motivationsfähigkeit. Der Begriff Soft Skills, abgeleitet von den englischen Social Skills, also sozialen Kompetenzen, umfasst eine Vielfalt unserer persönlichen Eigenschaften und individuellen Fähigkeiten, die im Berufsleben hilfreich sind. Trotz des menschlichen Facettenreichtums unterscheiden sich die sozialen Kompetenzangebote der meisten Bewerber kaum voneinander. Team- und begeisterungsfähig zu sein, gehört mittlerweile zum Bewerberpauschalangebot. Dabei sind doch gerade Soft Skills die Chance, sich von den anderen Kandidaten abzuheben.

Mit den richtigen Schlüsselqualifikationen überzeugen Spätestens wenn Sie im Bewerbungsgespräch nach Ihren Stärken und Schwächen gefragt werden, sollten Sie sich zuvor eingehend mit Ihren Soft Skills beschäftigt haben. Wer hier verbal etwas Aufgewärmtes serviert, weil es gut klingt und den Recruiter vermeintlich beeindruckt, hat schlechte Karten. Durch ihre berufsbedingte Menschenkenntnis durchschauen Personaler in der Regel jeden Persönlichkeitsschwindel. Doch nicht erst im Bewerbungsgespräch werden die Soft Skills relevant. Mit persönlichen Schlüsselqualifikationen können Sie bereits in Ihrem Anschreiben das Interesse der Entscheider wecken. Damit das gelingt, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

1: Die eigenen Soft Skills kennen

Definieren Sie Ihre persönlichen Soft Skills. Und zwar unabhängig von der Stellenanzeige und den darin enthaltenen Anforderungen. Wollen Ihnen einfach keine beruflich relevanten Eigenschaften einfallen, hilft ein Blick auf die Liste von headhunter.com. Hier finden Sie eine vollständige Liste der wichtigsten Soft Skills. Kreuzen Sie einfach die Eigenschaften an, die auf Sie zutreffen. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles zu bieten haben.

2: Soft Skills glaubwürdig belegen Überlegen Sie nun, wie und wodurch Sie diese Eigenschaften und Fähigkeiten gewonnen haben. Vielleicht sind Sie schlagfertig, weil Sie sich verbal schon immer gegen Ihre älteren Geschwister durchsetzen mussten. Oder Sie verfügen als Schachspieler über eine hervorragende Konzentrationsfähigkeit. Ehrenamtliche Tätigkeiten bescheinigen Ihnen Engagement und Einsatzbereitschaft und viele Auslandsaufenthalte interkulturelle Kompetenz.

3: Selbstverständliches weglassen Einige Soft Skills, wie Pünktlichkeit, Loyalität oder Zuverlässigkeit, werden als selbstverständlich vorausgesetzt und sollten von Ihnen im Anschreiben nicht extra erwähnt werden. Wenn sich im Bewerbungsgespräch die Möglichkeit ergibt, können Sie diese natürlich dann noch einmal hervorheben.

4: Geforderte und nützliche Soft Skills definieren Jetzt studieren Sie die Stellenanzeige auf Hinweise nach geforderten Soft Skills. Diese können ganz offensichtlich angegeben sein oder zwischen den Zeilen stehen. Halten Sie sich nicht unbedingt nur an den Anzeigentext. Position und Tätigkeit erfordern oft ganz bestimmte Fähigkeiten vom Bewerber. Führungskräfte können zum Beispiel mit Konfliktfähigkeit, Konsequenz und Menschenkenntnis punkten. Wer ein eigenständiges Projekt übernehmen möchte, überzeugt hingegen durch Eigenverantwortung, Fleiß und Kostenbewusstsein.

5: Übereinstimmungen finden

Nun haben Sie eine Liste mit Ihren persönlichen Soft Skills und eine mit für die Position geforderten oder nützlichen Eigenschaften. Gleichen Sie beide Listen miteinander ab. Bei drei oder mehr Übereinstimmungen haben Sie gute Chancen, den Personaler zumindest von Ihrer Persönlichkeit zu überzeugen. Liegen Ihre Stärken eher in anderen Bereichen, sollten Sie überlegen, ob Sie mit diesem Job tatsächlich zufrieden wären.

6: Soft Skills geschickt im Anschreiben anführen Jetzt geht es darum, das Ganze elegant im Anschreiben zu verpacken. Die klassische Aufzählung ist nicht unbedingt geeignet, Personaler von Ihren Soft Skills zu überzeugen. So kann ja jeder behaupten, kreativ, zielstrebig und stresstolerant zu sein. Anhand kurzer konkreter Beispiele stellen Sie Ihre Fähigkeiten viel besser unter Beweis. Hilfreiche Anhaltspunkte liefern Ihnen Ihre Überlegungen unter Punkt zwei. Mehr als drei Soft Skills sollten Sie im Anschreiben übrigens nicht anführen. Entscheiden Sie sich für die Kompetenzen, die besonders wichtig für die Stelle sind.  Versuchen Sie außerdem bei der Formulierung nicht immer auf Substantivierungen zurückzugreifen. Das wirkt sprachlich gestelzt und nicht authentisch. Soft Skills lassen sich prima auch in eigenen Worten wiedergeben. Wer seine Ziele nicht aus den Augen verliert, beweist Zielstrebigkeit. Und wer selbst in größter Hektik den Überblick behält und überlegt handelt, ist belastbar und stresstolerant.  

Das Vorstellungsgespräch Clevere Antworten auf vorhersehbare Fragen

Die wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespräch Über Wochen und Monate suchen Sie nach einem Job. Sie wälzen Stellenanzeigen, recherchieren Unternehmen und schreiben eine Bewerbung nach der anderen. Alles setzen Sie daran, endlich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Und dann ist es endlich so weit: Sie haben einen Termin bei einem Ihrer Wunscharbeitgeber! Doch dann folgt meist eine typische Situation: Sie beginnen zu zweifeln, sind nervös und besorgt, haben vielleicht sogar Angst.

Vorhersehbare Fragen – aber bitte keine Standardantworten „Mehr als 90 Prozent aller Fragen, die in einem Vorstellungsgespräch gestellt werden, sind vorhersehbar und damit kalkulierbar“, schreiben Carolin und Heiko Lüdemann in ihrem Ratgeber „Die 111 wichtigsten Fragen im Vorstellungsgespräch“. So wird Ihnen etwa in jedem Bewerbungsgespräch der Klassiker nach Ihren Stärken und Schwächen begegnen, nur wird die Frage immer anders gestellt. Kein Grund zur Nervosität also. Aber bitte lernen Sie jetzt keine Standardantworten für die vorhersehbaren Fragen auswendig. Damit nämlich sind Sie nicht authentisch und schaffen sich eine sichere Methode, den Job nicht zu bekommen. Die Autoren ermutigen Bewerber stattdessen dazu, sich über die Hintergründe der vorhersehbaren Fragen Gedanken zu machen und sich zu überlegen, welche Botschaft sie übermitteln wollen. Natürlich hängen die konkreten Inhalte immer von Ihrem spezifischen Hintergrund ab.

1. „Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?“ „Ich lerne gern und möchte andere Menschen dabei unterstützen, ihre Potenziale besser zu nutzen. Lassen Sie mich ein wenig weiter ausholen …“ Damit haben Sie fürs Erste einige Ihrer Stärken genannt, die Sie noch weiter verdeutlichen können. Lassen Sie Ihren Gesprächspartner an Ihrem Denkprozess teilhaben, denn dann wirken Sie glaubwürdig und authentisch.

2. „Wo liegen Ihre Stärken und Schwächen?“ „Bezogen auf diese Stelle würde ich sagen, dass ich begeisterungsfähig, kreativ und teamorientiert bin. Ich kann es gern an einem Beispiel verdeutlichen… Eine Schwäche von mir ist, dass ich manchmal dazu neige, meinen Schreibtisch chaotisch zu hinterlassen.” Sie beziehen sich hier bei Ihren Stärken direkt auf die Stelle. Seien Sie bei der Frage nach Ihren Schwächen aber nie zu großzügig, indem Sie im Vorstellungsgespräch gleich eine Reihe von Schwachpunkten preisgeben. Wählen Sie eine Schwäche, die akzeptabel erscheint.

3. „Arbeiten Sie lieber im Team oder alleine?“ „Das kommt ganz auf die Situation an. Aus Erfahrung weiß ich, dass beide Arbeitsweisen nach Aufgabenstellung richtig eingesetzt werden müssen. Routineaufgaben erledigt man besser allein, aber neue Lösungen kann man am besten im Team entwickeln.“ Hier zeigen Sie, dass es im Vorstellungsgespräch kein „entweder – oder“ gibt, sondern ein „sowohl – als auch“. Durch die Beispiele wird Ihrem Gegenüber deutlich, dass Sie das verstanden haben.

4. „Wie gehen Sie mit Stress um?“ „Ich habe gelernt, mit Stress umzugehen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn ich die Prioriäten kenne, kann ich meine Zeit richtig planen und Luft für

Unvorhergesehenes lassen.“ Diese Argumente wird Ihr Gesprächspartner gern hören. Ein Mitarbeiter, der nach Prioritäten fragt und Unvorhergesehenes einplant – was will Chef mehr?

5. „Warum wollen Sie bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber kündigen?“ „Ich befinde mich in einer Sackgasse, weil es dort einfach keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr gibt. Ich suche neue Aufgaben und mehr Verantwortung in einem innovativen Unternehmen.“ Sie sagen nichts Negatives über Ihre Branche, Ihr bisheriges Unternehmen oder einen Ihrer Chefs. Solche Bemerkungen würden im Vorstellungsgespräch den Eindruck vermitteln, dass Sie über jeden neuen Arbeitgeber auch so reden würden.

6. „Sie waren längere Zeit ohne Anstellung. Was haben Sie in dieser Zeit gemacht?“ „Ich habe mich neu orientiert, viel gelesen und im Internet recherchiert, um mir darüber klar zu werden, wie sich mein berufliches Tätigkeitsgebiet verändern wird und wie ich mich darauf vorbereiten kann.“ Sie machen deutlich, dass Ihnen durch Weiterbildungsaktivitäten ein konkreter Nutzen für den Arbeitgeber entstanden ist. Je konkreter die Aktivitäten, desto besser! Verfallen Sie aber nicht ins Jammern – das ist hier im Vorstellungsgespräch fehl am Platz.

7. „Warum wollen Sie in unserem Unternehmen arbeiten?“ „Ich habe Ihr Unternehmen in der Presse und im Internet beobachtet und dabei ist mir aufgefallen, dass Ihre Unternehmensphilosophie mich selbst ganz besonders anspricht. Ich erkläre gerne warum das so ist.“ Sie zeigen, dass Sie sich mit den Werten, Produkten, Dienstleistungen und der

konkreten Aufgabe des Unternehmens identifizieren.

8. „Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?“ „Ich habe mich hier beworben, weil mich das Unternehmen und die Aufgabe sehr ansprechen. Nachdem ich jetzt ein besseres Bild über die Anforderungen habe, denke ich, dass ich den Aufgaben gewachsen bin und Ihnen schnell Nutzen bringen werde.“ Sie erkennen Ihre eigenen Vorzüge und glauben an sich. So wirken Sie selbstbewusst auf den Leiter des Vorstellunggesprächs und das erhöht Ihre Chancen auf den Job.

9. „Welche Gehaltsvorstellung haben Sie?“ „Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken über die Stelle gemacht und jetzt, nachdem wir gesprochen haben, bin ich mir sicher, dass ich den Anforderungen gewachsen bin. Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 42.000 Euro im Jahr.“ Sie machen eine konkrete Gehaltsforderung. Untermauern Sie Ihre Vorstellungen, indem Sie Ihre Vorzüge und auch die verantwortungsvolle Position wiederholen, die ein Gehalt in der Höhe rechtfertigt.

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