1

1 Kommunizieren und Präsentieren. 1A. Strukturiertes Erklären beliebiges Thema. 5 – 10. 1B. Drei-Schritt-Interview. Präsentationstipps. 6 – 7. 1C. Doppelkreis.
1017KB Größe 3 Downloads 294 Ansichten
Inhaltsverzeichnis Vorwort ..........................................................................................................................

4

Übersichtstabelle zu allen schnellen Stunden mit Themen ..........................................

5

Methodenübersicht .......................................................................................................

6

Methodenlaufpass .........................................................................................................

7

Die Drei-Minuten-Rückschau .........................................................................................

8

Schnelle Stunden ........................................................................................................... 10 1 Kommunizieren und Präsentieren .............................................................................. 1A: Strukturiertes Erklären (Kl. 5 – 10) ............................................................................... 1B: Drei-Schritt-Interview (Kl. 6 – 7) .................................................................................. 1C: Doppelkreis (Kl. 6 – 10) .............................................................................................. 1D: Ausstellungsrundgang (Kl. 7 – 10) .............................................................................. 1E: Strukturierte Kontroverse (Kl. 8 – 10) ..........................................................................

10 10 11 14 16 19

2 Informationen gewinnen und strukturieren .............................................................. 2A: Mindmap (Kl. 5 – 6) ................................................................................................... 2B: Lesetechnik: Lese-Dreisprung (Kl. 5 – 6) ...................................................................... 2C: Markieren (Kl. 7 – 8) ................................................................................................... 2D: Schwärzen (Kl. 7 – 8) ................................................................................................. 2E: Brainstorming mit der GTI-Methode (Kl. 7 – 10) .........................................................

20 20 22 24 29 30

3 Wissen wiederholen und festigen .............................................................................. 3A: Karteikarten anlegen (Kl. 5 – 7) ................................................................................... 3B: Absichtlich Fehler einbauen (Kl. 5 – 10) ...................................................................... 3C: Wissensquiz zur Vorbereitung von Klassenarbeiten (Kl. 5 – 10) .................................... 3D: Fünf-Schritt-Vorbereitung für Klassenarbeiten (Kl. 8 – 10) ...........................................

33 33 36 37 39

4 Zusammenarbeiten ..................................................................................................... 4A: Textfeedback (Kl. 6 – 7) .............................................................................................. 4B: Gruppenpuzzle (Kl. 7 – 10) ......................................................................................... 4C: Fallanalyse (Kl. 7 – 10) ................................................................................................ 4D: Gruppenanalyse (Kl. 7 – 10) ....................................................................................... 4E: Placemat (Kl. 8 – 10) ...................................................................................................

42 42 45 49 51 55

Methodenportfolio ........................................................................................................ 58 Methodenübersicht ......................................................................................................... 59 Kurzdarstellungen der Methoden ..................................................................................... 60 Index: Methoden von A – Z ............................................................................................ 70 Literaturhinweise ........................................................................................................... 71 Inhaltsverzeichnis

3

© 2013 Auer Verlag, Donauwörth AAP Lehrerfachverlage GmbH Alle Rechte vorbehalten. Das Werk als Ganzes sowie in seinen Teilen unterliegt dem deutschen Urheberrecht. Der Erwerber des Werkes ist berechtigt, das Werk als Ganzes oder in seinen Teilen für den eigenen Gebrauch und den Einsatz im eigenen Unterricht zu nutzen. Downloads und Kopien dieser Seiten sind nur für den genannten Zweck gestattet, nicht jedoch für einen weiteren kommerziellen Gebrauch, für die Weiterleitung an Dritte oder für die Veröffentlichung im Internet oder in Intranets. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Verlages. Die AAP Lehrerfachverlage GmbH kann für die Inhalte externer Sites, die Sie mittels eines Links oder sonstiger Hinweise erreichen, keine Verantwortung übernehmen. Ferner haftet die AAP Lehrerfachverlage GmbH nicht für direkte oder indirekte Schäden (inkl. entgangener Gewinne), die auf Informationen zurückgeführt werden können, die auf diesen externen Websites stehen. Illustrationen: Julia Flasche Satz: Typographie & Computer, Krefeld ISBN: 978-3-403-36791-8 www.auer-verlag.de

Vorwort Wo bleibt der Inhalt bei so viel Methode? Wann soll ich bei so viel Stoff denn auch noch Methoden gezielt vermitteln? Solche oder so ähnliche Stimmen haben wir in Fortbildungen zum Thema Methodenwissen oft vernommen. Die wichtige Botschaft lautet daher gleich vorab: Methoden sind kein Selbstzweck. Allerdings unterstützt ein solides Methodenwissen Ihre Schüler1 beim Lernen und hilft ihnen dabei, Inhalte eigenständiger zu erarbeiten. Methoden sollen also den Zugang zum Wissen erleichtern. Außerdem fördert ein fundiertes Methodenwissen auch überfachliche Kompetenzen, wie Kommunikations- oder Teamfähigkeit, die dem Unterricht wiederum zugutekommen und eine wichtige Vorbereitung auf das Berufsleben darstellen. Methoden sind aber leider auch keine Selbstläufer. Sie müssen gut auf die Inhalte abgestimmt sein und sollten gleichermaßen zu Schülern wie zu Lehrern passen. Nicht immer funktioniert eine Methode auf Anhieb; die Schüler benötigen mehrere Anwendungsmöglichkeiten und eine strukturierte Methodenreflexion. Im dichtgedrängten Lehrplan kommt die gezielte Methodenvermittlung oft zu kurz. Viele Schulen gehen daher dazu über, Methodenwochen durchzuführen und / oder ein Methodencurriculum zu entwickeln. Der vorliegende Band ermöglicht es Ihnen, einzelne Stunden, wie z. B. Vertretungsstunden, zur Wiederholung bzw. Neueinführung von Methoden zu nutzen. So kann die Vertretungsstunde sinnvoll zum Erwerb und zur Festigung von Methodenkompetenzen beitragen. Zudem gönnt man es sich und den Schülern auch viel eher einmal, in einer Vertretungsstunde Neues auszuprobieren oder Varianten für eigentlich bekannte Methoden zu erkunden. Im vorliegenden Band werden daher grundlegende Methoden zu den vier Bereichen: (1) Kommunizieren und Präsentieren, (2) Informationen gewinnen und strukturieren, (3) Wissen wiederholen und festigen sowie (4) Zusammenarbeiten präsentiert. Alle Stundenkonzepte folgen zur besseren Orientierung dem gleichen Schema, das Informationen zu Klassenstufe, Dauer, benötigtem Material2, Lernzielen, Vorbereitung sowie einen detaillierten Ablaufplan bereitstellt. Nach und nach kann so von der 5. bis zur 10. Klasse Methodenwissen sukzessive aufgebaut bzw. gefestigt werden. Um die Schüler aber nicht mit einem Wirrwarr eines mal hier, mal dort erarbeiteten Methodenwissens alleine zu lassen, finden Sie im Anhang als Angebot ein Methodenportfolio (Æ S. 58 ff.). Hier sind alle Methoden nochmals in Kurzform dargestellt und um eine Methodenreflexion ergänzt. Dort können Sie auch nachlesen, wenn Sie eine Methode bislang noch nicht verwendet haben. Auf diese Weise erhalten nicht nur die Schüler einen Überblick und Orientierung, sondern auch Ihr Kollegium. Zur zusätzlichen Übersicht können Sie eine Kopie des Methodenlaufpasses (Æ S. 7) ins Klassenbuch der jeweiligen Klasse legen. Eine kleine Schlussbemerkung: Oft ist es schwierig bis unmöglich, einen exakten Ursprung der beschriebenen Unterrichtsmethoden anzugeben. Auch wir haben aus unzähligen Quellen Anregungen gewonnen und diese weiterentwickelt. Gab es eine besonders eindeutige oder prägnante Quelle, so wurde diese am Ende der Ausführung zur jeweiligen Unterrichtsstunde angegeben.

1 Wenn in diesem Buch von Schüler gesprochen wird, ist immer auch die Schülerin gemeint. Ebenso verhält es sich mit Lehrer und Lehrerin. 2 Für die meisten Schnellen Stunden benötigen Sie nur den Schulkopierer (ein paar Kopien). Für vereinzelte Stunden kann es sinnvoll sein, ein paar dicke Stifte, weiße DIN-A3-Bögen o. Ä. (siehe jeweilige Stunde) vorrätig zu haben.

4

Vorwort

Übersichtstabelle zu allen schnellen Stunden mit Themen Methode 1

Thema

Klasse

Kommunizieren und Präsentieren

1A

Strukturiertes Erklären

beliebiges Thema

5 – 10

1B

Drei-Schritt-Interview

Präsentationstipps

6–7

1C

Doppelkreis

Social Networking

6 – 10

1D

Ausstellungsrundgang

Feedbackmethoden

7 – 10

1E

Strukturierte Kontroverse

Handyverbot in der Schule? Pro und Kontra

8 – 10

2

Informationen gewinnen und strukturieren

2A

Mindmap

Klassenfahrt / Klassenfest planen

5–6

2B

Lesetechnik: Lese-Dreisprung

Burnout bei Schülern

5–6

2C

Markieren

Traumberufe

7–8

2D

Schwärzen

Traumberufe

7–8

2E

Brainstorming mit der GTI-Methode

Klassenklima verbessern

7 – 10

3

Wissen wiederholen und festigen

3A

Karteikarten anlegen

Vokabeln, Definitionen / Begriffe, Fragen und Antworten

5–7

3B

Absichtlich Fehler einbauen

beliebiges Thema

5 – 10

3C

Wissensquiz zur Vorbereitung von Klassenarbeiten

beliebiges Thema

5 – 10

3D

Fünf-Schritt-Vorbereitung für Klassenarbeiten

a) offen für aktuelles Klassenarbeitsthema b) Methodenwissen

8 – 10

4

Zusammenarbeiten

4A

Textfeedback

Brief an einen Mitschüler

6–7

4B

Gruppenpuzzle

Phänomene von Gruppenarbeit

7 – 10

4C

Fallanalyse

Spielregeln für gute Gruppenarbeit formulieren

7 – 10

4D

Gruppenanalyse

Motivatoren der Klasse

7 – 10

4E

Placemat

Lernprobleme und Lösungsvorschläge

8 – 10

Übersichtstabelle zu allen schnellen Stunden mit Themen

5

Methodenübersicht Tipp: Übersicht schaffen: Damit Lehrer und Schüler wissen, um welche Methode es gerade geht!

Methode Doppelkreis1

So heißt das bei mir Karussellgespräch

So heißt das an unserer Schule Kugellager

Diese Methode ist uns wichtig

Jahrgangsempfehlung

Jahrgangsstufe bei uns

X

ab 5

6

Strukturiertes Erklären Drei-Schritt-Interview Doppelkreis Ausstellungsrundgang Strukturierte Kontroverse Mindmap Lesetechnik: Lese-Dreisprung Markieren Schwärzen Brainstorming mit der GTI-Methode Karteikarten anlegen Absichtlich Fehler einbauen Wissensquiz zur Vorbereitung von Klassenarbeiten Fünf-Schritt-Vorbereitung für Klassenarbeiten Textfeedback Gruppenpuzzle Fallanalyse Gruppenanalyse Placemat

1 Im Anhang finden Sie ein alphabetisches Methodenverzeichnis. Dort sind auch alternative Bezeichnungen zu den vorgestellten Methoden genannt und Kleinstmethoden für Feedback, Auswertung oder zur Gruppeneinteilung aufgeführt.

6

Methodenübersicht

Beispielzeile

Ein und dieselbe Methode trägt oft unterschiedliche Bezeichnungen. Konsens ist vor allem im Kollegium gefragt. Einigen Sie sich auf eine Variante, damit Ihre Schüler bei allen Lehrkräften sofort wissen, was gemeint ist, wenn es z. B. heißt: „Und jetzt machen wir einen ,Doppelkreis‘.“ Damit Sie sofort wissen, was gemeint ist, wenn andere Methodenbezeichnungen von den Schülern oder Kollegen verwendet werden, ist es sinnvoll, sich mit dem Kollegium einmal zusammenzusetzen und die unten stehende Tabelle auszufüllen.3

Methodenlaufpass zur Schnellen Stunde Methodentraining für Klasse: _________1

Methode

durchgeführt am:

Durchführung so wie in der Vorlage? (oder abgewandelt)

hat gut funktioniert: (ja / nein, weil …)

Vertiefung der Methode sinnvoll: (ja / nein, …)

Strukturiertes Erklären

Drei-Schritt-Interview

Doppelkreis

Ausstellungsrundgang

Strukturierte Kontroverse

Mindmap Lesetechnik: Lese-Dreisprung Markieren

Schwärzen Brainstorming mit der GTI-Methode Karteikarten anlegen Absichtlich Fehler einbauen Wissensquiz zur Vorbereitung von Klassenarbeiten Fünf-Schritt-Vorbereitung für Klassenarbeiten Textfeedback

Gruppenpuzzle

Fallanalyse

Gruppenanalyse

Placemat

1 Empfehlung: Auf A3 vergrößern, damit genügend Platz zum Ausfüllen bleibt. Methodenlaufpass zur Schnellen Stunde

7