Bodensee

deutschland hegau-Paté Ein Hauch Frankreich . .... Oder wo man diese Konstanzer Leber-Paté ... Apfelküchle (Seite 113) kennt hier jedes Kind sowie.
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66 Lieblingsgenüsse und 11 Winzer

Bode n see Erich Schütz

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Bode n see Erich Schütz

66 Lieblingsgenüsse und 11 Winzer

Bode n see Erich Schütz

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© 2012 – Gmeiner-Verlag GmbH Im Ehnried 5, 88605 Meßkirch Telefon 0 75 75/20 95-0 [email protected] Alle Rechte vorbehalten 1. Auflage 2012 Lektorat: Claudia Senghaas, Kirchardt Herstellung: Julia Franze Bild-Recherche: Martina Schütz, Überlingen Umschlaggestaltung: Matthias Schatz unter Verwendung des Fotos ›Red onions‹ von ElinaManninen / fotolia.com Druck: AZ Druck und Datentechnik GmbH, Kempten Printed in Germany ISBN 978-3-8392-3893-6

Inhalt

5

66 Lieblingsgenüsse – und alle schmecken nach See . . . . . 8 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Vorwort Karte

Obersee … österreich / Vorarlberg

Bloß koi Stress! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wälder Schokolade . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1 Grüner Veltliner Ein Ur-Österreicher neu am See . . . . . . . . . . . Wälder Alpkäse »Eassand Käs und nüd dös tüür Brod!« . . . . . . . Subirer Was selbst Schweine nicht aßen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ländle Produkte in Vorarlberg ›I luag druf‹ – das Gütesiegel

Pfänderspeck Sig-Parfait

13 15 17 19 21 23

… schweiz

Ein schmackhafter Asylant . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Für’s ›Znüni Veschper‹ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 Mostbröckli Schweinische Parallelen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Ribelmais-Poularde See-›Bresse‹-Huhn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Alkoholfreier Most Wo Saft Most ist und Most Saft . . . . . . . . . . 33 Pferdefilet Edel und schmackhaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Olma-Bratwurst Ohne Senf aber mit Bürli! . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Gestreuselter Apfelgratin Ob in Vietnam oder in Mostindien . 39 Mostcreme Kulinarische Heimatkunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 Echter Thurgauer Rezent oder echt? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 11

Freisamer

Knabberfleisch

Culinarium mit Schweizer Kochkunst

Gekrönter Genuss der Ostschweiz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 … deutschland

Ein Maul voll Wein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Geschichte zum Hineinbeißen . . . . . . . . Fischfilets in Sülze Ob Sülze, Gelee oder Gallert . . . . . . . . . . . . . Kalbsbries Der gute Geist der Urgroßmutter Agathe . . . . . . . . . . . Zibarten-Likör Schmeckt der Oma wie dem Enkel . . . . . . . . . . . . . Zeppelin Bier Gut Bier will Weile haben! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wellenbrand Von wegen Schnapsidee . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tettnanger Bio-Bier Einziger Bio-Hopfen weltweit . . . . . . . . . . . 1 1 See-Riesling Wein – ohne Insektizide und Herbizide . . . . . . . . . 1 1 Müller-Thurgau »Dös bringt d’Trube zum kochä!« . . . . . . . . . . 1 1 Bio-Johanniter Die Biowein-Pioniere . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Grauburgunder

Konstanzer Metzgerle

49 51 53 55 57 59 61 63 65 67 69

Kässpatzen oder -spätzle

Entweder schafft der Koch – oder der Magen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Alles Käse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73

Allgäuer Emmentaler

6

Inhalt

Weniger ist manchmal mehr . . . . . . . . . . . 75 Die verschiedenen Hölzer sind sein Aroma . . . . . 77 Antons rote Liebe L’amour d’Antoine – oder Antons rote Liebe . 79 Gerauchte Ziegen-Lende Wo man Zicken pflegt . . . . . . . . . . . . . 81 See-Feta Lustig, bockig und launig – zickig eben . . . . . . . . . . . . . . . 83 Dinnele Die See-Pizza . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 Mostbraten Mit dem Wein der Bauern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Lehenhof-Brot Besondere Menschen – besonderes Brot . . . . . . . . 89 Naturtrüber Apfelsaft Bitte nur von Streuobstwiesen! . . . . . . . . 91 Linzgau-Cuvée Ein Wein wie der See . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Bodensee-Krebssuppe Nach Stürmen in die Suppenschüssel . . . 95 Verjus Argrest – Verjus – Grünsaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Holunderbrand Die Krönung der Edelbrände . . . . . . . . . . . . . . . . 99 1 1 Scheurebe 470 Neuer Kulturträger am See . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Schnecken Der Schneckenfarmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Allgäuer Flusskrebse Allgäu-Whisky

Oberschwäbischer Widerstand

Gegen den globalen Einheitsmampf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104

Überlinger See Des Fischers Ehre . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Geheimnis der alten Fischer . . . . . 1 1 Chardonnay Markgraf und Revolutionär . . . . . . . . . . . . . . . . . Apfelküchle Nicht nur freitags . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bisonbraten Sam Hawkens wäre Stammgast . . . . . . . . . . . . . . . . . Kalbskutteln Kulinarischer Spagat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bodensee-Brunoise Den Sommer im Glas . . . . . . . . . . . . . . . . . Ochsenschwanz Linzgauer Fingerfood . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fangfrischer Seefisch Felchenmatjes Bio-Art

107 109 111 113 115 117 119 121

Wurstsuppe und Schlachtplatte

Schweinereien zum Schlürfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123 Schwarzwälder- oder See-Kirschtorte?

Die Torte des ›süßen Josef‹ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125 Nicht (S)chaumes, nicht Mutschli . . . . . . . . . . . . . . . 127 Lammleberwurst Von wegen beleidigte Leberwurst . . . . . . . . . . 129 Schibli-Käse

Die Vielfalt der Seeweine

Von der Reichenau bis zur Reichenau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130

Untersee … deutschland Hegau-Paté 11

Auxerrois

Ein Hauch Frankreich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135 Vom höchstgelegenen Weinberg . . . . . . . . . . . . . . . . 137

Inhalt

Wasser ist nicht gleich Wasser . . . . Stolz wie Bolle auf die Bülle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bodensee- Bouillabaisse Auf gut deutsch: Mooser Fischtopf . Belchenpfeffer Mein lieber Schwan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bodensee-Bio-Burger Wenn schon Burger – dann Bio! . . . . . . . Räucherfelchen Nur Fisch und Rauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Randegger Ottilien-Quelle Höri-Bülle

7

139 141 143 145 147 149

Buure-Z’morge im westlichen Bodensee

Landschaft schmecken, genießen, erhalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 … schweiz

Ein wahrhaft süßes Geheimnis . . . . . . . . . . . Fisch, gang weg! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1 Kerner Die Erben Napoleons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frittierte Kretzer Nur der Kopf bleibt liegen . . . . . . . . . . . . . . . Apfelwurst Himmel und Brät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tröpfel Us Truube und Öpfel gits dä Tröpfel . . . . . . . . . . . . . . . . . Güggeli »So guat wi mir macht’s kon!« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Äsche Kein Warmduscher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Steiner Scherben Scherben bringen Glück . . . . . . . . . . . . . . . . . Emmer-Bier Rabenschwarz und weißgekrönt . . . . . . . . . . . . . . . . . Randammer »Vo iserem Schafuuser Älpli!« . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1 Schaffhauser Rieslingsuppe Yin und Yang am Rheinfall . . Schaffhauserzungen Gesetzlich geschützter Schaden . . . . . . . 1 1 Blauburgunder Blau- oder Spätburgunder? . . . . . . . . . . . . . . . Elf Seefische, die schmecken Von Aal bis Zander . . . . . . . . . .

153 155 157 159 161 163 165 167 169 171 173 175 177 179 180

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Register . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bildverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

184 185 186 190

Gottlieber Hüppen Gangfisch

Ortsverzeichnis

Restaurantverzeichnis

11

– Lieblingsgenüsse

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Vorwort

Es soll Menschen geben, die fahren nach Frankreich und nehmen Ravioli in Dosen mit. Ob sie jemals das Savoir-vivre Frankreichs erfahren, ist zu bezweifeln. Ebenso fraglich ist, ob man den Bodensee erleben kann, ohne Bodenseefelchen gegessen oder Bodenseewein getrunken zu haben. In beiden steckt der Geschmack des Sees und der Landschaft, beides trägt in sich den Urgeschmack Bodensee. Es gibt also keinen Grund, auch nur einen der 66 Seegenüsse in diesem Buch zu verschmähen. Im Gegenteil, man sollte all das genießen, was der Bodensee an natürlichen Lebensmitteln hervorbringt  – mindestens 66 schmackhafte Genüsse.

66 Lieblingsgenüsse – und alle schmecken nach See Man muss sie sich einfach alle gönnen und diese schmackhaften BodenseeVersuchungen genießen: Den nussigen Wälder Alpkäse aus den Höhen des Pfänders bei Bregenz (Seite 19) sowie die süßen Zungen in Schaffhausen im Altstadtcafé Riebel (Seite 177). Oder den Subirer (Seite 21), einen einmaligen trockenen Birnenschnaps im Rheintal, und die knoblauchscharfe Bodensee-Bouillabaisse im Höri-Fischerdorf Moos von Hubert Neidhart (Seite 143). So vielschichtig wie die Landschaft, so abwechslungsreich sind die Speisekarten rund um den See. Doch ob badische, bayrische, schwäbische, Vorarlberger, Thurgauer oder Untersee-Küche  – die gemeinsame Basis ist die alemannische Bodenseeküche. Sie gilt es in all ihren Variationen und vielseitigem Geschmacksreichtum zu genießen. Kulturhistorisch führt an Konstanz kein Weg vorbei, auch für Gourmets. Das Konstanzer Felchen ist ein typischer Seeklassiker, den die Kirchenfürsten und Adeligen Europas schon vor 600 Jahren, während des Konzils, in Konstanz gegessen haben. Die Es gibt keinen Grund, mehliert gebratenen Felchen Müllerin Art auch nur einen der 66 mag man noch in mehreren Konstanzer GastSeegenüsse in diesem häusern finden, doch man muss schon wissen, Buch zu verschmähen. wo es zur Schonzeit diese Felchen eingelegt in deftiger Sülze gibt (Seite 53). Oder wo man diese Konstanzer Leber-Paté kaufen kann, die eine Metzgerei in Zusammenarbeit mit dem Konstanzer Museum nach Rezepten des Mittelalters mischte (Seite 51). Auf der anderen Seite des Sees liegt die schwäbische Metropole Friedrichshafen. Dahinter das oberschwäbische Ravensburg. Mostbraten (Seite 87), Dinnele (Seite 85) und Bio-Hopfen (Seite 63) aus Tettnang zählen hier zu den Klassikern. Auf dem Höchsten grasen wieder Ziegen. Ihr Feta,

Vorwort

9

oder Ziegenbrie, wird biologisch ab Hof verkauft (Seite 83). Und in Gaisbeuren serviert die Familie Bösch Kalbsbries und Kalbsnierle nach alten Rezepten ihrer Großmutter Agathe (Seite 85). Kässpätzle oder Kässpatze zeigen, wie verwandt die schwäbische und die bayrische Seeküche sind. Thomas Kraus, gebürtiger Schwabe, ist heute Küchenchef im bayrischen Lindau. Wenn man sich auf traditionelle Kässpatzen einlassen will, verrät er, warum man dies bitte nur in einem ordentlichen Restaurant tun sollte (Seite 71). Auf den über 1.000 Meter hohen Pfänder des Vorarlbergers locken alpiner Alpkäse und Pfänderspeck (Seite 13), dagegen wehen durch das österreichische Rheindelta und das schweizerische Berneck mediterrane Föhnwinde. »Dös bringt isere Trube zum Fairtrade, artgerechte köchä!«, freut sich hier Winzer Kaspar Welti Aufzucht, kurze Wege – (Seite 25). ein regionaler Kreislauf St. Gallen ist berühmt für seine Olmarund um den Bodensee. Bratwurst (Seite 37) – dass in St. Gallen aber auch Pferdefilets auf der Speisekarte stehen, interessiert wahre Feinschmecker (Seite 35). Ebenso sollte man wissen, dass im Thurgau der vergorene Apfelsaft auch Apfelsaft heißt und auf keinen Fall Most. Denn wer dort Most sagt, bekommt Apfelsaft (Seite 33). Nicht umsonst heißt das Thurgau Mostindien. Gestreuselter Apfel (Seite 39) und Apfelwurst (Seite 161) stehen hier auf der Karte, ebenso wie die verführerische Mostcreme (Seite 41). Was Mostindien am Schweizer Bodenseeufer bietet, bietet der Linzgau auf deutscher Seite. Apfelküchle (Seite 113) kennt hier jedes Kind sowie naturtrüben Apfelsaft von der Streuobstwiese (Seite 91). Aber wer weiß schon, dass die Schwarzwälder Kirschtorte von einem Bodensee-Konditor erfunden wurde (Seite 125) oder dass es im Linzgau schon seit Jahrhunderten geschmortes Büffelfleisch gibt (Seite 115). 66 Lieblingsgenüsse und 11 Winzer präsentieren die schmackhaftesten Tipps aus dem Genussparadies Bodensee. Fairtrade, artgerechte Aufzucht, kurze Wege – ein regionaler Kreislauf rund um den See. Genießen Sie das pure Savoir-vivre, beziehungsweise die natürlichen und regionalen Lebensmittel rund um den Bodensee. Beginnen Sie die schmackhafte Reise mit diesem Buch auf dem Pfänder, finden Sie die Gaumenfreunden in den urigen Schweizerischen Beizlis oder in der guten alten Wirtschaft des Linzgaus. Der Geschmack und die Freude an der Vielfalt der herzhaften Bodenseeküche lässt Sie zu einer manchen Gourmetexpedition aufbrechen  – nach der Lektüre unserer Tipps sicherlich nicht nur literarisch. Guten Appetit!

11 zu Unteruhldingen:

1 zu Schaffhausen:

Fischerei Andreas & Sonja Knoblauch  S. 107 Hotel Seehalde  S. 109

Brauerei Falken  S. 171 Chäs-Marili  S. 173 Fischerzunft  S. 175 Confiserie Reber  S. 177

12 zu Überlingen-Lippertsreute: Landgasthof zum Adler  S. 121 Landgasthof Keller  S. 123

2 zu Gottmadingen-Randegg:

Randegger Ottilien-Quelle  S. 139

13 zu Altheim:

Gasthaus Löwen  S. 119

3 zu Moos:

Höri-Gemüse Duventäster  S. 141 Grüner Baum  S. 143 Silencehotel Gottfried  S. 145

Stockach-Wahlwies Hofgemeinschaft Heggelbach  S. 127

Zum Adler  S. 135

4 zur Insel Reichenau:

Fischhandlung Riebel  S. 149

Sipplingen Landhaus Sternen  S. 129

HilzingenWeinbau Thomas & Twielfeld Thayngen

2

1

Stein am Rhein

Konditorei Popp  S. 125

3

11

Metzgerei Hirschen Wangen  S. 161 Bobimo Berlingen  S. 147

4 5

6

7

Hotel Rheinfels  S. 167 Mammern Cafe-Confiserie Späth Tröpfel GmbH  S. 163  S. 169 Gasthof zum Schiff  S. 165

5 zu Salenstein:

Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg  S. 157

Siegershausen

Fischerei W. Ribi  S. 155 Restaurant Krone  S. 159

7 zu Gottlieben:

Gottlieber Spezialitäten AG  S. 153

8 zu Konstanz:

Rosgartenmuseum  S. 51 Konzil-Gaststätten  S. 53

9 zu Konstanz:

Spitalkellerei Konstanz  S. 49 Georg Hack – Haus der guten Weine  S. 93 Seehotel Off  S. 95

8 9

Strähl Käse  S. 43

6 zu Ermatingen:

10 zu Meersburg:

12

Überlingen

Weingut Vollmayer  S. 137

Mariann Stamm  S. 179

Herdwangen

14 zu Salem:

Salmannsweiler Hof  S. 113

15 zu Obersiggingen: Camphill Werkstätten Lehenhof  S. 89

16 zu Illmensee:

Berggasthof Höchsten  S. 85

17 zu Deggenhausertal-Limpach: Naturhotel Mohren  S. 87

Gaisbeuren

Deggenhausertal Heiligenberg

Hotel Hack  S. 115 Berghotel Baader  S. 117

13

Hotel Adler  S. 55

Hauenschreiner Hof  S. 83 16

17

Horgenzell

Ravensburg

15 14

Salem

Deggenhausertal

Markgraf von Baden  S. 111

Bioland-Hof Jochum  S. 57

Meersburg-Stetten Hagnau Immenstaad

Ziegenhof Reutlinger  S. 81

Brennerei Schwichtenberg-Lehle  S. 61

Seegasthof Schiff  S. 41

Kesswil

Wasserschloss  S. 39

Arbon

Tettnang Brauerei Krone  S. 63

St. Gallen

Neuravensburg

Hof  S. 71

Josef Möth  S. 17

Fredi’s Käslädele Eichenberg  S. 19 Bregenz Metzgerei Fessler-Hof Höchstgenuss Schobel  S. 21  S. 13

Geflügel Gourmet  S. 31 Metzgerei Heis  S. 29

Goldenes Schäfli  S. 35 Metzgerei Gemperli  S. 37

Wangen

Martin Meier  S. 77 Restaurant Lanz  S. 75 Kressborn Weinbau Alois Hergensweiler Weingut Rottmar  S. 65 Haug Weiler Winzerhof Gierer  S. 69 Sennerei  S. 67 Nonnenhorn Lindau Bremenried Hotel Schachener Weinbau  S. 73

Mosterei Möhl  S. 33

Mörschwil

Käserei Zurwies  S. 79

Meckenbeuren

Hotel Seehof  S. 103 Burgunderhof Renn  S. 99

Hagenwil

Nannenbach

Mosterei Siegfried Kopp  S. 91

Weingut Robert & Manfred Aufricht  S. 97, 101

10

Brauerei Max Leibinger  S. 59

Höchst

Hotel Schönblick  S. 15

Walzenhausen

Metzgerei Küttel Weingut Schmid Wetli  S. 25  S. 27 Berneck

M e t z g e r e i F e s s l e r h o f / / / Fa m i l i e F e s s l e r / / / S c h ü s s e l l e h e n 2 8 / / / A - 6 9 1 1 Ei c h e n b e r g P f ä n d e r / / / 0 0  4 3  /  5 5  7 3  /  8  4 5  8 1 / / / Ö f f n u n g s z e i t e n : I m S o m m e r t ä g l i c h a u SS e r M o n t a g u n d D o n n e r s t a g 1 0  –  1 8 . 3 0 U h r . I m Wi n t e r Di e n s t a g , Mi t t w o c h , F r e i t a g 9  –  1 8 U h r u n d S a m s t a g 9  –  1 3 U h r . / / /

Pfänderspeck

13

»Bei mir laufen die Schweine freiwillig ins Schlachthaus«, freut sich Hansjörg Fessler und widerspricht damit vehement der Behauptung, dass die Tiere ihren nahen Tod ahnen könnten. »Unsere Schweine kennen bis zu ihrem Tod keine Gefahr, und vor der Schlachtung leben sie mindestens einen Tag weiter sorgenfrei bei mir auf dem Hof.« Das soll der Grund sein, warum sein Pfänderspeck zum besten Speck rund um den Bodensee zählt.

BloSS koi Stress!

Tipp

Der Blick reicht von den grünen Weiden des Pfänders bis weit über den blauschimmernden Obersee und das schneebedeckte Alpenpanorama. Der Fesslerhof liegt direkt an dem Käsewanderweg, der über den Pfänder führt. Rund 20 Pfänderbauern beliefern die kleine Metzgerei des Fesslerhofs. »Artgerechte Tierhaltung, kürzeste Wege und stressfreie Der Schinkenspeck ist der Schlachtung sind garantiert!«, versogenannte Herrenspeck, auch spricht Metzgermeister Hansjörg wenn er hauptsächlich von den Fessler. Damen bevorzugt wird. Doch Der Mann ist Metzger aus Leidie Geschmacksträger sind im denschaft und will vor allem GeFett versteckt, deshalb schmeckt schmack. Dafür muss er wursten der Bauchspeck intensiver. oder den Speck lagern – ohne Rücksicht auf Verluste. 30 Prozent Gewichtsverlust kalkuliert er ein, bevor er seinen Speck verkauft. Zuvor liegen die Speckseiten in der Sur. Die Sur ist eine selbst angesetzte Lake mit vielen herzhaften Gewürzen wie Lorbeer, Nelken, Knoblauch und vielem mehr. Hier bekommt der Speck den Fessler-Geschmack. Danach wird er eine Woche in reinem Buchenholz geräuchert. »Da darfscht nit hetze«, weiß Hansjörg Fessler, »gut Ding will Weile hau!« Unter den 20 Pfänderbauern gibt es auch einige Bio-Landwirte, das heißt Bauern, die ihre Kälber und Rinder ohne Zufütterung auf ihrer Weide heranwachsen lassen. »Das hat 30 Prozent Gewichtsverlust dann schon Bio-Qualität«, sagt der kalkuliert er ein, bevor er Metzgermeister, doch extra ausweisen seinen Speck verkauft. will er diese Ware nicht. »Das wäre zu aufwendig, aber so produzieren hier oben unsere Landwirte, das sind alles kleinstrukturierte Familienbetriebe.« Wichtig für Fessler ist, dass die artgerechte Tierhaltung bis in das Schlachthaus anhält, dass die Tiere wirklich unbekümmert in sein Schlachthäuschen traben. Dabei gilt für Tier und Mensch: Bloß koi Stress!

H o t e l S c h ö n b l i c k / / / Ka r l h e i n z H e h l e / / / D o r f 6 / / / A - 6 9 1 1 Ei c h e n b e r g / / / 0 0  4 3  /  5 5  7 4  /  4 5  9 6  5 0 / / / w w w . s c h o e n b l i c k. a t / / /