April 2014

die Wissenschaft nicht alles, was sie sich vorstellt ... mehrmals und an verschidenen. Orten Äpfel gesehen hat, .... „Vater, Sohn, Heiliger Geist. Der Geist - Gott“.
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Beilage der Zeitung «reformiert.» Nr. 4, 28. März 2014.

Gibt es Beweise für die Auferstehung von Jesus? Quod erat demonstrandum. Ein Viereck gefolgt von den drei Buchstaben Q, E und D heisst in der Welt der präzisen Wissenschaften wie Mathematik, dass es gelungen ist, einen strengen Beweis für eine Aussage zu finden. Durch harte Arbeit hat man also bewiesen, dass eine bestimmte Aussage wahr ist. Q.E.D. heisst auf lateinisch „quod erat demonstrandum„ und auf deutsch „das, was zu beweisen war“. Einer der grössten Mathematiker aller Zeiten, Blaise Pascal, sagte, dass eine der grössten Erkenntnisse der Wissenschaft ist, dass die Wissenschaft begrenzt ist. Heutzutage scheint diese Erkenntnis in Vergessenheit geraten zu sein. Heute glaubt man in der Regel, dass man durch die Wissenschaft und die Technik alle Probleme lösen kann: „Es ist nur eine Frage der Zeit“. Die Ironie ist, dass es vom Mathematiker Kurt Gödel streng bewiesen wurde, dass es wahre Aussagen gibt, die nicht mathematisch bewiesen werden können. Er hat also gezeigt, dass die Wissenschaft nicht alles, was sie sich vorstellt, erreichen kann, und dass es Wahrheit ausserhalb der wissenschaftlichen Wahrheit gibt. Bisher existiert kein wissenschaftlicher Beweis für die Auferstehung von Jesus. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass die Aussage „Jesus ist auferstanden“ nicht wahr ist. Das Kriterium der Wiederholbarkeit. Die mathematischen Beweise sind sehr praktisch, weil sie von Leuten aus verschiedenen

Ländern und Sprachen nachvollzogen werden können. Der Beweis ist wiederholbar. Wenn ein Physiker eine Gesetzmässigkeit in der Natur finden will, dann wendet er ein wichtiges Prinzip an, das Prinzip der Wiederholbarkeit. Erst wenn man zum Beispiel mehrmals und an verschidenen Orten Äpfel gesehen hat, die vom Apfelbaum gefallen sind, kann man mit guter Wahrscheinlichkeit voraussagen, dass Äpfel vom Baum auf den Boden fallen. Die Wiedeholbarkeit ist sozusagen der Beweis, den die Erfahrung liefert. Auch die Wiederholbarkeit der Erfahrung kann nicht alle Wahrheit decken. Zum Beispiel ist die Entstehung des Universums einmalig, nicht wiederholbar. Trotzdem existiert es. Auch die Entstehung des Lebens auf der Erde ist einmalig. Alle Versuche, das Leben aus einer Proteinsuppe im Labor entstehen zu lassen, sind bisher gescheitert. Das Leben existiert, obwohl seine Entstehung nicht wiederholbar ist. Obwohl die Wiederholbarkeit als Wahrheitskriterium sehr beschränkt ist, wird sie häufig missbraucht. Im Fall der Auferstehung von Jesus wird häufig so argumentiert: Weil kein Mensch in unserer Erfahrung von den Toten auferstanden ist, darum existiert die Auferstehung nicht. Deshalb ist Jesus nicht von den Toten auferstanden. Das ist eine falsche Anwendung des Wiederholbarkeitskriteriums, weil es nicht ausschliessen kann, dass ein einmaliges Ereignis geschehen kann. Die Tatsache, dass die Auferstehung nicht zum Bereich unserer Erfahrung gehört,

schliesst nicht aus, dass Jesus trotzdem von den Toten auferstehen konnte. Die Schilderung. Die Art und Weise, wie die Evangelien die Auferstehung von Jesus erzählen, trägt unabsichtlich zur Glaubwürdigkeit der Auferstehungsgeschichte bei. Die Evangelien berichten, dass die ersten Zeugen der Auferstehung Frauen waren. Leider hatten die Frauen damals praktisch keine Rechte. Das Zeugnis einer Frau war zum Beispiel vor einem Gericht nicht gültig. Wenn man die Auferstehungsgeschichte „künstlich“ glaubwürdig hätte machen wollen, dann hätte man sicherlich anerkannte Zeugen zum leeren Grab geschickt. Die Evangelisten machen alles falsch. Die Liste ihrer „Fehler“ geht aber weiter. Nachdem die Frauen das Grab leer gefunden haben, rennen sie zurück zum Versammlungsort der Jünger. Petrus und Johannes waren unter ihnen. Die Frauen kündigen an, dass Jesus auferstanden ist. Aber keiner der Jünger glaubt dem Zeugnis der Frauen. Wenn die Evangelisten die Geschichte erfunden hätten, dann hätten sie die Apostel anders beschreiben sollen, nämlich mit schmeichelhaften Wörtern. Die Evangelisten sind aber realistisch und direkt. Sie erzählen, was gewesen ist. Die Apostel haben es nicht geglaubt! Da die Auferstehungsgeschichte den Aposteln, den wichtigsten Personen der frühen Kirche, keine Komplimente macht, wirkt sie glaubwürdig.

Q.E.D. Ein verändertes Leben. Das Judentum ist und war streng monoteistisch, das heisst, dass es nur einen Gott gibt. Die Auferstehung von den Toten von Jesus bedeutet, dass er Gott der Sohn ist. Das heisst, dass Jesus auch Gott ist. Das ist zentral im Christentum, aber inakzeptabel im Judentum. Die ersten Christen waren aber Juden. Wie konnten sie überzeugt werden, dass Jesus auch Gott war/ist? Nur die Auferstehung von den Toten von Jesus konnte das Leben von diesen Menschen dermassen verändern. Der Apostel Paulus war auch einer von denen, die zutiefst verändert wurden. Er war ein Verfolger der Christen. Er hatte die Vollmacht, sie zu verhaften. Wenn die Christen getötet wurden, war er damit einverstanden. Dann begegnete er dem auferstandenen Jesus, und sein Leben wurde für immer verändert. Er wurde selbst Christ, ein Nachfolger von Jesus und ein Zeuge seiner Auferstehung. Wäre Jesus nicht auferstanden, dann wäre Paulus nie ein Apostel geworden. Er war ein sehr gut ausgebildeter Mann, der keiner erfundenen Geschichte Vertrauen geschenkt hätte. Eine Geschichte, die ihm schlussendlich laut der frühchristlichen Tradition in Rom das Leben gekostet hat. Ich hoffe, mit diesen Gedanken, Ihnen einige solide Argumente für die Auferstehung von Jesus gegeben zu haben. Solid genug, dass sie sich mit der Auferstehung von Jesus ernsthaft befassen können. Pfr. Francesco Mordasini

Gottesdienste

Jugendliche

Kinder

Kontakt

Sonntag, 6. April, 10.00 Uhr Gottesdienst Pfr. Francesco Mordasini Orgel: Helmut Seeg Kollekte: Reformierte Kirche im Tessin Kinderprogramm: Sabine Fechner Anschliessend Kirchgemeindeversammlung

Kolibri Samstag, 12. April 10.00 - 13.00 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Auskunft: Corinne Perez, Tel: 044 825 55 22

Eltern-Kind-Singen Jeden Freitag von 9:30-11:00 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus. Für Eltern mit ihren Kindern (0-5 jährig). Kostenbeitrag 5.00 Fr. Kontakt: Heidi Schorno, 076 527 19 82.

Homepage künftig: www.kirchedielsdorf.ch

Sonntag, 13. April, 10.00 Uhr Palmsonntag Gottesdienst Pfrn. Anne Marie Müller Orgel: Lana Christoffel Kollekte: Bibelkollekte Kinderprogramm: Katharina Hächler Freitag, 18. April, 10.00 Uhr Karfreitag Gottesdienst Pfr. Francesco Mordasini Orgel: Helmut Seeg Kollekte: Zwinglifonds Kinderprogramm: Carolina Mordasini Sonntag, 20. April, 10.00 Uhr Ostern Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Francesco Mordasini Orgel: Marion Haupt Kollekte: Brot für Alle Kinderprogramm: Carolina Mordasini Sonntag, 27. April, 10.00 Uhr Regionalgottesdienst Pfrn. Anne-Marie Müller Orgel: Oliver Pierson Kollekte: Vivendra Projekte Kinderprogramm: Carolina Mordasini

Domino Samstag, 12. April 10.00 - 14.00 Uhr Besammlung mit Velo im reformierten Kirchgemeindehaus Auskunft: Daniel Witkovsky, Tel: 079 400 67 25 (bitte Homepage beachten) Juki 5. und 6. Klasse kein JuKi im April Juki 1. Oberstufe Unterricht in der Kirche 11. April 18.00 - 19.00 Uhr „Vater, Sohn, Heiliger Geist Der Geist - Gott“ Juki 2. Oberstufe Unterricht in der Kirche 11. April 19.15 - 20.15 Uhr „Vater, Sohn, Heiliger Geist Der Geist - Gott“ Konfirmanden-Unterricht Gemäss Programm.

Fiire mit de Chliine Ökumenischer GeschichtenGottesdienst für Kinder bis 5 Jahre alt. Informationen bei Jolanda Huber, 044 854 02 32 Donnerstag, 3. April, 9:30 Uhr. In der katholischen Kirche. Thema: „Frohe Ostern Pauli“ Offener Treff Donnerstag, 22. Mai, 9.30 Uhr, im reformierten Kirchgemeinehaus: „Besuch auf dem Bauernhof“ (kein OffenerTreff im April)

Pasta-Plausch für Jung und Alt Dienstag, 1. April ab 12:00 Uhr Mittagessen für „en Foifliber.“ Alle sind herzlich eingeladen. Anmeldungen werden gerne bis Montag Abend entgegengenommen: Daniel Witkovsky, 079 400 67 25.

Frauen Zmorgen Samstag, 5. April 2014 / 09.30 - 11.00 Uhr Wir laden alle Frauen herzlich ein zum Frauen Zmorgen im Kirchgemeindesaal. Thema: “Maria Magdalena : von der Dunkelheit zum Licht” Anmeldungen an Carolina Mordasini, 079 192 60 88.

Sekretariat Petra Kreinz hat 4 1/2 Jahre das Sekretariat der Reformierten Kirchgemeinde geführt. Nun möchte sie sich einer anderen Arbeit zuwenden. Herzlichen Dank Petra, für die Arbeit die Du für die Kirchgemeinde geleistet hast. Für die Zukunft wünschen wir Dir alles Liebe und Gute und Gottes Segen. Für die Kirchenpflege: Nelly Marazzi, Personelles

Pfarramt Pfr. Dr. Francesco Mordasini Wehntalerstrasse 19, 8157 Dielsdorf [email protected] 079 872 34 10 Sozial Diakon Daniel Witkovsky Wehntalerstrasse 19, 8157 Dielsdorf [email protected] 079 400 67 25 044 853 18 09 Sekretariat Daniel Witkovsky Wehntalerstrasse 19 8157 Dielsdorf [email protected] 044 853 18 09 Präsidentin der Kirchenpflege Nelly Marazzi 044 853 34 05 Sigristinnen Regula Ghilardi 044 853 39 67 Frieda Piron 044 853 36 73 Hauswart Bettina Bader 044 853 25 65 Redaktionsteam Francesco Mordasini Marco Stühlinger Daniel Witkovsky Wehntalerstrasse 19 8157 Dielsdorf 044 853 18 09

Nächste Ausgabe der Lokalbeilage: 25. April 2014