4 3 2 Mitfuehlender Brief


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Mitfühlender Brief Nachdem du am Anfang schon einmal einen mitfühlenden Brief an dich geschrieben hast, stellen wir diese Aufgabe jetzt nochmal einmal. Mit dem Wissen, dass du in den letzten Wochen eine Menge dazugelernt hast und dich eventuelle auch nochmal eher auf deine mitfühlende Seite einlassen kannst. 1. Beschreibe ein Problem, das dazu führt, dass du dich schlecht fühlst in Bezug auf dich selbst, zum Beispiel einen körperlichen Makel, ein Beziehungsproblem oder ein Vorfall bei der Arbeit oder der Schule. Während du schreibst, nimm dabei wahr, welche Emotionen aufkommen - Scham, Wut, Traurigkeit, Angst. 2. Als nächstes denke an einen imaginären Freund, der bedingungslos akzeptiert und mitfühlend ist; jemand, der all deine Stärken und Schwächen kennt, deine Lebensgeschichte, deine aktuellen Umstände versteht und die Grenzen der menschlichen Natur versteht. 3. Schreibe abschließend einen Brief an dich selbst. Was würde dein Freund über dein wahrgenommenes Problem sagen? Mit welchen Worten würde er oder sie tiefes Mitgefühl vermitteln? Wie würde dein Freund dich daran erinnern, dass du nur ein Mensch bist? Wenn dein Freund irgendwelche Vorschläge machen würde, wie würden sie bedingungsloses Verständnis widerspiegeln? 4 Wenn du mit dem Schreiben fertig bist, lege deinen Stift eine Weile zur Seite und komme dann später nochmal auf deinen Brief zurück. Lies dir deinen Brief noch einmal durch. Lass die Worte auf dich wirken, lass dich beruhigen und trösten.